Junge und Mädchen auf dem Weg zu einem Gipfelkreuz
©

Allgäu GmbH, the urban kids

Wandern mit Kindern – Gipfelstürmen, Rätsel lösen & Brotzeit genießen

Große Wanderträume, kleine Beine – kennt ihr das? Das Allgäu hat dafür eine Antwort und die klingt ungefähr so: Detektivfall lösen, Gipfel stürmen, Brotzeit mit Panoramablick. Hört sich nach einem perfekten Tag an? Dann nichts wie los.

    Das Allgäu ist für uns der Beweis, dass Familienwandern nicht Pflichtprogramm sein muss, sondern pures Abenteuer. Gipfel, die sich wirklich lohnen. Wälder, in denen Kinder zahlreiche Rätsel lösen. Und Alpen, bei denen selbst die härtesten Wandermuffel weich werden, spätestens beim ersten Bissen Kässpatzen. Was euch dort erwartet, erzählen wir euch hier.

    Junge wirft eine Kugel an einer Erlebnisstation am MounTeens-Detektivweg
    ©

    Allgäu GmbH, the urban kids

    Familie wandert unterhalb der Gondel am Hündle
    ©

    Allgäu GmbH, the urban kids

    Was das Allgäu für Familien beim Wandern so angenehm macht, lässt sich überraschend klar benennen: die außergewöhnliche Dichte an Erlebnissen pro Kilometer. Kaum sind die ersten Schritte getan, begleitet ein Bach den Weg, dessen kühles Wasser Kinder wie ein Magnet anzieht. Dann öffnet sich eine Lichtung mit Blick auf die Nagelfluhkette und kurz darauf wartet ein Spielplatz direkt neben einer Alphütte, die frische Buttermilch ausschenkt. Das ist das Prinzip Allgäu: Natur und Infrastruktur halten hier die Waage, ohne dass eine die andere verdrängt. Wer mit Kindern wandern geht, muss hier keine Abstriche machen, weder an Abenteuer noch an Genuss.

    Dazu kommen die vielen Bergbahnen, die gerade mit jüngeren Kindern den entscheidenden Unterschied machen. Sie bringen die Familie entspannt auf Höhe, von wo aus das eigentliche Erlebnis beginnt, ohne dass die Kleinen schon am Aufstieg ihre gesamte Energie verbrauchen. 

    Unter uns: Nicht jede Familienwanderung endet am Gipfel. Manche endet am Bach, eine weitere an der Hütte mit dem selbstgemachten Kuchen, und wieder eine am Spielplatz, den niemand auf der Karte eingezeichnet hatte. Das ist völlig in Ordnung und für die Kinder oft das Schönste. Aber wer einmal mit Kindern wirklich oben stand, weiß: Das ist noch einmal eine eigene Kategorie. Die will man irgendwann erlebt haben. 

    Der Aufstieg mit Kindern gelingt weniger über die Strecke als über die Haltung. Ein eigener kleiner Rucksack schenkt ihnen Stolz und Verantwortung. Eine Brotzeit als Etappenziel hilft sehr, am besten nicht nur für oben, sondern auch für kleine Pausen unterwegs. Und alles am Wegesrand wie Bäche, Käfer, Steine oder Blumen ist keine Ablenkung, sondern Teil des Erlebnisses und manchmal auch eine kleine Geduldsprobe für Eltern.

    Junge und Mädchen mit Rätselheften vor einer Berghütte
    ©

    Allgäu GmbH, the urban kids

    Mädchen vor einer Erlebnisstation am MounTeens Detektivweg
    ©

    Allgäu GmbH, the urban kids

    Junge und Mädchen an einer Erlebnisstation am MounTeens Detektivweg
    ©

    Allgäu GmbH, the urban kids

    Mutter und Sohn lesen das MounTeens-Rästelheft in der Gondel
    ©

    Allgäu GmbH, the urban kids

    Familie wirft Bälle in eine Truhe an einer Erlebnisstation
    ©

    Allgäu GmbH, the urban kids

    Junge hängt an einem Klettergerüst
    ©

    Allgäu GmbH, the urban kids

    Mädchen vor einer Erlebnisstation am MounTeens Detektivweg
    ©

    Allgäu GmbH, the urban kids

    Mädchen und Junge schauen durch ein Fernrohr
    ©

    Allgäu GmbH, the urban kids

    Vater und Sohn klatschen ein
    ©

    Allgäu GmbH, the urban kids

    Detektive aufgepasst: Zeit für kleine Bergabenteuer

    Für viele Kinder klingt das Wort „Wanderung“ zunächst nicht unbedingt nach Abenteuer. Was sie aber wirklich sofort begeistert, ist ein spannender Fall am Wegesrand, der gelöst werden will. Und plötzlich funktioniert das mit dem Wandern von ganz alleine.

