Spaß und Abenteuer im Maisfeld-Dschungel - Das Allgäu Labyrinth Baisweil

Ein Erlebnisbericht von Purista Merk

„Mama, warum hat der Mais Haare?“ fragt mich meine Fünfjährige mit großen Augen, kurz nach der ersten Weggabelung im Maisfeld. „Und warum ist der Boden faltig?“ Zumindest das kann ich beantworten, ohne vorher zu googlen: „Weil es lange nicht geregnet hat und die Erde so trocken ist, dass sie überall aufbricht.“

Als wir zum Labyrinth in Baisweil kommen, brennt die Sonne vom Himmel. Das Maisfeld wartet grün und majestätisch darauf, dass wir es betreten und unsere Schatzsuche beginnen.

Bevor wir uns auf ins grüne Dickicht machen, gönnen wir uns am Kiosk am Osterbach erst einmal kalte Getränke und unser Picknick, das wir von zuhause mitgebracht haben. Zu kaufen gibt es dort außerdem Popcorn sowie Kaffee und Kuchen. Manchmal kommt auch ein Würstlewagen vorbei.

Als nächstes machen wir uns an der Info-Tafel schlau, wie das Labyrinth genau funktioniert, welche Spiele es gibt und was man tun muss, um einen der Preise zu gewinnen, die den Teilnehmern im Herbst winken.

Hier sehen wir auch, welches Motiv das Team des Allgäu Labyrinths dieses Jahr im Maisfeld entstehen ließ: Kuh Alma in den Bergen, viele Edelweiss, ein paar Gämsen und der Kuhhirt Michl. Die Pfade werden übrigens nicht in den Mais hineingemäht, sondern die Motive wachsen mit Hilfe von Smart-Farming bereits im Maisfeld mit.

Wir entscheiden uns für die kleine Runde (den Michl) für Kinder bis 10 Jahren, denn meine beiden Dschungel-Abenteurer sind zwei und fünf Jahre alt. Mutig wagen sie sich, mit den Spiel-Postkarten in der Hand ins Feld und schon nach den ersten Metern zwischen den riesigen Maispflanzen, wird ihr Abenteuergeist geweckt. Der Nervenkitzel an jeder Weggabelung, wenn wieder eine Entscheidung über die Richtung ansteht und die pure Freude, wenn wir eine der Wissensstationen gefunden haben, sind unbezahlbar.

Weil wir immer wieder zu Sackgassen gelangen und das Labyrinth schön anspruchsvoll gestaltet ist, verbringen wir sicherlich über eine Stunde im Kinder-Bereich. Es gilt vier Stationen zu finden und dort jeweils die Spielkarte abzustempeln, die man nach der erfolgreichen Schatzsuche in einen Briefkasten wirft. Bei jeder Station lernen wir spannende Fakten über die Maispflanze. Zum Beispiel: „Wusstest du, dass Mais seit 9000 Jahren angebaut wird?“

Nach dem dritten Stempel haben die kleinen Abenteurer ein kurzes Motivationstief. Es fehlt nur noch ein Stempel, aber wir bewegen uns im Kreis. Nochmal kurz anstrengen und die Kids mit einem Eis locken – und da ist endlich die vierte Station. Nach freudigen Highfives verlassen wir glücklich das Feld und gönnen uns am Kiosk noch ein selbstgemachtes Eis vom Stechelehof.

Beide Kinder nehmen sich als Andenken an Kuh Alma (das Maskottchen der Irrwege im Mais) ein Ausmalbild vom Allgäu Labyrinth mit nach Hause und wollen gleich morgen wieder kommen. Dann vielleicht die große Runde?

 


 

Mehr Informationen zu den Maisfeldern im Allgäu: