Begrüßt wurden wir in dieser Allgäuer Stadt von einem Wolkenkratzer des Mittelalters – dem 7-stöckigen Wehrturm, dessen Tor, das sogenannte Untere Tor, uns Eintritt zur heutigen Altstadt gewährt: Mindelheim.
Richtig idyllisch fahren wir an einer großen Kirche vorbei, über eine kleine Brücke Richtung Stadtmitte und ohne viel Suchen lacht uns schon der erste rollstuhlgerechte Parkplatz an. Was für ein Start!
Wie in Memmingen auch wollten wir uns bei diesem Tagesausflug an unserer bewährten Lauschtour orientieren, die sogleich den Marienplatz als Startpunkt nannte. Und warum der Platz diesen Namen trägt, wurde sehr schnell klar. Auf diesem wunderschönen, altertümlichen Platz begegneten uns nicht eine, nicht zwei, sondern drei Abbildungen der Jungfrau Maria, die unmissverständlich klar machten, wer hier das Sagen hat.
Um den Brunnen in der Mitte des Platzes leuchteten uns die Wandfarben der teils schön verzierten und elegant bemalten Häuser entgegen. Beim Umgucken fiel uns ein eiserner Edelmann ins Auge, nach dem das hier allerseits bekannte Frundsbergfest benannt wurde – dem Pendant zu den uns bekannten Wallensteinfestspielen in Memmingen.