Hut- und Haubenschachteln „Schachtla näha ond geschtalta wia friaher“. Vor über 100 Jahren dienten die in ganz Süddeutschland verbreiteten Haubenschachteln zur Aufbewahrung von Kopfbedeckungen, Tüchern, Bändern sowie Schmuck. In diesem Kurs wird gezeigt, wie ein solches Schatzkästchen nach alten Techniken hergestellt wird.
Georg Drexel
Der Schachtelrohling wird mithilfe von Schablonen aus Karton ausgeschnitten und von Hand zusammengenäht. Dafür müssen mit einer Ahle Löcher vorgestochen werden. Danach wird die Schachtel ganz nach persönlichem Geschmack mit Florentiner Papier, alten Tapeten oder stärkerem Geschenkpapier beklebt.
Das Innere wird mit alten Dokumenten oder Buchseiten gestaltet. Wer mag, verziert das Behältnis zusätzlich noch mit Sprüchen oder alten Oblatenbildern. So entsteht eine ganz individuelle Schachtel.
Wegen der Kursraumgröße und Teilnehmerzahl bitte bedenken, dass nur Durchmesser bis 50 cm (in Absprache evtl. etwas größer) machbar sind.
Es gelten die Anmelde- und Stornoreglungen der Trachtenkulturberatung Schwaben im Jahresprogramm 2026
Bei Anreise per Bahn sind die nächstgelegenen Bahnstationen Röthenbach im Allgäu und Heimenkirch. Weiter nach Lindenberg fährst du dann mit dem Linienbus (Linie 11, 12 oder 13). Steig an der Haltestelle Hutmacherplatz oder ZOB aus, von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß bis zum Museum.
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