Reisen nach Prag und anderswohin

08.04.2026
Einziger Termin
Ottobeuren
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Die Erich-Schickling-Stiftung ist ein Gesamtkunstwerk des Künstlers Erich Schickling (1924-2012) sowie eine Begegnungsstätte für Kunst, Architektur, Natur und Religion im Günztal nahe Ottobeuren.

18:00-20:00 Uhr, 2:00 Stunden
Erich Schickling Stiftung, Eggisried 29 ½, 87724 Ottobeuren

Wenn ein universaler Geist wie Karl Schlögel nach weltumspannend-literarischem Reisen an seinen Ausgangspunkt von Kindheit und Schule zurückblickt, dann ergeben sich aus alten Erfahrungen neue Verknüpfungen. Zwischen seinem Dorf Hawangen und dem Künstlerort Schickling-Stiftung in Eggisried liegt das Günztal mit seinen Wiesen und Wäldern, keine Straße. Von diesem „Ende der Welt“ wird der Vortrag den Blick nach Osten richten, besonders nach Prag, die „Metropole Mitteleuropas“ und weit darüber hinaus.

Karl Schlögel ist im benachbarten Dorf Hawangen aufgewachsen. So ist ihm der besondere Ort und das Werk des Künstlers Erich Schickling vertraut. Der Blick auf Prag bildet eine weitere Brücke zwischen dem Schriftsteller und und dem Künstler, der sich seiner zweiten Muttersprache Tschechisch zeitlebens verbunden fühlte. 
So wird die Sehnsucht nach und die Prägung durch die Kultur und die Menschen „ostwärts“ in der Lesung spürbar werden.

Karl Schlögel, Jahrgang 1948, studierte Philosophie, Soziologie, Osteuropäische Geschichte und Slawistik an der Freien Universität Berlin. Nach der Promotion 1981 wirkte er zunächst als freiberuflicher Übersetzer, Publizist und Autor, bevor er 1990 auf den neugeschaffenen Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte an der Universität Konstanz berufen wurde. 1995 wechselte er an die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder, wo er bis 2013 lehrte. Karl Schlögel erhielt neben zahlreichen Ehrungen 2025 den Friedenpreis des Deutschen Buchhandels. Er lebt in Berlin. 

Dazu passend

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