Marienkapelle in Ried

Die Kapelle wurde 1690 aus Feldsteinen erreichtet und weist durch ihre Lage eine Besonderheit auf.

Die Besonderheit der Marienkapelle liegt darin, dass während die meisten Gotteshäuser in früherer Zeit geostet waren (die aufgehende Sonne gilt als Symbol für den ins Leben der Menschen tretenden Christus), zeigt die Altarnische dieser Kapelle nach Westen.

Die Figuren des Altärchens stammen aus der Entstehungszeit der Kapelle. Die beiden aus den Wolken herausragenden Putten am Fuß des Altares gehören dem frühen 19. Jh. an. Das Bild an der nördlichen Seitenwand entstammt dem späten 17. Jh. und wurde an verschiedenen Stellen übermalt.

Für die kleine Dorfkapelle bemerkenswert kunstvoll gehalten sind die "Wangen des Kirchengestühls", in die Armlehne der hintersten Bankrreihe rechts wurde due Jahreszahl 1781 eingeschnitzt.


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