Die „Pestkapelle“ wurde 1636 zu Ehren Mariens sowie der Heiligen Sebastian und Rochus erbaut.
Dominik Luschtenetz
Die Kapelle war ein Anlaufpunkt für Menschen, die von Krieg, Hunger oder Pest betroffen waren. In dieser Zeit suchten viele Gläubige Trost und Unterstützung im Glauben.
Die Kapelle wurde am 27. April 1663 vom damaligen Konstanzer Weihbischof Georg Sigismund eingeweiht. 1768 kam die Kreuzwegerlaubnis hinzu.
Am 20. Januar, dem Gedenktag des heiligen Sebastian, treffen sich die Oberdorfer zum Kapellenfest. Im Mai ziehen die Gläubigen von Obermaiselstein zur Oberdorfer Kapelle, um für einen guten Erntesommer zu beten.
