Allgäuer Königsalpenroute - Etappe 8: Kenzenhütte-Tegelberghaus/Schwangau

Etappen

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Kenzenhütte und Kenzenbus

Auf dieser Etappe kann man die besondere Kraft der Berge spüren. Eine anspruchsvolle Etappe mit einigen Anstiegen und traumhaften Panoramen. Die Route verläuft über den Kenzensattel, den Niederstraußbergsattel, vorbei an der Ahornspitze und dem Branderfleck zum Tegelberghaus, einer ehemaligen Jagdhütte des König Ludwig II.

Höhenprofil

Allgäuer Königsalpenroute– dem Himmel ganz nah: König und Alpen - hier im Schlosspark gehören sie zusammen: eine majestätische Kulisse, die Märchenkönig Ludwig II. beflügelte und die Schlösser und Burgen imposant in Szene setzt. Start- und Endpunkt der 121 Kilometer langen Route ist die romantische Altstadt Füssen mit ihren mittelalterlichen Gassen und barocken Kirchen. Es geht oberhalb von wilden Flüssen, durch Wälder, über weite Wiesen zu stillen Seen, gemütlichen Alpen und Dörfern sowie historischen Plätzen. Das herrliche Bergpanorama wandert mit, bis man es selbst erklimmt und von ganz oben wie ein Adler auf die königliche Landschaft blickt. Fast am Ende der Route thront das Schloss der Schlösser, Neuschwanstein, dann als Belohnung auf einem Felsen!  Für sportliche Wanderer, die gerne luftige Höhen erklimmen.

Los geht’s an der Kenzenhütte, in dem man dem deutlich erkennbaren Weg nach rechts zu einer Abzweigung folgt. Hier wandert man nach rechts und durchschreitet ein kleines Wäldchen, bevor es auf einem Pfad über Wiesenhänge sehr schnell kräftig bergauf bis zum Kenzensattel geht. Unterhalb der Hochplatte wandert man geradewegs und sehr bequem zum Oberen Gumpen, wo man ins Gumpenkar sowie zur Hochplatte blicken kann. An der hiesigen Weggabelung setzt man die Wanderung nach links in eine Senke mit Blick zum „Fensterl“ fort. Jetzt hält man sich rechts und wandert bald durch Latschenkiefern. Unterhalb der Gumpenkarspitze geht es noch ein Stück zwischen den Latschenkiefern entlang, bevor man rund 240 Höhenmeter durch ein Geröllfeld zum Gabelschrofensattel hinaufsteigt. Vom Sattel muss man dann wieder kräftig in Kehren bergab steigen, bevor sich der Pfad nach links oberhalb eines Geröllhanges und entlang von Felsen fortsetzt. Es schließt sich ein kurzer Abstieg an, dann setzt sich die Route nach links durch Latschenkiefer fort. Es folgt ein weiterer kurzer Abstieg, der eine enge Rechtskurve folgt, dann wandert man für rund 250 m an einem Waldrand entlang und passiert ein Gatter Richtung Tegelberg. Nach dem Überqueren des Lobentalbaches geht es hinauf Richtung Straußbergköpfl. Es wird ein kleines Geröllfeld gequert, dann erreicht man den Ahornsattel und wandert unterhalb der Ahornspitze durch ein Waldgebiet. Liegt der Wald hinter einem, geht man leicht bergab zum Abzweig Branderfleck, an dem es geradeaus in Richtung Tegelberg weiter geht. Zunächst relativ eben, steigt der Weg bald allmählich an, führt an einer Hütte vorbei zum Etappenziel Tegelberghaus sowie der Bergstation der Tegelbergbahn.

Anfahrt

Anfahrt mit dem PKW über die B 17

Parken

Kenzenparkplatz Halblech

Öffentliche Verkehrsmittel

Buslinie 73 Steingaden - Schwangau

Wanderbus: Halblech (Kenzenparkplatz) - Wankerfleck - Kenzenhütte

Bergfahrten ab Kenzenparkplatz Halblech, Ortsteil Bruckschmied - Ende Straße "Am Mühlbach"

Fahrplan auf www.halblech.de

Öffentliche Verkehrsmittel

Ostallgäuer Verkehrsgemeinschaft

Tel. +49 (09 8342 - 9110

www.rvo-bus.de

www.rba-bus.de

Schlosspark-Tipps für Deine Tour:

Die Königsalpen-Route verläuft in diesem Bereich über die mittleren bis hohen Lagen der Allgäuer Alpen. Alpine Erfahrung und Trittsicher sind unbedingt erforderlich. Außerdem solltest Du mit exponierten, ausrutsch- und absturzgefährdeten sowie ungesicherten Gehpassagen über schroffem Gelände mit losem Geröll und selbst im Hochsommer mit Schneefeldern rechnen. Du solltest trittsicher und schwindelfrei sein.

Zu Deiner Sicherheit sind an einigen Stellen Seilsicherungen angebracht. Ebenfalls erfordern einige Abschnitte etwas mehr Kondition aufgrund von einfachen Kletterstellen, bei denen auch mal Handeinsatz erforderlich sein kann. An einigen Passagen sind Tritthilfen eingebaut. Achte auf die Farbgebung der Wegekategorie auf den Wegweisern.

Proviant: Nimm ausreichend Wasser zu trinken mit. Auch eine Brotzeit schmeckt auf dem Weg besonders gut.

Wettercheck: Am besten verschiedene Dienste checken und bergkundige Einheimische fragen, denn in den Bergen kann es schnell mal regnen oder ein Gewitter geben.

Begleitung: Eine größere Tour solltest Du nicht allein unternehmen, selbst wenn sie leicht und harmlos erscheint. Hinterlasse in Deinem Urlaubsquartier stets Dein Tourenziel.

Aufstieg: Langsam, aber gleichmäßig aufzusteigen, schont Deinen Körper. Wer ungeübt in die Berge rennt, riskiert Verletzungen oder einen Bergwachteinsatz. Vermeide es bei Nacht auf unbekannten Bergpfaden zu wandern.

Notfall: Sei ein Helfer bei Unglücksfällen! Hole Hilfe in der nächsten Almhütte oder verständige die Bergwacht.

Notsignal: Abgabe von Wink-, Ruf- oder Blinkzeichen sechsmal in der Minute, darauf eine Minute Pause.

Ausrüstung: Mit guten - eingelaufenen - Bergschuhen bist Du sicher und ohne Blasen unterwegs. Bei der Kleidung ist Zwiebellook angesagt: ein kurzes und ein langes Shirt (Baumwolle trocknet schlecht, also besser Wolle oder spezielle Sportkleidung), Zipperhose, Pulli, Jacke und Regencape. Auch gehören Wechselkleidung, Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnencreme, Verbandszeug und Taschenlampe in den Rucksack

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