„Wer sich rasch zu Hause fühlen will, muss nur wenige Regeln befolgen“, weiß Bahare aus Erfahrung. „Man muss offen sein.“ Mehr von dieser Offenheit ihr gegenüber wünscht die gebürtige Iranerin sich auch von den Menschen hier vor Ort. Trotzdem fokussiert sie sich auf das Positive: „Man darf nicht alles, was hier ist, mit dem Heimatland vergleichen. Und man muss wissen: Hier ist es einfach anders – aber schön!“
Auch beruflich findet Bahare ihre Heimat, als sie an die Sprachenschule „Bildung und Beruf“ in der Bahnhofstraße wechselt. Dort unterrichtet sie fortgeschrittene Sprachschüler:innen und ist seit Dezember pädagogische Leiterin der Einrichtung. Auf zwei Dinge ist sie dabei besonders stolz. Erstens: „Bisher ist bei mir noch kein einziger durch die Prüfung gefallen.“ Und zweitens: „Ich bin aus meiner Komfortzone gegangen und habe die Herausforderung gemeistert.“
Drei praktische Tipps zum Ankommen
Für Menschen, die ins Allgäu ziehen möchten, hat Bahare drei praktische Tipps: „Rechtzeitig nach einer Wohnung suchen, nicht zu viel vergleichen und sich helfen lassen.“ So komme man schnell und gut hier an. „Die Stadt ist wie eine große Gemeinschaft. Man begegnet sich hier auf der Straße, man kennt sich – man kann sich hier wohlfühlen.“