Allgäuer Königsalpenroute - dem Himmel ganz nah

Etappen

Etappen
Königlich Wandern im Schlosspark

Fernwanderweg in der wunderschönen Bergkulisse, die König Ludwig II. beflügelte, Schloss Neuschwanstein zu bauen. Für sportliche Wanderer, die gerne luftige Höhen erklimmen.

Höhenprofil

König und Alpen - hier im Schlosspark gehören sie zusammen: eine majestätische Kulisse, die Märchenkönig Ludwig II. beflügelte und die Schlösser und Burgen imposant in Szene setzt. Start- und Endpunkt der 121 Kilometer langen Route ist die romantische Altstadt Füssen mit ihren mittelalterlichen Gassen und barocken Kirchen. Es geht oberhalb von wilden Flüssen, durch Wälder, über weite Wiesen zu stillen Seen, gemütlichen Alpen und Dörfern sowie historischen Plätzen. Das herrliche Bergpanorama wandert mit, bis man es selbst erklimmt und von ganz oben wie ein Adler auf die königliche Landschaft blickt. Fast am Ende der Route thront das Schloss der Schlösser, Neuschwanstein, dann als Belohnung auf einem Felsen!

121 km/4329 hm/9 Etappen

Etappe 1:     Füssen – Pfronten – 17,2 km/843 hm/6 h

Etappe 2:     Pfronten – Nesselwang – 10,5 km/665 hm/3:30 h

Etappe 3:     Nesselwang – Seeg - 14,7 km/139 hm/3:30 h

Etappe 4:     Seeg – Roßhaupten – 13,9 km/493 hm/4:15 h

Etappe 5:     Roßhaupten - Lechbruck am See – 14,9 km/143 hm/4:00 h

Etappe 6:     Lechbruck am See – Halblech 13,4 km / 170 hm/3:30 h

Etappe 7:     Halblech – Kenzenhütte – 13,8 km/640 hm/5 h

Etappe 8:     Kenzenhütte – Tegelberghaus/Schwangau – 10,4 km/ 969  hm/5:45 h

Etappe 9:     Tegelberghaus/Schwangau – Füssen – 11.4 km/4:15 h/ 305 hm

 Etappe: Füssen – Pfronten

 An der Tourist-Information Füssen am Kaiser-Maximilian-Platz startet am Start- und Willkommensplatz die Wanderung nach Pfronten. Durch die Reichenstraße (Fußgängerzone) spaziert man geradewegs in Richtung Hohes Schloss und Kloster Sankt Mang. Am Ende der Reichenstraße mit dem markanten Stadtbrunnen hält man sich zunächst links und gleich darauf wieder rechts in die Straße Magnusplatz, die direkt zur Stadtpfarrkirche St. Mang sowie zum parkähnlichen Baumgarten führt. Eine Brücke führt über die eng durch den Fels führende Zufahrtsstraße zum Ortsteil Bad Faulenbach. Wenige Meter darauf hält man sich an der Weggabelung sowie an der nächsten T-Kreuzung jeweils rechts und wandert auf dem unteren Kobelweg oberhalb von Füssen entlang. Nach rund 1,3 km biegt man an einer T-Kreuzung zunächst nach links und nach knapp 150 m wieder nach rechts auf einen Pfad ab. Nach etwa 450 m hält man sich erneut rechts, um dem Wegeverlauf in einem spitzen Winkel zu folgen. Mit dem Hahnenkopfweg führt die Route durch einen Mischwald bis zu einer Stromkabeltrasse. Direkt vor den Stromleitungen hält man sich erst rechts, dann wieder links, um den Weg sofort wieder nach rechts zum Aussichtspunkt Zweiseenblick fortzusetzen. Über einen bergab führenden Weg gelangt man zum Alatsee, der im Uhrzeigersinn umrundet wird. Kaum sind eine Wiese und einige Ruhebänke passiert, steht ein kräftiger Anstieg hinauf zur Salober Alm an. Die Alm befindet sich bereits in Österreich, die Route setzt sich entlang des Grenzverlaufes zunächst über einen leicht ansteigenden Wiesenpfad fort. Nach knapp 500 m wandert man an einer Gabelung nach links zu einer Wiese. Kurz darauf folgt ein Abzweig, an dem man sich links hält, dann steigt man bergan und überschreitet unbemerkt wieder die Grenze nach Deutschland. Nun wird einem naturnahen Pfad bis zum höchsten Punkt des Anstieges gefolgt. Bevor es an den Abstieg geht, faszinieren traumhafte Fernsichten zum Ammergebirge, zur Zugspitze sowie zu Breitenberg und Aggenstein. Die Gefällstrecke endet kurz vor der Zufahrtsstraße zur Burgruine Falkenstein. Von hier aus wandert man auf zunächst bequemem Weg zu einer Mariengrotte, ab der es dann auf einem Pfad ziemlich steil bergab geht. Sobald der Pfad auf einen Weg trifft, steht zur Rechten ein ansteigendes Wegstück zum Hotel Schlossanger Alp an. Unmittelbar vor dem Hotel schwenkt man nach links, zweigt bald nach rechts auf einen kurzen Pfad ab und wandert an dessen Ende auf einem Waldweg wieder nach links. Entlang von Wiesenflächen erreicht man eine Feldscheune und eine Kreuzung, an der nach links abgezweigt wird. Knapp 100 m weiter hält man sich erneut links und wandert in den Burgweg des Pfrontener Ortsteils Meilingen. Entlang der Straße Neuer Weg spaziert man zur Kirche, steigt einige Stufen hinunter, quert den Bach Faule Ache und umrundet einen Spielplatz. Ein Pfad führt durch ein kleines Waldgebiet, dann wandert man entlang des Flusses Vils auf dem Drosselweg bis zu den Bahngleisen. Hier überquert man die Vils und geht nach rechts über den Jagdhausweg zur Tiroler Straße. Ins Ortszentrum folgt man den Wegweisern nach rechts, passiert den Kurpark und überquert ein weiteres Mal die Vils. Nach etwa 150 m ist die Tourist Information in der Vilstalstraße erreicht.