    Genau das liefern die MounTeens-Detektivwege in Oberstaufen, Deutschlands erste und bisher einzige Wanderwege dieser Art, und sie sind schlicht brillant konzipiert. An der Bergstation der Hündle-Bahn beginnt der rund sechs Kilometer lange Rundweg mit zwanzig Stationen und der Geschichte um einen verschwundenen Hund. Hat ein Wilderer seine Finger im Spiel? Ausgestattet mit dem Detektivwanderbuch und einem Bleistift nehmen Kinder zwischen sechs und vierzehn Jahren die Spur auf, lösen an jeder Station Rätsel, scannen QR-Codes für das zugehörige Hörspiel-Kapitel und sammeln Buchstaben für die finale Lösung. Die reine Wanderzeit für die sechs Kilometer lange Strecke beträgt etwa zwei Stunden. Gut zu Wissen: mit Rätseln und Spielstationen werden daraus drei bis vier Stunden, die wie im Flug vergehen.

    Der zweite Detektivweg führt am Imberg entlang eines historischen Schmugglerpfades, auf dem die clevere MounTeens-Bande einem verschwundenen Schatz nachspürt. Dieser kürzere Rundweg – knapp vier Kilometer, siebzehn Stationen – eignet sich bereits für Kinder ab fünf Jahren und verknüpft die Rätseljagd mit echter Allgäuer Geschichte: Noch bis in die 1960er Jahre wurden im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Österreich Kaffee, Alkohol und Zigaretten geschmuggelt. An der Talstation wartet dann der verdiente Schatz und wer das ausgefüllte Detektivbuch vorlegt, darf sich seine Belohnung abholen. Das Detektivbuch und eine Holzmurmel für die Murmelbahnen entlang des Weges gibt es im Set ab sechs Euro an der jeweiligen Talstation.

    Vater und Tochter unterhalb eines Gipfels beim Brotzeiten
    ©

    Allgäu GmbH, the urban kids

    Brotzeit auf einer Bergwiese
    ©

    Allgäu GmbH, the urban kids

    Brotzeit am Gipfel: Die einfachste Formel für Familienglück

    Rucksack runter, Aussicht genießen, auspacken. Ein guter Allgäuer Bergkäse, ein paar Scheiben Laugengebäck, dazu eine Thermoskanne Tee und fertig ist das schönste Picknick der Welt. Draußen an der frischen Luft schmeckt es doch einfach am allerbesten. Und wenn man dann noch rundherum in die Berge schaut, fühlt sich die Welt doch gleich ein Stückchen besser. Auch, wenn bei den Kindern die Aussicht zweitrangig ist, dürfen sich hier „ausnahmsweise“ die Eltern gleich doppelt drüber freuen. Stellt euch eure Brotzeit zusammen und nutzt regionalen Käse, Brot und Zutaten für eure Allgäuer Gipfelbrotzeit. Hier findet ihr eine Übersicht

    Neben der eigenen Brotzeit lohnt sich im Allgäu eine Einkehr auf dem Weg oder am Ziel eigentlich immer. Die Sennalpe Oberhündle ist nur zehn Gehminuten von der Bergstation am Hündle entfernt. Wer also den MounTeens-Detektivweg geht, kann im Nachgang auf einer echten Allgäuer Sennalpe, auf der noch selbst gekäst wird, einkehren. Frische Buttermilch, hausgemachter Bergkäse, Brotzeit mit Blick auf den Alpsee. Ein schöner Bergtag mit Gipfel.

    Hand legt Herz aus Blüten auf eine Wiese
    ©

    Allgäu GmbH, the urban kids

    Junge sitzt auf einem Baumstumpf im Wald und schnitzt
    ©

    Allgäu GmbH, the urban kids

    Mikroabenteuer für kleine Naturkünstler

    Und sollte das nächste Wanderabenteuer doch mal länger dauern als gedacht, haben Valentina und Niklas noch ein Mikroabenteuer für euch im Gepäck: Sammelt doch auf eurer Wanderung, im Wald, auf der Wiese oder am Bachlauf kleine Gegenstände wie Blüten, Blätter, Gras, Moos, Stöcke und Steine. Dabei könnt ihr mitnehmen was euch gefällt. Aus den gesammelten Materialien könnt ihr dann ein Naturbild gestalten. Niklas hat zum Schnitzmesser gegriffen und aus einem Stock ein kleines Kunstwerk entstehen lassen. 

    Viel Spaß, kleine und große Naturkünstler!

     Abenteuer Galetschbach Rettenberg - Erforschen der Natur am Gebirgsbach
    ©

    Allgäu GmbH, the urban kids - Carina Baldauf

    Weiterlesen und Inspiration

    Das Allgäu hält noch viele weitere Geschichten bereit. Für alle, die noch tiefer eintauchen möchten: Hier haben wir besondere Themenwege und Erlebniswege für dich und deine Kinder zusammengestellt. Viel Freude beim Erkunden des Allgäus.

    Zu den Touren