Eine herrliche Wanderung durch das wunderschöne Pontental über das Zirleseck bis zum Älpele. Eine atemberaubende Gipfelwelt erwartet Sie.
TVB Tannheimer Tal
- Strecke11,13 km
- Dauer5:30 h
- Aufstieg800 Hm
- Abstieg800 Hm
- Schwierigkeitmittel
Höhenprofil
Vom Liftparkplatz in Zöblen führt der Weg fast parallel zur Skipiste hinauf ins Pontental. Dieses wunderschöne Tal zwischen der Rohnenspitze und Ponten verfügt am hinteren Ende des Tals sogar über einen kleinen See. Am Ende des Pontentals befindet sich ein Hang, der hinauf zum Zirleseck führt. Von dort aus hat man einen weiten Blick in die Alpen und auch ins Allgäu. Nach wenigen Metern in Richtung Geißhorn, das eindrucksvoll vor uns aufragt, biegen wir links ab, gehen bergab zum Älpele, einer bewirtschafteten Almhütte, und setzen den Abstieg aus dem Älpeletal fort. Auf dem Rückweg machen wir einen Abstecher zum Höfersee, einem kleinen Juwel in dieser Landschaft. Über einen hoch gelegenen Weg mit herrlichen Ausblicken erreichen wir wieder Zöblen.
Also steigen wir bergauf, vorbei am Restaurant „Auszeit“ und dem „Augsburger Hüttchen“. Ein schmaler, mäßig steiler Wanderweg führt uns größtenteils durch den Wald, aber stetig bergauf. Gelegentlich sehen wir die Forststraße oder überqueren sie. Diese ist flacher, aber auch deutlich länger. Noch ein letztes Mal über die Skipiste, und wir haben den Eingang zum Pontental erreicht. Ohne Markierungen wäre der unscheinbare Weg kaum zu erkennen. Umgeben von wunderschöner Landschaft führt der Weg immer weiter ins Pontental hinein. Einzelne, riesige Felsbrocken säumen den Weg und lassen nur erahnen, welche Naturgewalt bei ihrem Absturz gewirkt hat. Plötzlich wird das Gelände etwas flacher und gibt uns Zeit, wieder zu Atem zu kommen. Sogar ein kleiner, langsam zuwachsender See befindet sich hier oben. Hier treffen sich oft Gämsen, um zu trinken oder sich einfach nur abzukühlen. Wir hören auch ein paar Murmeltiere pfeifen, die ihre Artgenossen warnen, sobald sie uns entdecken.
Vor uns sehen wir einen steileren Hang, an dem der Weg stellenweise kaum zu erkennen ist. Dieser Hang führt uns zum Zirleseck. Doch auch diese Hürde nehmen wir, und die Aussicht hier oben entschädigt uns für die Anstrengung. Zu unserer Linken, unweit des Gipfels, erhebt sich die Rohnenspitze, rechts davon der Ponten und fast direkt vor uns das Geißhorn. Unser Blick schweift über die Alpengipfel, doch auch der Blick hinunter ins Tannheimer Tal ist beeindruckend. Und die Willersalpe, die unter uns in Richtung Hintersteinertal liegt, rundet die idyllische Landschaft ab.
Von nun an geht es bergab. Zunächst durch Zwergkiefern und später über Almwiesenwege. Der Zaun, über den wir zweimal klettern müssen, dient nicht nur der Einzäunung von Vieh, sondern markiert auch die Landesgrenze zu Deutschland. Der Weg führt sanft bergab, bis uns ein Schild nach links über einen steileren Hang zum Älpele weist. Unten auf der Ebene sehen wir bereits die Hütte, die relativ schnell erreicht ist. Da das Älpele bewirtschaftet wird und wir noch früh dran sind, machen wir eine Pause.
Der weitere Abstieg erfolgt auf einem Schotterwaldweg, der zwar etwas länger, aber nicht so steil ist. Wir vertreiben uns die Zeit damit, einige Pflanzen zu erklären und die immer wieder schönen Ausblicke zu genießen, bis wir die Abzweigung zum Höfersee erreichen. Ein schmaler Pfad führt nun nach links, über den kleinen Bach und durch den Wald. Wir glauben fast, wir hätten uns verlaufen. Erst als die breite Forststraße wieder vor uns liegt, sind wir sicher, dass wir die richtige Richtung gewählt haben. Wenige Augenblicke später erreichen wir den Höfersee. Ein kurzer Abstecher zum nur wenige Meter entfernten See sollte zeitlich noch passen. Dieses kleine Juwel inmitten der Wald- und Weidelandschaft ist ein absolutes Muss. Wir wandern weiter in Richtung Zöblen. Pferde, Kühe und Kälber, die den ganzen Sommer hier oben verbringen, kommen neugierig auf uns zu. Kurz vor dem Ende der Wanderung gehen wir auf einem Feldweg oberhalb von Zöblen. Von hier aus haben wir einen großartigen Blick über fast das gesamte Tannheimer Tal – von Schattwald bis zum Haldensee. Auch viele Berge, darunter der Gimpel und die Rote Flüh, sind von hier aus sehr gut zu sehen.
Oberhalb von Zöblen kommen wir außerdem an einem Kneippbecken vorbei. Wer sich jetzt die Füße abkühlen möchte, hat hier die Gelegenheit dazu. Die letzten Meter sind fast geschafft, und wir erreichen den Parkplatz. Wir verabschieden uns, und wer mit dem Wanderbus zu seiner Unterkunft fährt, begibt sich zur nahegelegenen Bushaltestelle.
Anfahrt
Auf der Autobahn A7 an der Ausfahrt „Oy-Mittelberg“ auf die B310 in Richtung Wertach und weiter nach Oberjoch fahren. Dort der Beschilderung „Tannheimer Tal“ (B199) folgen, Ausfahrt Zöblen, Skiliftparkplatz Zöblen.Von der Tiroler Seite über Reutte auf der B198 Richtung Lechtal nach Weißenbach, über den Gaichtpass entlang der B199 bis zur Ausfahrt Zöblen, Parkplatz der Seilbahn Zöblen.
Parken
Parkhaus am Skilift in Zöblen
Öffentliche Verkehrsmittel
Mit dem Zug nach Sonthofen, Pfronten/Ried oder Reutte, dann mit dem Bus nach Zöblen.
Tannheimer Tal
Tannheimer Tal
Tannheimer Tal
Tannheimer Tal
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