 

Etappe: Pfronten – Nesselwang

 

Am Start- und Willkommensplatz an der Tourist-Information startet die Wanderung nach Nesselwang. Von der Vilstalstraße biegt man nach links in die Straße Am Angerbach ein und geht am übernächsten Abzweig in den Buchbrunnenweg. Dieser Weg führt aus dem Ort zu einem Friedhof, dann zu einer T-Kreuzung, an der man dem Weg nach links folgt. Vorbei an einem Klinikgelände gelangt man zum südlichen Ortsrand von Röfleuten. Hier geht man vom Haldener Kirchweg geradewegs in den Edelsbergweg und biegt nach knapp 100 m rechts zum Sonnenlift ab. Es folgt ein kurzer Anstieg zum Rißbach, an dem man auf einen asphaltierten Weg nach rechts wechselt. Mal dicht am Waldrand entlang, mal im Wald, werden auf den kommenden rund 1,4 km sieben Bäche gequert. Von dem Asphaltweg zweigt man auf einen Feldweg nach links ab. Direkt nach dem Queren des vierten Baches folgt man am Kreuzungsbereich einem Pfad und passiert einige Heustadel – eines mit einem kleinen Heumuseum. Nach ungefähr 70 m folgt man an der Gabelung der Markierung nach rechts, wandert leicht abwärts und hält sich auf dem Weg nach links zum Pfrontener Ortsteil Kappel. Entlang des Ortsrandes kommt man an dessen Ende zu einem Waldseilgarten. Ein kurzer kräftiger Anstieg auf einem Asphaltweg führt zu einem Waldweg. Weiter ansteigend, aber sanfter, wandert man neben dem Steinbach entlang, überquert diesen und passiert auf dem felsig-wurzeligen Pfad einen Wasserfall. An dieser Stelle entfernt sich der Weg vom Bachlauf und verläuft noch ein kurzes Stück durch den Wald. Sobald einige Wiesenflächen erreicht sind, wird der Aufstieg steiler. Auf dem Weg zur Alpspitze passiert man die Kappeler Alp und gelangt auf das Kappelköpfl mit der Alpspitzbahn-Bergstation. Der rund 3 km lange Weg nach Nesselwang verläuft parallel der Alpspitzbahn durch den Wald bergab. Bald gesellt sich der Schlossbach zur Route und die Zwischenstation der Bergbahn bzw. die Bergstation des Stellenbichlliftes werden passiert. An Kronenhütte und Untere Alpe vorbei, gelangt man zur Ruine Nesselburg und kurz darauf zu einem Wasserfall, wo sich der Schlossbach in die Tiefe stürzt. Sobald man den Waldrand erreicht hat, überquert man den Bach und wandert nach links zur Talstation der Alpspitzbahn. Von hier führt die Route mit der Straße An der Riese zur Hauptstraße und damit zur St.-Andreas-Kirche. Rechts der Kirche spaziert man in die Von-Linge-Straße und biegt am Gasthof Post nach rechts in die Lindenstraße ein. Gleich drauf hält man sich wieder links in die Poststraße und folgt einem Fußgängerweg durch den Kurpark zum angrenzenden Bahnhof.

