Der Charakter: Entspannter Spazierweg durch romantische Wald- und Wasserszenerien. Großer Erholungswert im Heilklima der Premium-Class. .
Tourismus Hörnerdörfer, MA
- Strecke10,30 km
- Dauer2:30 h
- Aufstieg133 Hm
- Abstieg133 Hm
- Schwierigkeitmittel
Höhenprofil
Die Orientierungspunkte: Fischen - Illerbrücke - Auwaldsee - Schöllanger Burg - Rubi - Iller-Ursprung - Rubinger-Steg - Weidachwald – Fischen
Der Weg: Diese Rundwanderung bietet einen feinen Querschnitt durch die Allgäuer Natur. Zunächst wandert man entlang der quirligen Iller bis man den sanften und ruhigen, smaragdgrünen Auwaldsee erreicht. Am westlichen Ufer geht es bis zur gegenüberliegenden Seespitze – hier öffnet sich das Tal und gibt den Blick frei auf den Allgäuer Hauptalpenkamm und auf die Iller, die sich hier sehr breit und mächtig präsentiert. Hier lässt sich erahnen, wie einst ein riesiger Gletscher durch sein Schmelzwasser das Illertal in seine weite, geschwungene Form schliff.
Es lohnt, einen Augenblick innezuhalten und die reine, frische Luft des Fischinger Heilklimas auf sich wirken zu lassen. Nun geht es ein kurzes Stück am Ostufer entlang, bis der Weg in den Wald hineinführt. Man erklimmt die kleine Steigung bis man auf einen Forstweg stößt. Hier wandert man rechts auf dem abgeschiedenen Forstweg in leichtem Auf und Ab durch Wiesen und Wälder. Hinter dem Wald gerät wieder der herrliche Allgäuer Hauptkamm in den Blick, man sieht auch auf Oberstdorf mit den Skiflugschanzen und das kleine Örtchen Rubi.
Eben dorthin folgt man dem Weg und hat man Rubi erreicht, biegt man an der Fahrstraße rechts ab, bis man wiederum rechterhand in Richtung Iller abzweigen kann. Kurz vor dem Steg über die Iller, biegt eine erste Abzweigung links in den Wald. Durch diesen geht es bis zur Tennisanlage. Dahinter hält man sich erneut rechts und geht direkt auf die Iller zu.
Am Wasser angekommen, ist man Zeuge von der „Geburt der Iller“. Denn die Iller hat keine normale Quelle, sie bildet sich aus dem Zusammenfluss der Gebirgsbäche Trettach, Breitach und Stillach – das ist der Iller-Ursprung.
Nun begleitet die Iller ein Stück der Wanderung. In Höhe Rubi erreicht man wiederum den Steg über den Fluss. Auf der anderen Seite erreicht der Weg bald den Weidachwald, wo breite, weiche Forstwege nach Fischen zurückführen. Im Kurpark kann die Tour entweder mit einem Besuch im Kräutergarten, auf dem Barfußlabyrinth, in der Erlebnis-Golf Anlage oder im Natur-Kneipp-Tretbecken beschlossen werden.
Vom Bahnhof ca. 100 Meter Richtung Norden gehen, dann rechts Richtung Kurpark einbiegen, die Holzbrücke passieren und geradeaus bis zum Waldanfang laufen. Den linken Waldweg nehmen, bis zur Straße. Auf der Straße rechts abbiegen, über die Illerbrücke gehen, danach rechts einbiegen und den rechten Weg entlang der Iller wählen.
Laufe bis zum südlichen Ende des Auwaldsees und um das Ende herum. Danach hälst Du Dich wieder rechts, den Weg hinauf durch den Wald. Auch an der nächsten Weggabelung wieder rechts halten und auf dem Weg durch den Wald, später durch Wiesen, bleiben. Auf der Anhöhe erkennst Du den kleinen Ort Rubi. Diesen durchquerst Du, an der Straße angekommen läufst Du wieder rechts bis zum Ortsausgang. Dann biegst Du rechts ab, gehst über eine kleine Brücke und biegst anschließend nach links in den Wald Richtung Oberstdorf ab.
In Höhe der Tennisanlage hälst Du Dich rechts und gehst wieder Richtung Iller. Hier kommst Du an den Iller-Ursprung, es geht dann auf dem Illerdamm weiter bis zum Steg. Über diesen überquerst Du die Iller und biegst dann links in den Waldweg ab. Auf diesem Weg gehst Du, bis Du in Fischen wieder den Kurpark erreichst. Hier überquerst Du wieder die Holzbrücke und wanderst zurück zum Bahnhof Fischen.
Anfahrt
Mit dem PKW über die Autobahnen A7 und A980 bis Autobahnkreuz Allgäu, Ausfahrt Waltenhofen. Weiter auf der vierspurigen Schnellstraße B19 bis Sonthofen und weitere 8 km bis Fischen.
Parken
Fünf Minuten entfernt vom Bahnhof Fischen gibt es einen kostenlosen Park & Ride Parkplatz.
Öffentliche Verkehrsmittel
Mit Bahn oder Bus nach Fischen im Allgäu.
Im Frühling und Herbst bei der kleinen Steigung durch den Wald auf nasse Wurzeln oder gefallene Blätter achten - Rutschgefahr...
Bequeme Wanderschuhe sind für diese Tour ausreichend.
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