Immenstadt - Rund ums Geschwender Horn

Gipfelkreuz Immenstädter Horn
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Die große Immenstädter Hörnertour verbindet den steilen Aufstieg über die Kanzel mit dem aussichtsreichen Gipfel des Immenstädter Horns und einer abwechslungsreichen Kammwanderung über die Hörner oberhalb des Großen Alpsees.

  • Strecke
    19,01 km
  • Dauer
    7:45 h
  • Aufstieg
    1191 Hm
  • Abstieg
    1218 Hm
  • Schwierigkeit
    schwer

Höhenprofil

Auf der Allgäu Karte

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Die große Immenstädter Hörnertour zählt zu den eindrucksvollsten Bergwanderungen rund um den Großen Alpsee. Bereits der abwechslungsreiche Aufstieg über den aussichtsreichen Kanzelweg verspricht unvergessliche Ausblicke auf die Allgäuer Voralpenlandschaft. Mit jedem Höhenmeter öffnen sich neue Perspektiven auf Immenstadt, den glitzernden Alpsee und die markanten Gipfel des Naturparks Nagelfluhkette.

Am Immenstädter Horn angekommen, belohnt ein beeindruckendes Panorama den schweißtreibenden Anstieg. Von hier schweift der Blick über sanfte Almen, bewaldete Bergrücken und die Gipfel der Allgäuer Alpen. Doch der Höhepunkt der Tour liegt nicht nur am Gipfel selbst: Die anschließende Kammwanderung über die Immenstädter Hörner begeistert mit einer einzigartigen Mischung aus Weitblicken, naturbelassenen Bergpfaden und idyllischen Almwiesen.

Immer wieder laden aussichtsreiche Rastplätze dazu ein, die besondere Atmosphäre dieser Landschaft zu genießen. Der lange Abstieg führt durch abwechslungsreiches Gelände mit urigen Alpen, lichten Bergwäldern und blumenreichen Wiesen zurück ins Tal. So verbindet die Rundtour sportliche Herausforderung mit landschaftlichem Genuss und bietet ein authentisches Bergerlebnis im Herzen des Naturparks Nagelfluhkette.

Ausgangspunkt ist Immenstadt. Über das Steigbachtal führt die Route zunächst auf guten Wanderwegen und später auf steileren Bergpfaden bergauf. Der Weg gewinnt rasch an Höhe und verläuft überwiegend durch schattigen Bergwald.

Nach den ersten steilen Anstiegen wird die Kanzel erreicht, ein beliebter Aussichtspunkt hoch über Immenstadt. Von hier bieten sich bereits eindrucksvolle Ausblicke auf den Großen Alpsee, das Konstanzer Tal und die umliegenden Allgäuer Berge.

Oberhalb der Kanzel wird das Gelände offener. Über Almflächen und aussichtsreiche Bergwege führt die Route weiter zum Immenstädter Horn (1.488 m). Das Gipfelkreuz markiert den höchsten Punkt der Tour. Die Aussicht reicht von der Nagelfluhkette über die Hörnergruppe bis weit in die Allgäuer Alpen.

Vom Immenstädter Horn folgt die Route dem aussichtsreichen Kammverlauf der Immenstädter Hörner. Der Weg führt über mehrere Kuppen und Geländerücken. Ständige Tiefblicke auf den Alpsee sowie das Illertal begleiten diesen besonders reizvollen Abschnitt.

Mehrfach wechseln sich kurze Abstiege und Gegenanstiege ab, wodurch sich trotz bereits erreichter Gipfelhöhe weitere Höhenmeter summieren. Im weiteren Verlauf wird das Gebiet um das Gschwender Horn erreicht. Hier öffnet sich erneut ein beeindruckendes Panorama auf die Nagelfluhkette und das Oberallgäu. In der Nähe befindet sich das Kemptener Naturfreundehaus, das sich für eine Rast anbietet.

Anschließend beginnt der ausgedehnte Abstieg. Über Almwege, Bergwiesen und Waldpfade führt die Route talwärts. Mehrere Alpen und Weideflächen werden passiert. Immer wieder ergeben sich schöne Rückblicke auf die zuvor überschrittenen Hörner. Im unteren Abschnitt taucht der Weg erneut in den Bergwald ein und führt schließlich zurück in das Steigbachtal. Über die letzten Wanderwege und Forststraßen wird wieder der Ausgangspunkt in Immenstadt erreicht. Damit schließt sich eine abwechslungsreiche und aussichtsreiche Rundtour, die zu den schönsten Bergwanderungen rund um den Großen Alpsee zählt.

Parken

Am Friedhof gibt es zwei Parkplätze. Sollte es dort keine Parkmöglichkeit mehr verfügbar sein, gibt es weitere an der Mittagbahn. 

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug bis zum Bahnhof Immenstadt. Weiter zu Fuß über die Bahnhofstraße und Adoph-Probst-Straße zum Friedhof

Die Route verläuft über längere Zeit im freien Gelände und auf aussichtsreichen Graten. Bei Nebel, Gewitter oder starkem Regen können Orientierung und Trittsicherheit deutlich erschwert sein. Vor dem Start den aktuellen Bergwetterbericht prüfen und bei angekündigten Gewittern frühzeitig umkehren.

Besonders zu beachten: Der häufigste Risikofaktor auf dieser Tour ist weniger die technische Schwierigkeit als vielmehr die Kombination aus vielen Höhenmetern, Wetterumschwung und Ermüdung im langen Abstieg. Wer früh startet, das Wetter im Blick behält und genügend Verpflegung mitnimmt, kann die Tour in der Regel sicher genießen.

Zur Grundausstattung gehören ein Wanderrucksack, feste Bergschuhe, ausreichend Getränke, Regenkleidung sowie Sonnenschutz in Form von Sonnencreme und gegebenenfalls einer Kopfbedeckung. So ist man für wechselnde Wetterbedingungen in den Bergen bestens gerüstet.
Wegeabschnitt
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Kanzel
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Blick von der Kanzel
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Wegeabschnitt mit Bohlenweg
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Wegeabschnitt
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Wegeabschnitt
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Wegeabschnitt
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Wegeabschnitt
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Oberhalb vom Alpsee
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Wegeabschnitt
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Wegeabschnitt
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Wasserquelle
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Wegeabschnitt oberhalb Alpe Kalle
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Wegeabschnitt
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