Eine wunderschöne und aussichtsreiche Wanderung für Erlebniswanderer, die gerne zwischen entspannten Abschnitten und Höhenmetern wechseln. Von der Alpspitze hat man einen wunderbaren Ausblick auf das Gebiet, das auf den weiteren Etappen erwandert wird.
Tourismusverband Ostallgäu e.V.
- Strecke14,57 km
- Dauer5:15 h
- Aufstieg777 Hm
- Abstieg727 Hm
- Schwierigkeitmittel
Höhenprofil
Eine Etappe auf der Allgäuer Logenplatzroute - die Berge im Blick: Bitte schön, nehmen Sie Platz! Ein Logenplatz hat etwas Erhabenes, gleichzeitig wird man Zeuge eines festlichen und besonderen Ereignisses. Auf dieser gut 120 Kilometer langen Route spielt die Hauptrolle das Bergpanorama, das von der leicht gewellten Voralpenlandschaft meist wunderbar zu sehen ist. Start- und Endpunkt ist der idyllische Ort Seeg, das Honigdorf des Allgäus. Wie Bienen fliegen Wanderer auf der Strecke nur die leckersten und schönsten Blüten an: duftende Wiesen, Feuchtgebiete und Moore mit seltenen Pflanzen und Insekten, Wasserfälle, aussichtsreiche Anhöhen, einen wilden Fluss und einen hohen Berg mit Blick auf den Schlosspark, die Alpen und Schloss Neuschwanstein.
Vom Start- und Willkommensplatz an der Talstation der Alpspitzbahn quert man den Wiesenhang nach links und hält sich auf dem Weg rechts, überquert den Schlossbach und wandert in Gesellschaft des Baches durch einen Wald bergan. Vorbei am Nesselwanger Wasserfall ist schon bald die Ruine der Nesselburg erreicht. Passiert werden die Untere Alpe sowie die Kronenhütte, dann trifft man auf die Zwischenstation der Alpspitzbahn. Entlang der Seilbahn wird weiter hinauf bis zur Bergstation auf dem Kappelköpfl gestiegen. Zur Alpspitze hält man sich rechts und zweigt nach ca. 500 m nach rechts auf einen Pfad ab, über den der Aussichtsgipfel erreicht wird. Der Abstieg ist zu Beginn felsig, führt anschließend ein kurzes Stück über grasbewachsene Flächen, um dann durch einen Wald auf teilweise wurzelig-felsigem Pfad bis zu einer Waldlichtung zu gehen. Hier knickt der Weg nach rechts ab und es geht weiter mäßig bergab. Nach gut 1 km trifft man auf einen breiten Forstweg, auf den nach links abgebogen wird. An einer Lichtung kreuzt man einen Weg, kurz darauf folgt man einem Linksbogen und wandert ca. 800 m geradewegs zu einer scharfen Rechtskurve. Nach der Kurve überquert man den Reichenbach und gelangt nach einer 90°-Linkskurve an eine Lichtung. Nach einem Holzhäuschen biegt man nach links auf einen asphaltierten Wirtschaftsweg ab. Nach rund 120 m zweigt ein Pfad nach rechts ab, der abwechselnd durch Wald und über Wiesen zu einer Kreisstraße führt. Nach deren Querung wird eine Moorfläche nach rechts passiert, um nach etwa 200 m links abzubiegen und dem Weg über die Staumauer des Grüntensees zu folgen. Entlang des Seeufers passiert man einen Kletterwald, ein Gasthaus sowie den am Haslacher Ortsrand gelegenen Campingplatz Wertacher Hof. An der hiesigen T-Kreuzung hält man sich rechts und spaziert nach rund 250 m nach links auf einen Wirtschaftsweg. Direkt nach dem Unterqueren einer Bundesstraße folgt man dem abzweigenden Weg nach rechts und wandert sanft ansteigend über eine offene Wiesenfläche zum Ortsrand von Oy-Mittelberg, wo am Kurhaus und der Tourist-Information der Start- und Willkommensplatz grüßt.
Anfahrt
Mit der Bahn Füssen - Augsburg BRB RB 77
Mit dem PKW über die A7 Ausfahrt Nesselwang
Öffentliche Verkehrsmittel
Bahnverbindung Füssen - Augsburg BRB RB77
Rückkehr zum Ausgangspunkt in Nesselwang mit der RB 73
Schlosspark-Tipps für Deine Tour:
Proviant: Nimm ausreichend Wasser zu trinken mit. Auch eine Brotzeit schmeckt auf dem Weg besonders gut.
Wettercheck: Am besten verschiedene Dienste checken und bergkundige Einheimische fragen, denn in den Bergen kann es schnell mal regnen oder ein Gewitter geben.
Begleitung: Eine größere Tour solltest Du nicht allein unternehmen, selbst wenn sie leicht und harmlos erscheint. Hinterlasse in Deinem Urlaubsquartier stets Dein Tourenziel.
Aufstieg: Langsam, aber gleichmäßig aufzusteigen, schont Deinen Körper. Wer ungeübt in die Berge rennt, riskiert Verletzungen oder einen Bergwachteinsatz. Vermeide es bei Nacht auf unbekannten Bergpfaden zu wandern.
Notfall: Sei ein Helfer bei Unglücksfällen! Hole Hilfe in der nächsten Almhütte oder verständige die Bergwacht.
Notsignal: Abgabe von Wink-, Ruf- oder Blinkzeichen sechsmal in der Minute, darauf eine Minute Pause.
Ausrüstung: Mit guten - eingelaufenen - Wanderschuhen bist Du sicher und ohne Blasen unterwegs. Bei der Kleidung ist Zwiebellook angesagt: ein kurzes und ein langes Shirt (Baumwolle trocknet schlecht, also besser Wolle oder spezielle Sportkleidung), Zipperhose, Pulli, Jacke und Regencape. Auch gehören Wechselkleidung, Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnencreme, Verbandszeug und Taschenlampe in den Rucksack
Tourismusverband Ostallgäu e.V.
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