Gerichte aus den Allgäuer Städten

Städte sind Zeugen einer lebhaften Geschichte und bergen großartige Schätze  innerhalb ihrer historischen Mauern. Aber auch die Küche spiegelt Stadtgeschichte:  Evangelische und katholische Maultauschen findet man wohl nur in den ehemaligen  freien Reichsstädten. Zuckerbrot, Nonnenfürzle oder Krautkrapfen kannte einst jeder.  Heute sind dies Spezialitäten. Wo Sie sie im Urlaub genießen können, erfahren Sie bei den jeweiligen Rezepten - für ein wenig Urlaubsgefühl zu Hause.

  • Holunder Panna Cotta aus Füssen, © Konditorei Zuckerkuchen

    Holunder-Panna-Cotta aus Füssen

    Zwischen Mai und Juli zieren duftende Holundersträucher die Allgäuer Waldränder. Wer daraus etwas Leckeres zaubern will, muss selbst in die Wälder ziehen und die Dolden des Hollers sammeln. Das leckere Panna-Cotta Rezept lässt sich aber auch mit anderen saisonalen Früchten zu feinen Kreationen kombinieren.

  • Kemptener Krautkrapfen im Hotel-Restaurant Waldhorn in Kempten im Allgäu., © Hotel-Restaurant Waldhorn

    Kemptener Krautkrapfen

    Eigentlich benötigt man nur wenige Zutaten für dieses früher so typische Gericht: Einen Nudelteig aus Ei und Mehl, das selbst gemachte Kraut aus dem Fass, Butter und Speck. All das hatte man im Haus.

  • Allgäuer Kässpatzen aus Isny im Allgäu, © Isny Marketing GmbH, Michael Weinmann

    Allgäuer Kässpatzen aus Isny

    Wohl kein anderes Gericht steht so sehr fürs Allgäu wie Kässpatzen. Das eine richtige Rezept gibt es nicht, es variiert von Familie zu Familie und in jeder Gaststätte schmecken sie auch anders. Dies Rezept stammt von der Käseküche Isny, von der Allgäuer Käsestraße.

  • Tänzelfest Supp'n aus Kaufbeuren, © Goldener Hirsch

    Tänzelfest Supp'n aus Kaufbeuren

    Wenn das älteste Kinderfest Bayerns alljährlich gefeiert wird, gehört diese Suppe dazu. Sie wärmt, sie schmeckt und sorgt dafür, dass alle Mitwirkende die Festzeit mit Umzügen, Lagerleben und Theater bestens bestehen.

  • Pot-Au-Feu, © Feneberg

    Pot-Au-Feu aus Leutkirch

    Der klassische Eintopf kam einst aus Frankreich zu uns. Nicht nur die Mode, auch die Küche und sogar die Sprache war Vorbild. Noch heute finden sich viele Wörter französischen Ursprungs im Dialekt wie Böfflamott (boef à la mode: Rindfleisch nach französischer Art) oder Potschamperl (pot de chambre: Nachttopf).

  • Allgäuer Burger gibt es im Hofgut Ratzenberg in Lindenberg im Allgäu., © Das Hofgut Ratzenberg

    Westallgäu Burger aus Lindenberg

    Auch ein Burger kann ganz aus Allgäuer Zutaten bestehen und richtig gut schmecken: Hier sind es die Kässpatzen kombiniert mit Rind und Salat und ganz ohne Tomatenketchup. Dafür Dinkelmehl, Rotwein und Rosmarin. Das neue Lieblingsgericht vieler, wetten?

  • Immer freitags gibt es in der Bäckerei Standhartinger das traditionelle Memminger Zuckerbrot., © Bäckerei Standhartinger

    Memminger Zuckerbrot

    Seit 150 Jahren und immer freitags: Generationen von Familien kaufen das Memminger Zuckerbrot. Früher war Weizenmehl teuer und wurde nur zu besonderen Anlässen eingesetzt. Umso schöner, dass sich dieses Traditionsgebäck aus besten Zutaten heute noch hält.

  • Nonnenfürzle in Zimtzucker aus Wangen im Allgäu, © Gasthaus Lamm, Wangen

    Nonnenfürzle aus Wangen

    Dies süße Schmalzgebäck findet mal wohl nur im Allgäu und angrenzenden Schwaben. Die Zubereitung ist erst einmal ungewohnt, genauso wie der Name. Aber man sie auch einfach genießen. Mal auf einer kulinarischen Stadtführung, garantiert aber im Gasthaus.