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Bergtour

Premiumwanderweg Nagelfluhschleife "Beslerrunde"

Bergtour • Obermaiselstein
  • Weg zum Besler
    / Weg zum Besler
    Foto: Andrea Lachmuth, Tourismus Hörnerdörfer GmbH
  • Blick vom Gipfel
    / Blick vom Gipfel
    Foto: Andrea Lachmuth, Tourismus Hörnerdörfer GmbH
  • Blick vom Gipfel
    / Blick vom Gipfel
    Foto: Andrea Lachmuth, Tourismus Hörnerdörfer GmbH
  • Blick vom Gipfel
    / Blick vom Gipfel
    Foto: Andrea Lachmuth, Tourismus Hörnerdörfer GmbH
  • Blick vom Gipfel
    / Blick vom Gipfel
    Foto: Andrea Lachmuth, Tourismus Hörnerdörfer GmbH
  • Holzskulptur nebem Gipfelkreuz
    / Holzskulptur nebem Gipfelkreuz
    Foto: Andrea Lachmuth, Tourismus Hörnerdörfer GmbH
  • Gipfelkreuz Besler
    / Gipfelkreuz Besler
    Foto: Andrea Lachmuth, Tourismus Hörnerdörfer GmbH
  • Besler Gipfel
    / Besler Gipfel
    Foto: Andrea Lachmuth, Tourismus Hörnerdörfer GmbH
  • Sonnenuntergang beim Abstieg
    / Sonnenuntergang beim Abstieg
    Foto: Andrea Lachmuth, Tourismus Hörnerdörfer GmbH
Karte / Premiumwanderweg Nagelfluhschleife "Beslerrunde"
1200 1350 1500 1650 1800 m km 1 2 3 4 5 6 7

Premiumweg Deutsches Wandersiegel

Die nachfolgend beschriebene Tour führt auf das eigentümliche Gipfelplateau des Beslers, einer großen Kalksteinplatte, die im Naturpark einzigartig ist. Normalerweise bestimmt Nagelfluh- oder Flyschgestein die Landschaft. Am Besler ist alles anders. Wie bei den nahe liegenden Geschwistern, dem Hohen Ifen und dem Gottesackerplateau, bestimmen plötzlich riesige Felswände aus dem sog. Schrattenkalk die Szenerie, die zu einem kleinen Gipfelplateau mit einmaligen Ausblicken führen.

mittel
7,4 km
4:00 Std
473 m
493 m

Naturerlebnisgarten: Beslergipfel – Von Schratten und Karren

Auf dem Gipfel des Besler geht man über ein Kalkplateau, das unzählige Rippen und Furchen aufweist. Im Laufe von Millionen Jahren haben Niederschläge Gesteinsmaterial senkrecht nach unten abtransportiert. So sind oft breite Spalten im Gestein entstanden, die sog. Schratten. Dazwischen sind teilweise messerscharfe Grate stehen geblieben, die sog. Karren. Dort wo das Gelände relativ eben ist, entstehen regelrechte Karrenfelder, wie oben am Besler oder, noch viel größer, auf dem benachbarten Gottesackerplateau.

In solch einem Karrenfeld bildet sich normalerweise kaum eine Bodenauflage und nachdem das meiste Wasser durch die senkrechten Klüfte schnell nach unten abgeführt wird, ist es oft auch recht trocken. Die Schratten auf dem Besler sind jedoch immer wieder mit feiner Erde aufgefüllt und können deshalb das Regenwasser länger speichern. Dort wachsen dann verhältnismäßig anspruchsvolle Pflanzen, wie der Blaue Eisenhut. Bei ihm ist übrigens Vorsicht angesagt, denn er gilt als die giftigste Pflanze Europas. Ihm kann man im Spätsommer auch beim Abstieg zur Schönberg-Alpe begegnen. Er ist dann häufig in Begleitung mit der gelben Großblütigen Gemswurz. Dass diese von Gemsen gerne gefressen wird, besagt schon der Name und tatsächlich hat man am Besler mit etwas Glück auch die Chance einen dieser ausgesprochenen Bergspezialisten zu entdecken.

Autorentipp

Tipp: Fossilien auf der Spur

Für Kinder und Naturinteressierte ist der Wegeabschnitt zwischen Herzbergalpe und Schwarzenberg besonders spannend. Hier lohnt es sich einen der vielen Steine direkt am Weg genauer anzusehen. Viele davon sind mit kleinen Fossilien geradezu übersäht. Unzählige kleine Schnecken- und Muschelschalen bauen das Gestein auf, das vor ca. 120 mio. Jahren einmal am Grunde eines flachen, warmen Meeres entstanden ist. Durch die Auffaltung der Alpen sind diese Steine angehoben worden und heute hoch in den Bergen zu finden.

Tipp: Klettersteig zu Gipfel

Wer etwas Nervenkitzel liebt und schwindelfrei ist, kann über den seilversicherten Klettersteig zum Gipfel gelangen. Er wurde erst kürzlich erneuert und ermöglicht einen gut gesicherten, hautnahen Eindruck von der Welt der Kalksteinwände im Naturpark.

outdooractive.com User
Autor
Hörnerdörfer im Allgäu
Aktualisierung: 17.10.2017

Premiumweg Deutsches Wandersiegel Premiumweg Deutsches Wandersiegel
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Gipfel-Tour
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1644 m
1176 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Knöchelhohe Wanderschuhe, dem Wetter angepasste Kleidung sowie evtl. Wanderstöcke sind erforderlich.

Weitere Infos und Links

Der hier vorgestellte Premiumwanderweg wurde vom Deutschen Wanderinstitut zertifiziert. Er zeichnet sich durch einen besonderen Erlebnischarakter aus und gibt einen tiefen Einblick in die Welt des Naturparks Nagelfluhkette.

Einkehrmöglichkeiten finden Sie auf der Beslerrunde bei der Herzbergalpe sowie der Schönbergalpe.

Start

Parkplatz Wannenkopfhütte / Herzbergalpe am Riedbergpass (1212 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.434282 N 10.200655 E
UTM
32T 590537 5254124

Wegbeschreibung

Der Weg ist bestens ausgebaut, verlangt aber Trittsicherheit und eine gute Kondition. Er führt vom Start an der Riedbergpassstraße vorbei an der Herzberg-Alpe und zunächst über einen neu angelegten Weg Richtung Schwarzenberg. Von hier geht es über den sog. Königsweg hoch zur Oberen-Gund-Alpe. Von dort entweder bequem dem ausgebauten Weg um den Besler herum zum Gipfel folgend oder über den neu gesicherten Klettersteig direkt auf den höchsten Punkt. Zurück geht es steil hinab zur Schönberg-Alpe und von dort angenehm erholsam zurück über die Herzberg-Alpe zum Ausgangspunkt.

Öffentliche Verkehrsmittel

Diese Tour ist gut mit Bahn und Bus erreichbar.

Mit dem Linienbus von Obermaiselstein auf dem Riedbergpass Richtung Balderschwang bis zur Haltestelle Herzbergalpe.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
7,4 km
Dauer
4:00 Std
Aufstieg
473 m
Abstieg
493 m
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Gipfel-Tour

Statistik

: Std
 km
 m
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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