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Radfahren

Berge satt – auf Aussichtstour ins südliche Oberallgäu

Radfahren • Allgäu
  • Der Grüntensee von Faistenoy
    / Der Grüntensee von Faistenoy
    Foto: Matthias Hartmann, Kempten Tourismus
  • Der Jochpass bei Hindelang
    / Der Jochpass bei Hindelang
    Foto: kempten.de, Kempten Tourismus
  • Panoramablick bei Oy-Mittelberg
    / Panoramablick bei Oy-Mittelberg
    Foto: kempten.de, Kempten Tourismus
Karte / Berge satt – auf Aussichtstour ins südliche Oberallgäu
750 900 1050 1200 1350 m km 10 20 30 40 50 60 70 80 Bergsicht Aussichtspunkt Hupprechts Aussichtspunkt Eckarts Aussichtspunkt Häuser Beginn Jochpassstraße Aussichtspunkt Kanzel Aussichtspunkt Faistenoy

Diese anspruchsvolle Radtour bietet Bergsicht pur und zahlreiche Höhenmeter. Wer die sportliche Herausforderung sucht, ist hier richtig. Mit „den Bergen vor der Nase und in den Beinen“ geht es von Kempten auf aussichtsreicher Strecke in die Berglandschaft des südlichen Oberallgäus und über die österreichische Enklave Jungholz in das nördliche Alpenvorland zurück. Und wer noch mehr "km" mitnehmen möchte, fährt über das Tannheimer Tal und Pfronten zurück.
schwer
82,4 km
7:00 Std
1130 m
1132 m
Unsere Radtour beginnt im Süden von Kempten im Adelharzer Weg am Wanderparkplatz Vorarlberger Gräber. Wir orientieren uns an dem kleinen Weiler Gersbühl. Nach ­Gersbühl geht es links durch Waltenberg. Bereits hier haben wir einen wunderbaren Ausblick auf die ­Oberallgäuer Berge. Wir überqueren die Vorfahrt­straße und radeln geradeaus weiter. Bei Walkarts geht es links unter der Bundes­straße B  12 durch und dann rechts weiter bis Rohr. Dort folgen wir der weiß-grünen Radwegebeschilderung in Richtung Memhölz und genießen die hervorragende Aussicht über den Niedersonthofener See. An der Kreuzung oberhalb von Memhölz biegen wir rechts auf die Querstraße ein, die uns durch die Weiler Hupprechts und Wollmuths und dann in kurzer Abfahrt  – Achtung: steil und eng, auf Vorfahrt achten!  – in das Kräuterdorf Niedersonthofen führt. Dabei werden wir von herrlichem See- und Bergblick begleitet. Der Wächter des Allgäus, der Grünten (1738  m), sticht mit seinem markanten Sendemast ins Auge. In Niedersonthofen wechseln wir auf die Sonnenstraße und fahren auf der Burgstraße wieder aus dem Ort. Rechts abbiegend geht es auf eine Landstraße, die uns über eine bewaldete Anhöhe zuerst nach Dietzen hinauf und dann nach Eckarts hinab bringt. Am obersten Punkt der Anhöhe eröffnet sich erneut ein beeindruckender Panoramablick auf die Allgäuer Berge. Nach einer kurzen ­Bergab-Passage nach Werdenstein radeln wir rechts nach Bräunlings weiter. Dort halten wir uns links zur Bundesstraße B  19, der wir, rechts abbiegend, in Richtung Immenstadt folgen. Kurz nach der Ruine Laubenberg, die sich zu unserer Linken befindet, biegen wir links ab und gelangen über eine Brücke auf die andere Seite des Flusses Iller. Wir folgen dem Radweg in Richtung Rauhenzell, unterqueren die B  19, biegen rechts ab und radeln am Waldrand entlang bis zu einer Landstraße. Dort halten wir uns nach links und folgen an dem Wanderparkplatz der weiß-grünen Radwegebeschilderung nach Häusern und Burgberg. Eine herrliche Aussicht begleitet uns. In Burgberg nehmen wir, rechts abbiegend, ein kurzes Stück die Hauptstraße und folgen am Ortsende dem links abzweigenden Radweg nach Winkel. Dort orientieren wir uns in Richtung Sonthofen und halten uns unmittelbar vor dem Bach Ostrach links auf den Fluhensteinweg. Weiter geht es über den Entschenburgweg und die Rauhhornstraße, die uns schließlich auf den ausgewiesenen Radweg nach Bad Hindelang bringt. In gemütlicher Fahrt passieren wir das Ostrachtal, ehe unser Weg bei Vorderhindelang anzusteigen beginnt. Wir haben nun knapp die Hälfte der Strecke geschafft. In Bad Hindelang oder etwas später in Oberjoch bieten sich verschiedene Einkehrmöglichkeiten zur Stärkung an.
Ab Bad Hindelang folgen wir der Alpenstraße B  308, die bald in die Serpentinen der ­Jochpassstraße übergeht  – Achtung: stark befahrene Straße! Auf der wohl kurvenreichsten Passstraße Deutschlands sammeln wir auf circa 8  km Länge gut 300 Höhenmeter. Dafür werden wir mit einer traumhaften Aussicht von der 1136  m hohen Kanzel  belohnt. Die alpine Bergwelt mit den imposanten Gipfeln von Imberg, Rotspitze, ­Breitenberg und Iseler (im ­Winter Skigebiet) lässt die Mühen schnell vergessen.
Ein Tipp für „Km-Fresser“:
In Oberjoch rechts in Richtung österreichisches Tannheimer Tal abbiegen, bis Grän ausrollen, dann, links abbiegend, über die Enge nach Pfronten und von dort nach Kempten zurück.
Unser Tourenvorschlag verläuft jedoch direkt von Oberjoch nach Kempten. Wir radeln auf der Bundesstraße B  310 bergab nach Unterjoch. Rechter Hand begleitet uns eine Hochebene, die im Winter zum Langlaufen einlädt. Wir passieren Unter­gschwend und biegen an der Abzweigung Pfeiffermühle/Jungholz rechts ab. Auf österreichischem Terrain folgt eine bewaldete Passage, die uns auf dem Weg nach Jungholz (im Winter Familienskiort) erneut konditionell fordert. Unsere Route beschreibt einen Linksbogen, der uns auf deutschen Boden zurückführt. In schneller Abfahrt gelangen wir bald wieder auf die B  310, der wir auf dem parallel zur Straße verlaufenden Radweg nach Wertach folgen. Auf der Alpenstraße und Bahnhofstraße radeln wir durch den Ort und dann in einem langgezogenen Anstieg hinauf nach Faistenoy. Dabei werden wir von einem schönen Ausblick auf den Grüntensee begleitet. Es geht noch einmal leicht bergauf und auf der Hauptstraße durch den Kurort Oy-Mittelberg. Von hier aus ist Deutschlands höchster Berg, die Zugspitze, zu sehen. Wir folgen der Beschilderung Oberzollhaus/Schwarzenberg, überqueren eine Bahnlinie und biegen am Kreisverkehr an der dritten Ausfahrt auf die Bundesstraße B  309 in Richtung Oberzollhaus ab  – Achtung: stärker befahrene Straße! Vorbei an Bodelsberg und Sulzberg-Ried geht es bergab nach Durach. Dort radeln wir noch vor der Kirche links und über die Bahnlinie rechts in Richtung Weidach bis zu einem Kreisverkehr. Wir nehmen die zweite Ausfahrt Richtung Sulzberg, kommen erneut an einen Kreisverkehr und gelangen durch Graben hinab zur Iller. Wir überqueren den Fluss und biegen in Hegge rechts in die Georg-Haindl-­Straße ein. Diese geht etwas später in die ­Heggener Straße über. Im Kemptener Stadtteil Eich nehmen wir, links abbiegend, die Obere Eicher Straße, überqueren die Bahnlinie und wechseln durch eine Unterführung auf die andere Straßenseite. An der Firma Edelweiß radeln wir links in den Adelharzer Weg und erreichen nach einem kleinen Anstieg den Ausgangspunkt unserer Tour.

 

Autorentipp

Rennrad empfehlenswert
outdooractive.com User
Autor
Tourist Information Kempten
Aktualisierung: 05.06.2015

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Landschaft
Höhenlage
1156 m
686 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Adelharzer Weg in Adelharz (709 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.702680 N 10.311784 E
UTM
32T 598413 5284088

Wegbeschreibung

Adelharz  – Rohr  – ­Niedersonthofen  – Eckarts  – Bräunlings  – Stein  – ­Rauhenzell  – Häuser  – Burgberg  – Winkel  – Sonthofen  – Hindelang  – Oberjoch  – Pfeiffermühle  – Jungholz  – Wertach  – Oy  – Oberzollhaus  – Durach  – Hegge  – Adelharz

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug oder Bus nach Kempten (begrenzte Fahrradmitnahme).

Anfahrt

Über die A7 und B19 nach Kempten, weiter nach Adelharz.

Parken

Begrenzte Anzahl an Parkplätzen am Wanderparkplatz Vorarlberger Gräber
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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    mittel
    Illerradweg bis zum Illersprung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
82,4 km
Dauer
7:00 Std
Aufstieg
1130 m
Abstieg
1132 m
Rundtour

Statistik

: Std
 km
 m
 m
Höchster Punkt
 m
Tiefster Punkt
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