Auf die Frage, warum er den Mount Everest besteigen wolle, antwortete George Mallory: „Because it´s there“. In dieser Antwort stecken Pragmatismus, existentielle Notwendigkeit und Trotz zugleich. Der Berg ist da, unübersehbar - er fordert heraus, zieht an, widersetzt sich.
Er wird zum Gedächtnis der Zeit, zum Ort von Riten und Heiligtümern, aber auch zur unbezwingbaren Last und Aufgabe. Er ist Naturraum im Wandel ebenso wie Resonanzkörper und vibrierendes System.
Zwischen monumentaler Skulptur, sinnlicher Malerei, zerbrechlichen Erhebungen und einnehmenden Installationen entfaltet sich ein vielschichtiger Blick auf das, was sich vor uns auftürmt – materiell wie metaphorisch.
Künstlerinnen und Künstler in der Ausstellung:
Bruno Wank / Christine Lederer / Claudio Landolt / Felix Rehfeld / Hannah Parth & Elisa Schober / Leonie Felle / Leopold Strobl / Markus Pieper / Martin Spengler / Stephan Huber
Geöffnet zu den Öffnungszeiten des Deutschen Hutmuseums,
Dienstag bis Sonntag 9.30 - 17.00 Uhr