Da lag es nahe, dass wir uns im Anschluss, natürlich in Kombi mit unserer Lauschtour, dem Deutschen Hutmuseum widmeten. Gerade die Hutindustrie in Lindenberg verschaffte ihr den Spitznamen „Klein-Paris der Hutmode“. Sogar deutsche Legenden wie Udo Lindenberg tragen Hüte von hier.
Also schlenderten wir wieder schön bergab unserer digitalen Stadtführung hinterher – vorbei an der Skulptur der kleinen Hutnäherin, dem Hutmacherbrunnen und den seltenen Schindelhäusern, die man hier häufig bestaunen kann.
Beim Museum angekommen organisierten wir uns fix zwei Karten und konnten auf zwei Etagen einiges über die Herstellung und die Vielfalt der verschiedensten Hüte, inklusive ihrer Geschichte lernen. Wie zum Beispiel den wichtigsten Tag in Lindenberg: der sogenannte Huttag. An diesem besonderen Tag tragen quasi alle Lindenberger die schönsten und prächtigsten Hüte, so auch wieder am 10.05.2026. Das ist keine Hutopie, sondern ein einmaliges Spektakel, für das es sich zusätzlich nochmal lohnen würde, hierher zu kommen.
Was uns abschließend noch sehr gelegen kam, ist das Restaurant direkt im Hutmuseum namens Kesselhaus, in dem wir diesen tollen Trip schön abrunden konnten. Dass wir nach der Mahlzeit den ganzen Berg wieder hoch zu meinem Auto mussten, thematisiere ich jetzt nicht nochmal groß. Habt das einfach auf dem Schirm.
Ich hoffe, dass ich hier jetzt alles unter einen Hut gebracht habe und wünsche euch ganz viel Spaß bei euren Reisen ins Allgäu.