Wanderung ab Weißensee zwischen dem Faulenbacher Tal und dem Tiroler Vilstal auf versteckten Pfaden.
Füssen
- Strecke10,46 km
- Dauer3:45 h
- Aufstieg333 Hm
- Abstieg348 Hm
- Schwierigkeitmittel
Höhenprofil
Vom Weißensee führen Waldpfade zum Alatsee, an dessen Südufer man früher am schnellsten die grüne Grenze passieren konnte und wo vor der Öffnung der Staatsgrenzen durch die EU so manche Schmugglerware unterwegs war.
Weiter geht es oberhalb des Alatsees auf dem Hahnenkopfweg Richtung Bad Faulenbach, um anschließend wieder einige Höhenmeter bergab zur Ländescharte zu gelangen.
Spannend und an einer Stelle seilgesichert ist der Durchstieg der Ländescharte zum Ländeweg auf der Tiroler Seite. Hier lagen einst die Floßländen, die Lager- und Bindeplätze der Flößer am Vils- und Lechufer.
Erneut zackig bergauf erreichen Sie den Schwärzerweg, wo Sie nach Regen viele schwarze Alpensalamander finden können. Von Bad Faulenbach über das Faulenbachgässchen zur Füssener Altstadt. Rückweg nach Weißensee-See per ÖPNV-Linie 71.
Sie starten an der Badestelle Weißensee und wandern entgegen dem Uhrzeigersinn ein Stück am See entlang, bis am Südufer rechts ein schmaler Pfad in Richtung Alatsee abzweigt und Sie über den waldbestandenen Hang hinauf zur Alatsee-Straße bringt. Sie folgen der geteerten Alatsee-Straße bis kurz vor dem Hotel Alatsee, dort beginnt auf der linken Seite der Aufstieg zum Zwei-Seen-Blick und zum Hahnenkopfweg. Gönnen Sie sich einen kleinen Abstecher zum Zwei-Seen-Blick, um anschließend dem Hahnenkopfweg in Richtung Bad Faulenbach zu folgen. An der nächsten Gabelung halten Sie sich rechts auf dem Schotterweg in Richtung Fahrstraße Alatsee. An der Fahrstraße angelangt halten Sie sich links und wandern ein Stück der Fahrstraße entlang in Richtung Bad Faulenbach. Nach ca. 300 Meter biegen Sie rechts zur Ländescharte/Tirol ab. Von diesem Wanderweg zweigt später rechts der Steig über die Ländescharte nach Österreich ab. Nach dem Durchstieg der Ländescharte halten Sie sich an der Südseite des Höhenzuges auf dem Ländeweg links und wandern auf dem gut ausgebauten Weg in Richtung Lechfall und Füssen weiter. Vom Ländeweg zweigt links der Weg ab, der als schmaler Waldpfad hoch zum Schwärzerweg führt. Sie wandern auf diesem in Richtung Bad Faulenbach und steigen zum Parkplatz des Hotel Schweiger ab. Am Hotel biegen Sie rechts ab und gelangen auf den Ländeweg, von dem nach ein paar Meter bereits eine Treppe zum Mühlenweg führt. Über den Mühlenweg gelangen Sie zum Faulenbachgässchen, dem Sie entlang des Lechs bis zur Theresienbrücke folgen. Vor der Brücke biegen Sie links zur Lechhalde ab, die Sie hinauf in die Füssener Altstadt bringt. Am Stadtbrunnen beginnt die Fußgängerzone (Reichenstraße), an deren nördlichem Ende Sie die Ampel überqueren und dann links zum Bahnhof abbiegen. Direkt am Bahnhof liegt auch der Busbahnhof, von wo aus Sie die Buslinie 71 zurück zur Haltestation Weißensee-See bringt.
Einkehrmöglichkeiten gibt es an der Badestelle Weißensee, im Hotel & Restaurant Alatsee, in Bad Faulenbach und der Fußgängerzone von Füssen.
Anfahrt
Von Füssen ausgehend nehmen Sie die B310 in Richtung Weißensee.
Parken
Parkplätze stehen direkt an der Badestelle Weißensee zur Verfügung.
Öffentliche Verkehrsmittel
Von den Fernbahnhöfen Ulm, Augsburg und München finden Sie regelmäßige Zugverbindungen nach Füssen.
Vom Füssener Bahn- und Busbahnhof bringt Sie die Buslinie 71 nach Weißensee, Haltestelle Weißensee-Oberkirch.
Von Hopfen erreichen Sie den Startpunkt per Linie 56 nach Füssen (Bahnhof), Umstieg in Linie 71 nach Weißensee, Haltestelle Weißensee-Oberkirch.
Nach Regentagen kann die Ländescharte rutschig sein und ist nicht empfehlenswert.
In den Frühsommermonaten sind vor allem bei Ländescharte, Ländeweg und Schwärzerweg viele Mücken unterwegs, unbedingt mit Anti-Mücken-Spray vorsorgen, oder alternativ nicht stehen bleiben.
Nach der Wanderung unbedingt den Körper nach Zecken absuchen. Die verstecken sich besonders im hohen Gras bei der Überquerung der Ländescharte.
Knöchelumschließende Wanderschuhe mit guter Profilsohle erforderlich. Wanderstöcke bieten Halt und Unterstützung.
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