  

Etappe: Nesselwang – Seeg

 

Los geht’s am Bahnhof, in dem man sich links hält und durch den angrenzenden Kurpark zum Mühlbach spaziert. Dem Fußweg entlang des Mühlbaches wird bis zu einer Kreuzung gefolgt, an der man zunächst nach links in die Lärchenstraße einbiegt, um sich sogleich wieder nach links zu halten. Nach wenigen Metern werden die Bahngleise gekreuzt und es wird einem Feldweg geradeaus gefolgt. An einer Wegekreuzung geht es geradewegs über einen Bach in den Nesselwanger Ortsteil Rindegg. Vorbei an der Kapelle Heilige Dreifaltigkeit hält man sich rechts und folgt dem Weg bis zum Parkplatz Rindegger Tanne. Hier macht der Weg eine Rechtskurve, gleich danach zweigt man nach links auf einen geschotterten Weg ab. Der Weg führt zu einem Waldrand, dem nach rechts gefolgt wird. Kurz darauf wird das schmale Waldgebiet durchquert, um dem Feldweg dann wieder entlang offener Flächen zu folgen. Ein nächstes Waldstück schließt sich an, an dessen Ende man das Ufer des Kögelweihers erreicht. Die Wanderung führt nach links auf dem Uferweg und nach dem Weiher zu einem scharf nach links führenden Abzweig. Auf diesem wandert man für rund 1 km zu einem nächsten Abzweig, der nun scharf nach rechts führt. Weiter geht es durch die offene Wiesenlandschaft bis zu einer T-Kreuzung. Hier schwenkt man auf den breiten Schotterweg nach rechts ein und wandert an der nächsten Wegekreuzung nach links zum Waldrand. Es wird ein Gehöft passiert und die Autobahn 7 zu einem nächsten Gehöft überquert. Hier setzt sich die Route auf dem genau gegenüber dem Hof abzweigenden Feldweg fort. Kurz vor dem Neuweiher hält man sich rechts, passiert einen kleinen Teich und den kurz darauf folgenden Jugendzeltplatz und trifft auf eine Zufahrtsstraße. Hier wird nach rechts gewandert, um sogleich wieder zu einer Kapelle nach links abzubiegen. Man nähert sich dem Schwaltenweiher, dessen südliches Ufer nach dem Abbiegen in Höhe einer Feldscheune umrundet wird. Kurz vor dem Seehotel Schwalten gelangt man an eine Straße, der man zunächst für wenige Schritte in Richtung des Hotels folgt, dann aber wieder in eine Straße nach rechts zum Weiler Seeleuten einbiegt. In Seeleuten wechselt man nach links auf einen Waldweg und wandert im weiteren Verlauf auf einem Wiesenweg entlang eines Skihanges zur Nesselwanger Straße in Seeg. Unmittelbar darauf geht man nach links in die Hauptstraße und zweigt nach gut 100 m nach rechts zum Kurgartenpark ab. An einem kleinen Teich zweigt die Königsalpen-Route in Richtung Roßhaupten nach rechts ab. Geradeaus mündet der Weg in die Wiesleutener Straße, der nach links bis zur Bahnhofstraße gefolgt wird. Nach rechts sind es nur noch wenige Meter bis zum Seeger Bahnhof.             

