Eine Etappe auf der Allgäuer Logenplatzroute - die Berge im Blick: Bitte schön, nehmen Sie Platz! Ein Logenplatz hat etwas Erhabenes, gleichzeitig wird man Zeuge eines festlichen und besonderen Ereignisses. Auf dieser gut 120 Kilometer langen Route spielt die Hauptrolle das Bergpanorama, das von der leicht gewellten Voralpenlandschaft meist wunderbar zu sehen ist. Start- und Endpunkt ist der idyllische Ort Seeg, das Honigdorf des Allgäus. Wie Bienen fliegen Wanderer auf der Strecke nur die leckersten und schönsten Blüten an: duftende Wiesen, Feuchtgebiete und Moore mit seltenen Pflanzen und Insekten, Wasserfälle, aussichtsreiche Anhöhen, einen wilden Fluss und einen hohen Berg mit Blick auf den Schlosspark, die Alpen und Schloss Neuschwanstein.
Vom Start- und Willkommensplatz spaziert man entlang der Meichelbeckstraße nach links, setzt seinen Weg geradeaus in die Kaufbeurer Straße fort und biegt kurz darauf nach rechts in die Kurfürstenstraße, die bald von zahlreichen Linden gesäumt wird. Mit der Allee verlässt man Marktoberdorf und biegt auf dem merklich höchsten Punkt des Weges nach links ab. Nach etwa 200 m zweigt man rechts ab und wandert bald durch ein kleines Waldstück. Dem geschotterten Weg folgt man bis zu einer Rechtskurve, wo er auf einen asphaltierten Wirtschaftsweg stößt. Jetzt heißt es nach rechts abbiegen und einem bewaldeten Hohlweg hinab zur Bundesstraße 472 wandern. Auf einem parallel verlaufenden Fußweg erreicht man Bertoldshofen. Der Bundesstraße folgt man durch den kleinen Ort und überquert den Fluss Geltnach. Dann wandert man auf der nach rechts abzweigenden Schlossbergstraße aus dem Ort. Am letzten Haus steigt der Weg entlang eines Waldrandes leicht an. Ist die Steigung geschafft, hält man sich links und wandert in das Dörfchen Burk. Nach dem Passieren eines landwirtschaftlichen Betriebes biegt man an der nahen T-Kreuzung nach links ab und folgt kurz darauf der Durchgangsstraße nach rechts aus dem Ort. Unmittelbar vor einer Kurve zweigt man auf einen nach Weg nach rechts ab. Nach dem Queren eines Baches durchwandert man ein kleines Waldgebiet, dem sich Wiesenflächen zur Linken und Gehölzflächen zur Rechten anschließen. Erneut spaziert man durch ein Wäldchen und trifft wieder auf die Geltnach. Ist der Fluss gequert, schwenkt man auf den parallel verlaufenden Feldweg nach links Richtung Stötten am Auerberg ein. Im weiteren Verlauf werden eine Brücke sowie ein weiteres Gewässer hin zu einem nahe gelegenem Anwesen überquert. An den Gebäuden vorbei, zweigt man sogleich nach rechts ab und wandert nach Stötten am Auerberg. Der Burker Straße folgend, gelangt man zur in der Ortsmitte gelegenen Kirche Sankt Peter und Paul.
Anfahrt
Anreise mit der Bahn, Bahnhof Marktoberdorf
Anreise mit dem PKW über die B 12 nach Marktoberdorf
Parken
Parkplätze an der Musikakademie Marktoberdorf
Öffentliche Verkehrsmittel
Anreise mit der Bahn bahn.de, Bahnhof Marktoberdorf
Rückkehr zum Ausgangspunkt mit der Bulinie 59 Lechbruck - Marktoberdorf
Proviant: Nimm ausreichend Wasser zu trinken mit. Auch eine Brotzeit schmeckt auf dem Weg besonders gut.
Wettercheck: Am besten verschiedene Dienste checken und bergkundige Einheimische fragen, denn in den Bergen kann es schnell mal regnen oder ein Gewitter geben.
Begleitung: Eine größere Tour solltest Du nicht allein unternehmen, selbst wenn sie leicht und harmlos erscheint. Hinterlasse in Deinem Urlaubsquartier stets Dein Tourenziel.
Ausrüstung: Mit guten - eingelaufenen - Wanderschuhen bist Du sicher und ohne Blasen unterwegs. Bei der Kleidung ist Zwiebellook angesagt: ein kurzes und ein langes Shirt (Baumwolle trocknet schlecht, also besser Wolle oder spezielle Sportkleidung), Zipperhose, Pulli, Jacke und Regencape. Auch gehören Wechselkleidung, Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnencreme, Verbandszeug und Taschenlampe in den Rucksack
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