Wannenjoch – Iseler

Wannenjoch - Iseler
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TVB Tannheimer Tal

Eine Wanderung auf den Spuren der „alten Schmuggler“.

  • Strecke
    12,23 km
  • Dauer
    5:50 h
  • Aufstieg
    1069 Hm
  • Abstieg
    1069 Hm
  • Schwierigkeit
    mittel

Höhenprofil

Auf der Allgäu Karte

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Wir stehen bereits an der Bergstation der Wannenjochbahn in Schattwald. Der Wanderweg ist gut ausgeschildert und bereits etwas ausgetreten. Der Hang ist mäßig steil und lässt sich ohne große Schwierigkeiten bewältigen. Wir gewinnen schnell an Höhe und haben die letzten Zwergkiefern bereits hinter uns gelassen. Relativ spät sehen wir das Gipfelkreuz, sodass der Gipfel nach nur wenigen Minuten erreicht ist. Auf einer Höhe von 1852 m haben wir eine beeindruckende Aussicht, fast bis zum Bodensee. Der Weg führt nun teilweise entlang des Grats weiter. Mäßige An- und Abstiege, aber auf gleichbleibender Höhe und weiterhin mit beeindruckender Aussicht. Nach fast einer Stunde erreichen wir den Iseler. Nach einer Pause beginnen wir den Abstieg über den grasbewachsenen Hang zum Sattel zwischen Wannenjoch und Bscheißer. Mit Blick auf das Wannenjoch sehen wir eine gerade Lichtung. Hier verläuft die Grenze zwischen Österreich und Deutschland.
Auf dem Rückweg wandern wir an der Zipfelsalpe vorbei und schließlich zur Stuibenalpe. Von dort aus gehen wir entlang des Stuibenbachs zurück nach Schattwald.

Auf dem Kamm des Wannenjochs – der Name leitet sich von der Mulde unterhalb des Sattels ab – verläuft die Grenze zu Deutschland. Oft wird dieser Berg auf Karten als Kühgundkopf mit Kühgundrücken bezeichnet. Wir treffen uns an der Bergstation der Wannenjochbahn in Schattwald. In den frühen Morgenstunden ist es noch etwas kühl, aber die Sonnenstrahlen wärmen uns hier oben bereits. Der Blick über das gesamte Tannheimer Tal und bis ins Allgäu ist schon fantastisch – wie herrlich muss diese Aussicht dann erst auf dem Gipfel sein? Der neu angelegte „Schmugglerpfad“, eine leichte Wanderung für die ganze Familie, beginnt direkt an der Stube 15,60, dem Gasthaus an der Bergstation. Auch der selbstgebaute Kinderspielplatz verdient einen genaueren Blick. Nur wenige von uns hätten in dieser Höhe einen solchen Spielplatz erwartet.
Der Hang ist mäßig steil und lässt sich ohne größere Schwierigkeiten bewältigen. Wir gewinnen immer mehr an Höhe, die letzten Zwergkiefern, im Volksmund „Latschen“ genannt, haben wir längst hinter uns gelassen. Spärliche Vegetation bedeckt den Hang, doch diese Pflanzen sind typisch für diese Region, und einige sind für uns neu. Gelegentlich liegt nackter Fels vor uns – ein deutliches Zeichen für eine Schneebrettlawine in der Vergangenheit. Mit etwas Aufmerksamkeit kann man hier auch einige Tiere beobachten, darunter Vipern. Relativ spät sehen wir das Gipfelkreuz, sodass wir bereits nach wenigen Minuten auf dem Gipfel stehen. Auf einer Höhe von 1852 m haben wir einen beeindruckenden Blick weit ins Allgäu hinein, angefangen beim Oberjoch, und bei guter Sicht fast bis zum Bodensee. Ein Eintrag ins Gipfelbuch ist ein Muss, ebenso wie eine kleine Stärkung auf dem Gipfel. Nach einer kurzen Pause geht es weiter. Alpenkrähen begleiten uns auf unserem Weg, der teilweise über den Grat führt. Bei moderaten An- und Abstiegen, aber unter Beibehaltung der Höhe, erreichen wir nach weniger als einer Stunde den Iseler. Nun können wir eine lange Pause genießen. Die Sonnenstrahlen laden uns zu einer kleinen Rast ein. Der Abstieg über den grasbewachsenen Hang führt uns zügig hinunter. Wir haben bereits wieder die Baumgrenze erreicht und hören gelegentlich sogar Murmeltiere pfeifen. An einer Weggabelung weist ein Wegweiser zur Zipfelsalpe. Nach einer kurzen Absprache in der Gruppe beschließen wir, weiter in Richtung Zipfelsalpe zu gehen. Auf dem Sattel zwischen Wannenjoch und Bscheißer sehen wir noch die Fundamente der oberen Stuiben. Hier stand früher eine Hütte, die jedoch nicht mehr genutzt wird und daher verfallen ist. Mit Blick auf das Wannenjoch sehen wir eine gerade Lichtung. Hier verläuft die Grenze zwischen Österreich und Deutschland. Als wir die Zipfelsalpe erreichen, machen wir eine kurze Pause, bevor wir weiter in Richtung Stuibenalpe gehen. Von dort aus beschließen wir, am Stuibenbach entlang zur Talstation zu wandern. Der Abschied am Parkplatz ist fast schon ein bisschen wehmütig, lässt uns aber dennoch auf ein Wiedersehen hoffen.

Anfahrt

Auf der Autobahn A7 an der Ausfahrt „Oy-Mittelberg“ auf die B310 in Richtung Wertach und Oberjoch. Dort den Wegweisern „Tannheimer Tal“ (B199) folgen, Ausfahrt Schattwald, Richtung Wannenjoch-Seilbahn.
Von der Tiroler Seite über Reutte auf der B198 Richtung Lechtal nach Weißenbach, über den Gaichtpass entlang der B199 bis zur Ausfahrt Schattwald, Richtung Wannenjoch-Seilbahn.

Parken

Sie können an der Wannenjochbahn in Schattwald parken.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Sonthofen, Pfronten/Ried oder Reutte, dann mit dem Bus nach Schattwald.

Es ist zu beachten, dass beim Bergsteigen ein erhöhtes Unfall- und Verletzungsrisiko besteht. Trotz sorgfältiger Routenplanung besteht immer ein Grundrisiko. Die Vorbereitung auf die Route durch Ausdauertraining, entsprechendes technisches Training und Schulungen sowie persönliche Vorsicht verringern das Risiko von Unfällen und Gefahren. Vergessen Sie jedoch niemals, dass sich das Wetter in den Bergen sehr schnell ändern kann. Bleiben Sie auf den markierten Wanderwegen.

Die persönliche Bergsteigerausrüstung muss sicher und gebrauchsfähig sein und den geltenden technischen Normen entsprechen. Jedem Wanderer wird empfohlen, sich in alpiner Fachliteratur oder vor Ort über die geplanten Routen zu informieren.

Der schmale Weg führt zum Iseler
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Tannheimer Tal

Am Grat entlang geht es Richtung Iseler
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Tannheimer Tal

Das Gipfelkreuz des Wannenjochs ist erreicht
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Tannheimer Tal

Gipfelkreuz am Iseler
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Tannheimer Tal

Wannenjoch
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Tannheimer Tal

Der Wanderweg zum Wannenjoch
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Tannheimer Tal

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