Premiumwanderweg Alpin Luftiger Grat

Durch die Porta Alpinae entlang des Grates

Der Premiumwanderweg Luftiger Grat wurde von einer Fachjury nominiert für "Deutschlands schönster Wanderweg 2024". Wählen Sie mit und geben dieser Wanderung bis 30. 06. 2024 Ihre Stimme: www. wandermagazin.

  • Strecke
    10,18 km
  • Dauer
    4:30 h
  • Aufstieg
    475 Hm
  • Abstieg
    964 Hm
  • Schwierigkeit
    schwer

Höhenprofil

Auf der Allgäu Karte

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Nach Auffahrt mit der Hochgratbahn geht es vom Start auf 1.708 Meter Höhe zur Porta Alpinae. Weiter dem Pfad entlang des Grates über die westliche Nagelfluhkette folgen. Dabei überschreiten wir die Gipfel von Seelekopf, Hohenfluhalpkopf und Eineguntkopf. Auf diesem alpinen Abschnitt sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt. Fantastische Panoramablicke in die Allgäuer und Vorarlberger Gipfel, zum Sänitsmassiv in der Schweiz, hinüber zum Bodensee und weit über das Voralpenland, begleiten diesen Abschnitt über den Grat.

Oberhalb des Berggasthofes Falkenhütte (Einkehrmöglichkeit) verlassen wir den Pfad und kommen nach dem folgenden Abstieg durch einen wahren Bergahorngarten.  An den Alpen Oberstieg und Mittelstieg vorbei geht es weiter bergab bis zur Überquerung des Lanzenbachs und südseitig über die Alpe Remmelegg wieder hinauf bis zum Tourende an der Bergstation der Imbergbahn. 

Am Grat oberhalb der Falkenhütte lädt ein Aussichtsplateau zur Rast ein. Der Blick nach Westen gibt bei guter Sicht ein eindrucksvolles Panorama frei: von den nahen Bergen des Bregenzerwaldes über das wuchtige Säntis-Massiv in der Schweiz, den Bodensee mit seinen Wein- und Obstgärten, bis hin zum Milch- und Käseparadies Oberschwaben und dem Westallgäu. Manchmal reicht die Fernsicht bis zur Schwäbischen Alp. 

Die Nagelfluhkette ist eine Welt für sich. Sie ist Lebensraum zahlreicher geschützter Tiere und Pflanzen. Hier leben Alpendohlen, Kolkraben, Steinadler und Birkhühner sowie während des Bergsommers zahlreiches Jungvieh. Viele der Alphütten sind bewirtschaftet und laden zur Einkehr ein.

 

 

 

 

 

Nach bequemem Aufstieg mit der Hochgratbahn führt der Weg zunächst entlang des Grates in westlicher Richtung. Durch die "Porta Alpinae" geht es über den Seelekopf (1.663 m), den Hohenfluhalpkopf (1.636 m) und den Eineguntkopf (1.638 m). Oberhalb des Falkenliftes verlassen wir den Grat und steigen zur Falkenhütte ab. Über einen gut ausgebauten Pfad, teilweise mit Stufen, geht es weiter bergab bis zu einer Wegegabelung. Es folgen die ersten, beeindruckenden Baumveteranen in dieser Region. Über die Oberstiegalpe und Morgenalpe führt die Tour über abwechslungsreiches Alpgelände hinunter zur Lanzenbacbrücke. Von dort steigen wir über die Remmelalpe hinauf bis zur Bergstation der Imbergbahn (Betriebsende beachten!). Spätere Ankunft: Abstieg ab Alpe Remmelegg zurück zur Talstation der Hochgratbahn.

Anfahrt

Von Oberstaufen 9 km über Steibis zur Hochgratbahn

Parken

Kostenpflichtige Parkplätze an der Hochgratbahn Talstation

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn nach Oberstaufen. Weiter mit dem Linienbus (Linie 95) bis zur Hochgratbahn.

Per Bus und Bahn in und rund um Oberstaufen unterwegs?

Informationen, Busfahrpläne und eine Übersichtskarte unter oberstaufen.de/bus-parken

Feste Wanderschuhe mit gutem Profil und der Witterung angepasste Wanderbekleidung.

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