Noch bevor wir irgendetwas von der Stadt, geschweige denn dem Ortsschild gesehen haben, wurden wir schon sehr beeindruckend von der Ruine der Burg Laubenbergerstein begrüßt. Umgeben von Bergen ging es noch einen Kilometer weiter zu unserem eigentlichen Ziel – Immenstadt.
Direkt am kleinen, zierlichen Marktplatz waren zwei geeignete Rollstuhlparkplätze frei, die schon förmlich auf uns gewartet haben. Begleitet vom kleinen Steigbach sind wir zu unserem Startpunkt – dem Marienplatz geschlendert, der ein paar schöne Erinnerungen an unseren letzten Ausflug nach Mindelheim weckte.
Von dort aus haben wir wieder durch eine kompakte Lauschtour einige wichtige und historische Dinge gelernt. Ich für mich hatte die Erkenntnis, dass der Begriff Leinwand aus den Worten Leinen und Wand zusammengesetzt wird. Ich weiß – klingt logisch … Aber ich habe hier zum ersten Mal richtig darüber nachgedacht, nachdem ich erfahren habe, dass die Gegend hier früher auch „blaues Allgäu“ genannt wurde. Der Grund hierfür sind die vielen blauen Blüten des Flachsanbaus, die der Grundpfeiler der erfolgreichen Leinenproduktion hier vor Ort waren. Wieder was gelernt .