Der Charakter: Leichter, familienfreundlicher Naturerlebnisweg mit interaktiven Erlebnisstationen, der Natur, Landwirtschaft und Allgäuer Kulturlandschaft auf abwechslungsreiche und spielerische Weise miteinander verbindet.
Alpinium
- Strecke4,70 km
- Dauer1:15 h
- Aufstieg86 Hm
- Abstieg92 Hm
- Schwierigkeit-
Höhenprofil
Die Orientierungspunkte: Haus des Gastes (Obermaiselstein) - Alte Schmiede - Kath. Pfarrkirche St. Katharina - Grillplatz Burgschrofen - Alpenwildpark - Sturmannshöhle - Ort der Besinnung - Haus des Gastes (Obermaiselstein)
Der Weg: Es gibt viele positive Zusammenhänge zwischen Landbewirtschaftung und Biodiversität – heute ökologisch besonders wertvolle Lebensraumtypen sind teilweise durch menschliche Nutzung entstanden und zur Sicherung ihres Fortbestandes sogar darauf angewiesen. Dies erfährt man auf dem Naturerlebnisweg quer durch Obermaiselstein.
An 13 Stationen werden Informationen mit interaktiven Elementen zum Kurbeln, Klappen, Drehen oder Zuhören sowie Spielgeräten verbunden, so dass Wissen mit Spiel und Spaß für die ganze Familie vermittelt wird. Und an den großen Spielgeräten kann nach Herzenslust geklettert, balanciert, gefahren und gerutscht werden.
13 Erlebnisstationen, die einen weiten Bogen schlagen von der heimischen Landwirtschaft über die Allgäuer Kulturlandschaft hin zu den Zusammenhängen ökologischer Vielfalt. Etwa 4,5 Kilometer in zwei Runden, die aus der Vogelperspektive einer krakeligen Acht gleichen, laden dazu ein, sich mal spielerisch, mal historisch, jedes Mal außergewöhnlich, mit Natur und Landwirtschaft auseinanderzusetzen.
Gestatten, Gelbling der Namensgeber.
Der Name für den vom Alpinium in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Obermaiselstein realisierten Themenweg rührt übrigens gar nicht vom geschwungenen Verlauf her, sondern von einem kleinen, gelben Schmetterling. Der Gelbling, ein Wiesenfalter, dessen Männchen auf den Hinterflügeln eine rot umrandete 8 zeigen, steht sinnbildlich für den Lebensraum auf Streu- und Bergmähwiesen und Alpweiden – allesamt Habitate, die erst durch achtsame Bewirtschaftung entstanden sind und auch nur durch Bewirtschaftung weiterbestehen können. Dieses im wahrsten Sinne des Wortes fruchtbare Zusammenspiel von Natur und Kultur prägt die gesamte Alpenlandschaft um die Hörnerdörfer. Ein faszinierender Artenreichtum auf einem verhältnismäßig kleinem Raum. Dass die vielgeschätzte Schönheit zwischen Iller und Naturpark Nagelfluhkette gerade nicht einer „unberührten Wildnis“, sondern einer gepflegten Kulturlandschaft zu verdanken ist, zieht sich als roter Faden durch alle Stationen.
Unbeschreiblich. Weil unbeschreiblich gut.
Die Beschreibung eines Wanderweges bleibt zwangsläufig unvollständig. Zwar kann man Richtung, Abzweigungen und Höhenmeter angeben, man kann auf eine Stelle mit schöner Aussicht hinweisen und auf die Möglichkeiten zur Einkehr, aber man kann unmöglich jeden Duft und jedes Wolkenspiel auf Papier bannen, geschweige denn als Schreiberling entscheiden, ob nun den Lesenden der Apfelstrudel oder der Käsekuchen auf der Alpe besser schmecken wird. Noch schwieriger gestaltet sich die Aufgabe, einen interaktiven Themenweg zu beschreiben, denn auf welche Aktion man sich einlässt, wie viel Information man mitnimmt und wo die schönsten Aha-Momente aufkommen, hängt von zahllosen Dingen, wie der Jahreszeit, dem Wetter oder dem Sonnenstand und auch dem Vorwissen, dem Alter und dem Tempo der Themenweg-Gäste ab. Immer anders, immer individuell. Deshalb kann der Tipp nur lauten: Hingehen! Selbst sehen! Die Goldene Acht verspricht ein goldiges Erlebnis.
Der Start befindet sich am Haus des Gastes in Obermaiselstein. Hier führt der Weg am Feuerwehrhaus vorbei in Richtung Alte Schmiede. Man folgt der Kirchgasse zur Kath. Pfarrkirche St. Katharina. Von dort aus geht es an der Dorflinde vorbei weiter in Richtung Grillplatz Burgschrofen. Vor dem Grillplatz biegt man aber ab auf den Spazierweg zum Unteren Herrenberg. Diesem Weg wird gefolgt Richtung Alpenwildpark, dann Richtung Parkplatz Sturmannshöhle.
Von dort aus geht es zurück ins Dorf, wieder Richtung Feuerwehrhaus. Die zweite Schleife führt den Bichl hoch zur Spöck, zum Ort der Besinnung. Der Weg führt dann weiter in Richtung Haus des Gastes und man läuft an der alten Eiche vorbei in den Kurpark. Erweitert werden kann die Runde noch über den Wohnmobilstellplatz bis hin zu den Rieder Wiesen.
Anfahrt
Über die B19 von Fischen kommend in Richtung Obermaiselstein Ortsmitte.
Parken
Parkplatz am Haus des Gastes in Obermaiselstein
Öffentliche Verkehrsmittel
Öffentlicher Bus nach "Obermaiselstein, Ortsmitte"
- Der Weg verläuft überwiegend auf gut ausgebauten Spazier- und Wanderwegen. Achte dennoch auf unebene oder bei Nässe rutschige Wegabschnitte.
- Kinder sollten insbesondere an Straßenquerungen sowie an Spiel- und Erlebnisstationen beaufsichtigt werden.
- Bitte bleibe auf den ausgeschilderten Wegen und nimm Rücksicht auf landwirtschaftlich genutzte Flächen sowie Weidetiere.
- Festes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung werden empfohlen.
- Führe ausreichend Trinkwasser mit und beachte die aktuellen Wetterbedingungen.
Alpinium
Alpinium
Alpinium
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