 

 

Etappe: Seeg – Roßhaupten

 

Start dieser Etappe auf der Logenplatz-Route ist direkt am Bahnhof von Seeg. Den Bahnhof im Rücken, geht man nach links zur nahen Bahnhofstraße. Hier nach rechts und sogleich wieder nach links in die Wiesleutener Straße bis zu einer kleinen Kapelle, hinter der es auf den Weg Kurgarten nach rechts geht. An einer Wegekreuzung an einem kleinen Teich folgt man dem Routenverlauf nach links, kreuzt den Senkeleweg und verlässt mit der Straße Am Felbersteig die Ortschaft Seeg. Man gelangt zu einer Straße, der man nur wenige Schritte nach links folgt, um dann wieder auf einen nach links abzweigenden Feldweg einzubiegen. Vorbei an den Siedlungen Felben und Zeil gelangt man an eine Straße, die man geradewegs überquert und dem Weg beständig bis zu einem Gehöft folgt. Hier wandert man für rund 100 m nach links zu einer Straße, der man nun wieder für etwa 100 m nach rechts folgt. Direkt vor einem Wanderparkplatz wird auf einen Feldweg, dem Wanderweg zur Beichelsteinalpe, nach links abgezweigt. Nach dem Passieren des Hofes Goimenen zweigt nach einem knappen Kilometer die Zufahrt zur Beichelsteinalpe ab. Die Route verläuft geradeaus weiter zum Aussichtspunkt Senkele, dann in einen Wald mit der Senkele Alpe und weiter zum Aussichtspunkt Drei-Schlösser-Blick. Nach einem Kilometer ist eine Wegekreuzung erreicht, an der man scharf rechts abzweigt. Dem Weg durch den Wald folgt man für rund 400 m, dann schwenkt man kurz vor dem Waldrand in einen nach links abzweigenden Weg ein. Nach weiteren etwa 600 m hält man sich rechts, um zu einem nächsten Waldweg zu gehen. Auf diesem geht es nach links bis zu einer T-Kreuzung. Nach dem Rechtsabbiegen wird dem Weg beständig durch den Wald bis auf den Aussichtsgipfel Zwieselberg gefolgt. Dem fügt sich ein kräftiger Abstieg an. Nach ein paar Kehren wird dem Wegeverlauf nach rechts gefolgt. Kurz darauf geht es mit einem abzweigenden Pfad erneut kräftig bergab bis zu einem nahen Weg, auf dem nun nach rechts gewandert wird. Etwa 400 m darauf hält man sich links, nach weiteren rund 500 m wieder rechts auf einen bergab führenden Weg. Am Ende der Gefällstrecke trifft man auf eine Straße und einen Parkplatz. Entlang der Straße wandert man nach links, biegt bald darauf nach rechts in den Wald zu einer Mariengrotte ab und geht nach links mit einem Stationenweg zum Waldrand. Auf den hiesigen Weg zweigt man nach links ab und wandert mit der Kobusstraße und der Seeger Straße zur St.-Andreas-Kirche in die Ortsmitte von Roßhaupten.        

  

Etappe: Roßhaupten – Lechbruck am See

 

Die Etappe der Logenplatz-Route nimmt in der Ortsmitte von Roßhaupten an der St.-Andreas-Kirche ihren Lauf. Entlang der Seeger Straße geht es bis zum Abzweig der Kobusstraße, die im weiteren Verlauf in einen geschotterten Weg übergeht. Am Waldrand hält man sich rechts auf einen Stationsweg, der zu einer Mariengrotte führt. Mit dem Stationsweg wandert man durch den Wald, passiert einen Kalvarienberg, den Aussichtspunkt Kobus und wandert auf dem nächsten kreuzenden Weg nach links entlang eines Skihanges. Hier passiert man die St.-Andreas-Kapelle und wandert durch einen Wald, in dem man einen Weg kreuzt. Vorbei an der Tiefentalkapelle überquert man die Bundesstraße 16 und erreicht eine schmale Bucht des Forggensees. Entlang des Seeufers wandert man auf rund einem Kilometer zur Mangmühle. Auf der Zufahrtsstraße geht man bis zu einer Linkskurve, in der man nach rechts wieder zum Seeufer abbiegt. Nach einem weiteren Kilometer entlang des Forggensees stößt man auf eine Straße, die man nach links zu einigen Häusern überquert. Nach einem Wäldchen gelangt man zu weiteren Häusern der Siedlung Tiefenbruck. Man spaziert durch die Siedlung und wandert auf einem Feldweg in nördliche Richtung, passiert den Hof Gurremarren und im weiteren Verlauf den Nepfenhof. Hat man den Hof hinter sich gelassen, gelangt man zum Schmuddenweiher, dessen Ufer man für rund 1,1 km folgt. Der Weg verlässt das Ufer und für ca. 200 m geht es zwischen Wiesenflächen zu einem Waldrand. Hier zweigt ein Weg scharf nach links ab, dem kontinuierlich entlang des Waldes bis zu einem schmalen Zufahrtsweg gefolgt wird. Nach rechts geht’s zum Hof Oberschlicht, gleich danach in einen Wald, in dem man sich an einem kurz darauf abzweigenden Weg rechts hält. Es wird das Höllbächl gequert, schwenkt am Ende des Waldes nach rechts zu einem einzelnen Haus und folgt dem Weg zum Weiler Helmenstein und im folgenden der Helmensteiner Straße nach links zu einer Staumauer, die den Lech zum Premer Lechsee aufstaut. Von hier lässt sich der Königsalpen-Route über die Staumauer nach Halblech folgen. In das Etappenziel Lechbruck am See wandert man vor der Staumauer nach links entlang der gesamten Seeseite. Der See verengt sich, bis man schließlich die Wanderung am Ufer des Lechs fortsetzt. Man gelangt zur Helmensteiner Straße auf die man nach rechts einbiegt und ihr bis zur Flößerstraße folgt. Hier hält man sich links und geht bis zu einer Kreuzung, an der man nach rechts in die Schongauer Straße einbiegt und in die Ortsmitte von Lechbruck am See gelangt.              

