Allgäuer Königsalpenroute - Etappe 9: Tegelberghaus/Schwangau-Füssen

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Marienbrücke mit Blick auf Schloss Neuschwanstein und in den Schlosspark

Jetzt geht es bergab: atemberaubende Etappe auf der Allgäuer Königsalpenroute mit den Königsschlössern im Mittelpunkt.

Höhenprofil

Allgäuer Königsalpenroute – dem Himmel ganz nah: König und Alpen - hier im Schlosspark gehören sie zusammen: eine majestätische Kulisse, die Märchenkönig Ludwig II. beflügelte und die Schlösser und Burgen imposant in Szene setzt. Start- und Endpunkt der 121 Kilometer langen Route ist die romantische Altstadt Füssen mit ihren mittelalterlichen Gassen und barocken Kirchen. Es geht oberhalb von wilden Flüssen, durch Wälder, über weite Wiesen zu stillen Seen, gemütlichen Alpen und Dörfern sowie historischen Plätzen. Das herrliche Bergpanorama wandert mit, bis man es selbst erklimmt und von ganz oben wie ein Adler auf die königliche Landschaft blickt. Fast am Ende der Route thront das Schloss der Schlösser, Neuschwanstein, dann als Belohnung auf einem Felsen!  Für sportliche Wanderer, die gerne luftige Höhen erklimmen.

Vom Tegelberghaus wandert man vorbei an der Bergbahnstation und steigt im Anschluss einiger Stufen und einer Linkskurve zum Waldrand ab. Nach dem Kreuzen der Stahlseile der Tegelbergbahn folgt man der Route in den Wald und passiert kurz darauf die Quelle des Reitbaches. Mit sanftem Gefälle führt der Weg am Tegelbergkopf vorbei. Befindet man sich in Höhe einiger markanter Felsen, hält man sich rechts und steigt in zahlreichen Kehren kräftig bergab. Am Ende der Gefällstrecke hat man die Pöllatschlucht mit der Marienbrücke erreicht. Die Wanderung führt über die Brücke zu einer Schutzhütte an der Haltestelle der Shuttlebusse. Hier zweigt ein breiter Schotterweg ab, dem bergab zur Neuschwansteinstraße gefolgt wird. Jetzt hält man sich links und spaziert in den angrenzenden Ort Hohenschwangau und wandert zum Alpsee. Der durch den Wald ansteigenden Fürstenstraße folgend, geht man am See entlang und schwenkt an dem Abzweig nach einem möglichen Abstecher zum Schloss Hohenschwangau nach rechts auf den Kiesweg (Alpenrosenweg) ein. An der folgenden T-Kreuzung biegt man links ab und hält sich nach rund 50 m halb links. Dem Weg wird beständig gefolgt, bis nach rund 2 km eine Weggabelung erreicht ist. An dieser Gabelung verlässt man den Alpenrosenweg und wandert nach rechts in Richtung Füssen. Nach ca. 150 m wird ein Weg gekreuzt, nach gut 200 m biegt man auf einen Weg nach rechts und gleich wieder nach links ab. Nach weiteren rund 100 m verlässt man den Weg und steigt einen nach rechts abzweigenden Schotterweg hinauf. Nach dem Passieren einer vom Forst genutzten Hütte zweigt man auf einen Pfad zum Kalvarienberg ab. Vom Kalvarienberg folgt man dem Kreuzweg bergab, passiert die Hirschwiese mit Kapelle, kreuzt einen Weg, wandert an einem Obelisken vorbei und steigt den Kreuzweg bis zur Frau-am-Berg-Kirche hinab. Entlang der hiesigen Bundesstraße geht man zunächst nach rechts, spaziert über den Lech und folgt der Straße Lechhalde und der nach rechts abzweigenden Reichenstraße (Fußgängerzone) bis zum Start- und Willkommensplatz direkt vor der Tourist-Information am Kaiser-Maximilian-Platz.         

Schlosspark-Tipps für Deine Tour:

Die Königsalpen-Route verläuft in diesem Bereich über die mittleren bis hohen Lagen der Allgäuer Alpen. Alpine Erfahrung und Trittsicher sind unbedingt erforderlich. Außerdem solltest Du mit exponierten, ausrutsch- und absturzgefährdeten sowie ungesicherten Gehpassagen über schroffem Gelände mit losem Geröll und selbst im Hochsommer mit Schneefeldern rechnen. Du solltest trittsicher und schwindelfrei sein.

Proviant: Nimm ausreichend Wasser zu trinken mit. Auch eine Brotzeit schmeckt auf dem Weg besonders gut.

Wettercheck: Am besten verschiedene Dienste checken und bergkundige Einheimische fragen, denn in den Bergen kann es schnell mal regnen oder ein Gewitter geben.

Begleitung: Eine größere Tour solltest Du nicht allein unternehmen, selbst wenn sie leicht und harmlos erscheint. Hinterlasse in Deinem Urlaubsquartier stets Dein Tourenziel.

Vermeide es bei Nacht auf unbekannten Bergpfaden zu wandern.

Notfall: Sei ein Helfer bei Unglücksfällen! Hole Hilfe in der nächsten Almhütte oder verständige die Bergwacht.

Notsignal: Abgabe von Wink-, Ruf- oder Blinkzeichen sechsmal in der Minute, darauf eine Minute Pause.

Ausrüstung: Mit guten - eingelaufenen - Bergschuhen bist Du sicher und ohne Blasen unterwegs. Bei der Kleidung ist Zwiebellook angesagt: ein kurzes und ein langes Shirt (Baumwolle trocknet schlecht, also besser Wolle oder spezielle Sportkleidung), Zipperhose, Pulli, Jacke und Regencape. Auch gehören Wechselkleidung, Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnencreme, Verbandszeug und Taschenlampe in den Rucksack

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