7 Uhr Beginn einer der größten Reiterprozessionen (zu Ehren des Hl. Blutes Christi) in Europa, mit 1.500 Reitern, ca. 35 Musikkapellen und mehr als 5.000 Wallfahrern, durch die Stadtmitte und die Umgebung von Bad Wurzach, 10.30 Uhr Feierliches Pontifikalamt mit Abt Dr. Marianus Biber OSB, Benediktiner in Niederaltaich, begleitet durch die Stadtkapelle Bad Wurzach, 14.30 Uhr Bergpredigt mit dem ehem. wurzacher Vikar, Pfarrer Manuel Hammer, Heilbronn, jeweils vor der Wallfahrtskirche auf dem Gottesberg.
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Am Freitag, 10. Juli, findet in Bad Wurzach wieder das traditionelle Heilig-Blut-Fest statt. Bei der seit 1928 statt-findenden Reiterprozession werden ca. 1.100 Reiter und mehrere tausend Wallfahrer erwartet, die die Heilig-Blut-Reliquie verehren. Die Relique stammt aus dem Privatbesitz von Papst Innocent XII., der diese 1693 einem deutschen Rompilger geschenkt hatte. Das Heilig-Blut-Fest in Bad Wurzach ist die zweitgrößte Reiterprozession in Mitteleuropa.
Die Prozession beginnt um 7 Uhr mit der Abholung der Heilig-Blut-Reliquie in der Stadtpfarrkirche St. Verena. Am Beginn des acht Kilometer langen Prozessionswegs durch die Stadt und die umliegenden Fluren wird der kirchliche Ehrengast, Abt Dr. Marianus Biber OSB, Benediktiner in Niederaltaich, die erste Abteilung der Reiter mit der Reliquie segnen. Dieser wird dann nach der Segnung der zweiten Abteilung auf dem Gottesberg dort auch das anschließende feierliche Pontifikalamt um 10.30 Uhr halten. Das Fest findet seinen Abschluss mit der Bergpredigt durch den ehem. wurzacher Vikar, Pfarrer Manuel Hammer, Heilbronn an gleicher Stelle ab 14.30 Uhr.
Die Heilig-Blut-Reliquie befindet sich seit gut 250 Jahren auf dem Gottesberg. 1764 brachten Paulanerbrüder die Reliquie, die Papst Innocent XII. 1693 dem deutschen Rompilger Martin Denzer aus Albrechts bei Obergünzburg überlassen hatte, nach Bad Wurzach. Die Verehrung der Reliquie nahm bereits damals ihren Ursprung und ließ den Gottesberg in der Folge zu einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte der Region werden. Nachdem die Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts längere Zeit für eine Unterbrechung der Wallfahrten gesorgt hatte, wurde die Verehrung der Reliquie mit dem Einzug des Salvatorianerordens auf dem Gottesberg wenige Jahre zuvor 1924 wieder aufgenommen und 1928 erstmals als Reiterprozession mit damals rund 350 Reitern wieder gefeiert.
Seither hat sich die Prozession zu einem festen und wichtigen Bestandteil des Jahreskreises in Bad Wurzach und als Beispiel gelebten Glaubens entwickelt. „Gott will bei uns Heimat finden, unserem Herzen und unserer Seele einwohnen und so unseren Verstand beflügeln“, betont Abt Vinzenz Wohlwend unter anderem in seinem Grußwort zur letztjährigen Festschrift.
Der weltliche Ehrengast steht noch aus.
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