  

Etappe: Lechbruck am See – Halblech

 

Von der Ortsmitte wird der Schongauer Straße bis zur abzweigenden Flößerstraße gefolgt. Dieser folgt man bis kurz vor die Lechbrücke und biegt nach rechts in die Helmensteiner Straße ein. Nach rund 800 m zweigt ein Weg nach links zum Ufer des Lechs ab. Die Wanderung führt entlang des Flusses, der sich bald zu einem See aufstaut. Weiter geht es bis zur Staumauer, über die die Königsalp-Route verläuft. Nach rechts führt die Wanderung für etwa 2 km über die Dammkrone des Stausees. Nach einer Vogelbeobachtungsstation stößt der Schotterweg auf eine Kreisstraße, auf der man nach rechts wandert und die Siedlung Küchele passiert. Kurz darauf quert man den Fluss Halblech. Die Wanderung führt nach links zu einem Gehöft, anschließend erreicht man die Siedlung Ostern und folgt dem Sträßchen bis kurz vor einem nächten Anwesen. Mit dem Weg wird ein Wald erreicht, dann hält man sich an der nächsten Weggabelung links und wandert hinab zum Halblech. Der Fluss gibt für die nächsten etwa 4,5 km die Richtung vor, Ziel ist der Parkplatz Kenzenhütte am Ortsende von Halblech.

  

Etappe: Halblech – Kenzenhütte

 

Am Ortsrand von Halblech befindet sich der Parkplatz Kenzenhütte, an der die Etappe hinauf zur Kenzenhütte startet. Gegenüber der Straße folgt man dem Weg bergan durch einen Wald. Nach rund 600 m hält man sich an einem Abzweig rechts, quert zwei dicht aufeinanderfolgende Lichtungen und folgt dem sanft ansteigenden Weg. Sobald die Steigung anzieht, gabelt sich der Weg an einer kleinen Lichtung, von der sich weite Blicke ins Voralpenland und zum Forggensee bieten. Der bald kräftig ansteigende Weg führt in ein Kerbtal, wo der Bach Bärengraben überquert wird. Dem schließt sich der Abstieg über einen steinigen Pfad an. Am nächsten Abzweig hält man sich links. Nach dem Passieren einer Holzhütte folgt man einem Schotterweg und wandert bald leicht abwärts. Sobald der Weg eine Rechtskurve macht, trifft man auf den Röthenbach, den man bis zu dessen Mündung in den Lainbach begleitet. Hier geht man über eine Brücke, wandert auf einem asphaltierten Weg parallel des Baches Halblech bis zum Mündungsbereich des Reiselsbergbach (der später Lobentalbach heißt). Mit der Überquerung des Reiselsbergbaches verlässt man das Halblechtal, trifft auf die Schutzhütte Reiselsberghütte und folgt kontinuierlich dem Bachlauf. Dabei werden mehrere kleine Wasserkraftwerke und zwei Stauseen passiert. Kurz nach dem zweiten Stausee wird dem Weg nach links entlang des Bockstallbaches bis zu einem weiteren Stausee gefolgt. Die Route führt über eine Staumauer, dann wandert man entlang des Seeufers und quert eine Brücke in Richtung Wankerfleck. Von diesem Hochtal mit einer Kapelle wandert man entlang des Kenzenbaches, geht letztmalig über eine Brücke und steigt auf einem Pfad, vorbei an einer Bergwachthütte sowie einem Forsthaus, weiter bergan zur dann nicht mehr weit entfernten Kenzenhütte.

