In Langenegg der Energie auf der Spur – Moore, Schluchten und ein wilder Fluss

Blick auf die Bregenzer Aach
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Naturpark Nagelfluhkette e.V.

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Langenegg Ortsmitte – Bommern – Bregenzerach – altes Bahnhofsareal Langenegg – Weißachmündung – Langenegg ü.

  • Strecke
    12,14 km
  • Dauer
    4:00 h
  • Aufstieg
    260 Hm
  • Abstieg
    260 Hm
  • Schwierigkeit
    mittel

Höhenprofil

Auf der Allgäu Karte

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Bei Langenegg hat sich die Bregenzerach im Laufe der Zeit tief in den Untergrund gegraben und dabei eine grandiose Schluchtlandschaft geformt. Auf dieser abwechslungsreichen Halbtageswanderung lässt sich die Kraft dieses wilden Gebirgsflusses hautnah erleben. Mit dem Thema Kraft und Energie beschäftigt sich auch der Energieportale- und Skulpturenweg, den man auf dieser Wanderung immer wieder streift.

Die Wanderung beginnt im Ortszentrum von Langenegg. Von hier führt der Weg über Bommern hinunter zur Bregenzerach. Auf einem geschotterten Wanderweg – der ehemaligen Bahntrasse der Bregenzerwaldbahn – geht es in die wildromantische Achschlucht hinein. Über das Kunstportal „9Bäume“ gelangt man zum alten Bahnhofsareal.

Von dort führt der Uferweg vorbei am Kraftwerk Langenegg bis zur Einmündung der Weißach. Hier verlässt man die Bregenzerach und wandert über Reute ins Schutzgebiet Nord, einer schönen Hochmoorlandschaft. Über das Energieportal Sagenhaftes geht es schließlich zurück nach Langenegg.

Von Energieportalen und Skulpturen (1)

Die Langenegger Bürger haben Plätze, an denen natürliche Energieflüsse spürbar werden, erfasst und auf ihrem Energieportale- und Skulpturenweg erlebbar gemacht. Diese Rundwanderung führt gleich an mehreren solchen Portalen und Skulpturen vorbei. Besonders sehenswert ist das Energieportal an der Bregenzerach: Neun Künstler haben sich hier intensiv mit dem Material Holz beschäftigt und jeweils einen Baum auf ganz unterschiedliche Art und Weise bearbeitet. 

Naturerlebnisplatz: Die Schluchtlandschaft der Bregenzerach (2)

Bei Langenegg gibt sich die Bregenzerach wild und ungezähmt. Sie fließt in ihrem natürlichen Bett und zwängt sich durch eine tiefe Waldschlucht hindurch. Im Flussbett liegen zahllose glatt geschliffene Felsen und kugelrunde Flusssteine, die von der Kraft des Wassers erzählen. Sehenswert sind auch die tiefen Gumpen, die sich im Flusslauf mit flacheren Abschnitten und großräumigen Schotterflächen abwechseln.

Die ursprüngliche, für Vorarlberg einmalige Wildflusslandschaft beherbergt eine artenreiche Lebensgemeinschaft. So wachsen in den Buchen-Tannenwäldern an den Hängen der Achschlucht seltene Orchideen wie der Frauenschuh. Auch zahlreiche Säugetiere wie Rehe, Dachse, Füchse, Rothirsche und Gämsen fühlen sich hierwohl. In Flussnähe gedeihen Eschen, Weiden und Grauerlen. Am Fluss selber lohnt es sich, auf die Vögel zu achten. Wasseramseln, Gebirgsstelzen und Bachstelzen kommen hier ebenso vor, wie der stattliche Gänsesäger. Mit Glück lässt sich auf den weiten Schotterbänken sogar der seltene Flussuferläufer beobachten.

Moorlandschaft für Ruhesuchende (3)

Das Naturschutzgebiet Langenegg Nord ist etwas für stille Genießer. Der Weg führt hier mitten durch eine gut erhaltene Moorlandschaft mit großflächigen Hochmoor- und Flachmoorbereichen. In dem Schutzgebiet leben nicht nur zahlreiche vom Aussterben bedrohte und gefährdete Pflanzenarten, sondern auch seltene Vogelarten wie Braunkehlchen und Baumfalken.

Anfahrt

Variante 1: B19 Richtung Immenstadt, Ausfahrt Oberstaufen auf Höhe Immenstadt nehmen. Durch Immenstadt der Beschilderung nach Oberstaufen folgen. Dort links abbiegen und über Weißach, Krumbach nach Langenegg fahren.

Variante 2: Rheintalautobahn bei Dornbirn Nord verlassen. Der B200 über Alberschwende nach Müselbach folgen. Dort links auf die L25 abbiegen und der Straße bis Langenegg folgen.

Parken

In Langenegg

Festes Schuhwerk wird empfohlen.
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