Vortrag von Dr. Veronika Heilmannseder in Kooperation mit dem Heimatverein Kempten e. V. und im Rahmen der Erinnerungskultur in Kempten aus der Veranstaltungsreihe "Bewegter Donnerstag"
Einziger Termin
Stadtarchiv Kempten
Über den Vortrag:
Die Kemptener Landschaft der Erinnerungskultur wächst beständig. Die Stadt Kempten (Allgäu) hat in Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Geschichtsforschung und Heimatpflege verschiedene Projekte angestoßen, die sich mit der jüngeren Vergangenheit in Kempten beschäftigen.
Neben Einblicken, wie sich Zeitläufte unmittelbar auf den Alltag und die persönliche Lebenssituation auswirkten, können wir über diese erinnerungskulturellen Ansätze eine „Perspektive von unten“ auf die Stadtgeschichte einnehmen. So ergeben sich wertvolle Zugänge zu historischen Überlieferungssträngen, die geschichtliche Ereignisse und Entwicklungen greifbar halten.
Dieser „Bewegte Donnerstag“ beschäftigt sich mit dem Stand und den Ergebnissen aktueller Projekte der Erinnerungskultur, zum Beispiel mit der Arbeit an Stelen zur NS-Geschichte Kemptens. Es wird von existenziellen Nöten und Gewalt die Rede sein, wie auch von alltäglichen Erinnerungen an das NS-Regime und die Entwicklungen der Nachkriegszeit unter der amerikanischen Besatzung bis zur Gründung der BRD.
Dieser „Bewegte Donnerstag“ lädt ein, die Stadtgeschichte in einem weiten Bogen von der Großeltern-Generation bis heute zu betrachten. Dr. Veronika Heilmannseder, die maßgeblich Interviews im Zeitzeug:innen-Projekt geführt hat, berichtet aus der Praxis der Erinnerungskultur.
Veranstalter ist die Stadt Kempten (Allgäu) in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Kempten e.V.
Über die Referentin:
Dr. Veronika Heilmannseder arbeitet an der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft und beschäftigt sich mit der Erforschung von wie Partizipation an Geschichte und Kultur unserer Region. Die studierte Historikerin, Germanistin und Kulturmanagerin berät Organisationen in der Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit und konzipiert eigene Veranstaltungen und kulturelle Räume im Allgäu. Nach einem Studium der Geschichte und Germanistik für Gymnasiallehramt und Magister Artium absolvierte sie ein archivwissenschaftliches Volontariat und promovierte in Geschichte. Seit 2010 ist sie selbständig tätig und schloss ein Masterstudium in Kulturmanagement ab. Ihr Interesse gilt der kulturellen Transformation im ländlichen Raum, der Etablierung von Netzwerkstrukturen zwischen Tradition und Vielfalt und der Öffentlichkeitsarbeit von Purpose-Unternehmen.
Direkt vor dem Kempten-Museum befindet sich die Bushaltestelle "Residenzplatz". Die "ZUM" (Zentraler Umsteigeplatz Kempten) ist in wenigen Gehminuten erreichbar.
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