 

Etappe: Kenzenhütte – Tegelberghaus/Schwangau

 

Los geht’s an der Kenzenhütte, in dem man dem deutlich erkennbaren Weg nach rechts zu einer Abzweigung folgt. Hier wandert man nach rechts und durchschreitet ein kleines Wäldchen, bevor es auf einem Pfad über Wiesenhänge sehr schnell kräftig bergauf bis zum Kenzensattel geht. Unterhalb der Hochplatte wandert man geradewegs und sehr bequem zum Oberen Gumpen, wo man ins Gumpenkar sowie zur Hochplatte blicken kann. An der hiesigen Weggabelung setzt man die Wanderung nach links in eine Senke mit Blick zum „Fensterl“ fort. Jetzt hält man sich rechts und wandert bald durch Latschenkiefern. Unterhalb der Gumpenkarspitze geht es noch ein Stück zwischen den Latschenkiefern entlang, bevor man rund 240 Höhenmeter durch ein Geröllfeld zum Gabelschrofensattel hinaufsteigt. Vom Sattel muss man dann wieder kräftig in Kehren bergab steigen, bevor sich der Pfad nach links oberhalb eines Geröllhanges und entlang von Felsen fortsetzt. Es schließt sich ein kurzer Abstieg an, dann setzt sich die Route nach links durch Latschenkiefer fort. Es folgt ein weiterer kurzer Abstieg, der eine enge Rechtskurve folgt,  dann wandert man für rund 250 m an einem Waldrand entlang und passiert ein Gatter Richtung Tegelberg. Nach dem Überqueren des Lobentalbaches geht es hinauf Richtung Straußbergköpfl. Es wird ein kleines Geröllfeld gequert, dann erreicht man den Ahornsattel und wandert unterhalb der Ahornspitze durch ein Waldgebiet. Liegt der Wald hinter einem, geht man leicht bergab zum Abzweig Branderfleck, an dem es geradeaus in Richtung Tegelberg weiter geht. Zunächst relativ eben, steigt der Weg bald allmählich an, führt an einer Hütte vorbei zum Etappenziel Tegelberghaus sowie der Bergstation der Tegelbergbahn.

 

Etappe: Tegelberghaus/Schwangau – Füssen

 

Achtung: Die Marienbrücke ist aktuell gesperrt. Bitte folgt der Umleitung, mit dem Steinmännle der Allgäuer Wandertrilogie ausgeschildert ist.

Vom Tegelberghaus wandert man vorbei an der Bergbahnstation und steigt im Anschluss einiger Stufen und einer Linkskurve zum Waldrand ab. Nach dem Kreuzen der Stahlseile der Tegelbergbahn folgt man der Route in den Wald und passiert kurz darauf die Quelle des Reitbaches. Mit sanftem Gefälle führt der Weg am Tegelbergkopf vorbei. Befindet man sich in Höhe einiger markanter Felsen, hält man sich rechts und steigt in zahlreichen Kehren kräftig bergab. Am Ende der Gefällstrecke hat man die Pöllatschlucht mit der Marienbrücke erreicht. Die Wanderung führt über die Brücke zu einer Schutzhütte an der Haltestelle der Shuttlebusse. Hier zweigt ein breiter Schotterweg ab, dem bergab zur Neuschwansteinstraße gefolgt wird. Jetzt hält man sich links und spaziert in den angrenzenden Ort Hohenschwangau und wandert zum Alpsee. Der durch den Wald ansteigenden Fürstenstraße folgend, geht man am See entlang und schwenkt an dem Abzweig nach einem möglichen Abstecher zum Schloss Hohenschwangau nach rechts auf den Kiesweg (Alpenrosenweg) ein. An der folgenden T-Kreuzung biegt man links ab und hält sich nach rund 50 m halb links. Dem Weg wird beständig gefolgt, bis nach rund 2 km eine Weggabelung erreicht ist. An dieser Gabelung verlässt man den Alpenrosenweg und wandert nach rechts in Richtung Füssen. Nach ca. 150 m wird ein Weg gekreuzt, nach gut 200 m biegt man auf einen Weg nach rechts und gleich wieder nach links ab. Nach weiteren rund 100 m verlässt man den Weg und steigt einen nach rechts abzweigenden Schotterweg hinauf. Nach dem Passieren einer vom Forst genutzten Hütte zweigt man auf einen Pfad zum Kalvarienberg ab. Vom Kalvarienberg folgt man dem Kreuzweg bergab, passiert die Hirschwiese mit Kapelle, kreuzt einen Weg, wandert an einem Obelisken vorbei und steigt den Kreuzweg bis zur Frau-am-Berg-Kirche hinab. Entlang der hiesigen Bundesstraße geht man zunächst nach rechts, spaziert über den Lech und folgt der Straße Lechhalde und der nach rechts abzweigenden Reichenstraße (Fußgängerzone) bis zum Start- und Willkommensplatz direkt vor der Tourist-Information am Kaiser-Maximilian-Platz.         

