TWA-RRR_Argenwege Keyvisual; Stefan Kuhn; CC-BY-ND_web

Tourismus Württembergisches Allgäu

Über blühende Hügelmeere schweben- Die neue RadReiseRegion Naturschatzkammern geht an den Start

Wer einmal weiß blühende Bäume auf satt grünen Wiesen vor schneebedeckten Alpengipfeln gesehen hat, wird dieses malerische Traumbild vor allem in trüben Wintermonaten sehnsuchtsvoll vor Augen haben. Das Frühlingserwachen in der Region Naturschatzkammern, einem von neun Erlebnisräumen des Allgäus, ist einzigartig und auch ganz unterschiedlich. Davon können sich Radfans bald selbst in dem sonnenreichen Voralpenland in der Nähe zum Bodensee und den imposanten Alpen überzeugen. Mit der neuen RadReiseRegion Naturschatzkammern wird das Württembergische Allgäu radtouristisch erschlossen. 13 Rundtouren machen die abwechslungsreiche Landschaft und die vielen Gesichter und Geschichten der Region erlebbar. „In puncto Vielfältigkeit können wir hier aus dem Vollen schöpfen: Die Voralpenlandschaft mit ihren Seen, die vielen unterschiedlichen Blicke auf die Alpen, die Nähe zum Bodensee - jede Tour bietet einen anderen Anlass mit dem Rad unterwegs zu sein und sich Zeit zu nehmen, die Region zu erfahren", erklärt Belinda Unger, Geschäftsführerin des Zweckverbandes Tourismus Württembergisches Allgäu, die selbst begeisterte Radfahrerin ist.

Im Mittelpunkt der Touren stehen vor allem besondere Naturschätze wie die vielen Moore, die übrigens Namensgeber des Allgäuer Erlebnisraumes Naturschatzkammern sind. Radfahrer sind so auf vielversprechenden Touren wie Alpenvorfreude, Fürstliche Seen und Museen, Moor, mehr unterwegs. Sie werden aber auch zu fürstlichen Anwesen, historischen Städten und Dörfern sowie zu Kräutergärten und kulinarischen Genüssen geführt. Sie können also jederzeit vom Sattel steigen und nach Lust und Laune noch tiefer in die Tourenthemen eintauchen: z.B. Sehenswürdigkeiten wie die Waldburg anschauen, auf sanften Moorpfaden in eine andere Welt federn oder an Obst- und Gemüseständen der Bauern naschen. Vielversprechend. Und wenn man alles in der Region erfahren will? „Wir haben unser Angebot bewusst als Radwegenetz geplant, damit Gäste direkt von ihrer Unterkunft starten und unterwegs auch mal zu einer anderen Tour wechseln können", meint Belinda Unger. „Also einfach auf den Sattel sitzen, losfahren und erleben." Die Touren sind zwischen 33 und 61 Kilometer lang, die Steigungen mal mäßig, mal knackig - so ist für Genussradler wie für ambitionierte Radfahrer die passende Runde dabei. Außerdem gibt es genügend Möglichkeiten, ein E-Bike zu leihen, dann sind auch anspruchsvollere Touren durch die Hügelmeere ein Klacks. Rund um die Touren spannt sich ein Netz an Verleih- und Ladestationen, Werkstätten und Bett & Bike-Gastgebern. Die Strecken sind sehr gut ausgeschildert und zum Teil auch mit Bus und Bahn erreichbar. Um das Angebot weiter zu professionalisieren, streben die Städte und Gemeinden des Tourismus Württembergisches Allgäu die Zertifizierung des Radangebots durch den ADFC, den Allgemeinen Deutschen Fahrradclub, an.

Bislang ist eine kostenlose Radkarte mit Kurzbeschreibung der Touren und den jeweiligen Tourendaten wie Länge und Höhenprofil erschienen und liegt in den Tourist-Informationen des Württembergischen Allgäus aus. Zusätzlich sind die Touren und Informationen rund um das Angebot der RadReiseRegion Naturschatzkammern auf www.wuerttembergisches-allgaeu.info abrufbar. 

Auf der Allgäu Karte

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