Musik im Originalklang des 17. und 18. Jahrhunderts mit der "Cappella della Lettera"
Andreas Kammenos, Blockflöte und Moderation
Carina Mattes, Cembalo
Aris Kammenos, Barockcello

©akammenos
Musik im Originalklang des 17. und 18. Jahrhunderts mit der "Cappella della Lettera"
Andreas Kammenos, Blockflöte und Moderation
Carina Mattes, Cembalo
Aris Kammenos, Barockcello
Als Antonio Vivaldi, legendärer Komponist der „Vier Jahreszeiten“, sein Flötenkonzert „La tempesta di mare“ um das Jahr 1717 fertig stellte, wusste er wahrscheinlich nicht, dass er mit dem Werk eine Art Spiegel seiner Zeit komponiert hatte. Eine Zeit, die heute unter dem Überbegriff „Barock“ bekannt ist, die tatsächlich stürmisch war. Eine Zeit, in der eigentlich jede Generation und jede Region von Aufbrüchen, Zeitenwenden und Krisen aller Art heimgesucht wurde, ganz zu schweigen von den Kriegen, Hungersnöten oder Krankheiten, die heute im Geschichtsbuch stehen. Aber auch eine Zeit, in der der Mensch als emotionale und leidenschaftliche Persönlichkeit verstanden wurde, in dessen Inneren auch Stürme vorgehen konnten.
Die „Cappella della Lettera“ besteht aus drei jungen Musikern, die Barockmusik auf historisch anmutenden Instrumenten im Originalklang präsentieren und daraus Parallelen zum 21. Jahrhundert ziehen. Im Konzertabend zu hören ist nicht nur Vivaldis „La tempesta die mare“, sondern auch Musik von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, François Couperin und Zeitgenossen. Interessierte sind eingeladen, das Programm und das Instrumentarium in einer Einführung durch die Musiker um 16:00 Uhr kennenzulernen.
im Rahmen des zehnjährigen Jubiläums des MalerinnenNetzWerk Berlin-Leipzig - Teilnehmende Künstlerinnen: Isabelle Dutoit, Nina K. Jurk, Marianna Krueger, Kathrin Landa, Alex Tennigkeit, Kathrin Thiele, Miriam Vlaming