 

 

Anfahrt

Von den Fernbahnhöfen Ulm, Augsburg und München finden Sie regelmäßige Zugverbindungen nach Füssen. Der Startpunkt der Tour an der Tourist Information Füssen liegt ca. 5 Gehminuten vom Bahnhof entfernt.

Über die A 7 oder B 16 mit dem PKW nach Füssen

 

Parken

Parkmöglichkeiten unter:

https://www.fuessen.de/service/gaesteservice/anreise-und-parken/parken-in-fuessen.html

 Für Mehrtagestouren eignet sich besonders der Festplatz P1, hier kann auch ein Ticket für mehrere Tage gezogen werden.

Öffentliche Verkehrsmittel

Von den Fernbahnhöfen Ulm, Augsburg und München finden Sie regelmäßige Zugverbindungen nach Füssen. Der Startpunkt der Tour an der Tourist Information Füssen liegt ca. 5 Gehminuten vom Bahnhof entfernt.

Allgemeine Fahrplanauskunft

Fahrplandownload pro Ort oder Buslinie

Schlosspark-Tipps für Deine Tour:

Die Allgäuer Königsalpenroute verläuft in einigen Etappen über die mittleren bis hohen Lagen der Allgäuer Alpen. Alpine Erfahrung und Trittsicher sind unbedingt erforderlich. Außerdem solltest Du mit exponierten, ausrutsch- und absturzgefährdeten sowie ungesicherten Gehpassagen über schroffem Gelände mit losem Geröll und selbst im Hochsommer mit Schneefeldern rechnen. Du solltest trittsicher und schwindelfrei sein.

Zu Deiner Sicherheit sind an einigen Stellen Seilsicherungen angebracht. Ebenfalls erfordern einige Abschnitte etwas mehr Kondition aufgrund von einfachen Kletterstellen, bei denen auch mal Handeinsatz erforderlich sein kann. An einigen Passagen sind Tritthilfen eingebaut. Achte auf die Farbgebung der Wegekategorie auf den Wegweisern. Diese Hinweise betreffen nur die Etappen in den Bergen.

Proviant: Nimm ausreichend Wasser zu trinken mit. Auch eine Brotzeit schmeckt auf dem Weg besonders gut.

Wettercheck: Am besten verschiedene Dienste checken und bergkundige Einheimische fragen, denn in den Bergen kann es schnell mal regnen oder ein Gewitter geben.

Begleitung: Eine größere Tour solltest Du nicht allein unternehmen, selbst wenn sie leicht und harmlos erscheint. Hinterlasse in Deinem Urlaubsquartier stets Dein Tourenziel.

Aufstieg: Langsam, aber gleichmäßig aufzusteigen, schont Deinen Körper. Wer ungeübt in die Berge rennt, riskiert Verletzungen oder einen Bergwachteinsatz. Vermeide es bei Nacht auf unbekannten Bergpfaden zu wandern.

Notfall: Sei ein Helfer bei Unglücksfällen! Hole Hilfe in der nächsten Almhütte oder verständige die Bergwacht.

Notsignal: Abgabe von Wink-, Ruf- oder Blinkzeichen sechsmal in der Minute, darauf eine Minute Pause.

Mit guten - eingelaufenen - Wanderschuhen bist Du sicher und ohne Blasen unterwegs. Bei der Kleidung ist Zwiebellook angesagt: ein kurzes und ein langes Shirt (Baumwolle trocknet schlecht, also besser Wolle oder spezielle Sportkleidung), Zipperhose, Pulli, Jacke und Regencape. Auch gehören Wechselkleidung, Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnencreme, Verbandszeug und Taschenlampe in den Rucksack.

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