Pias Job #9: Feinwerkmechaniker*in bei der KWS Kölle GmbH, Mauerstetten

KWS Kölle GmbH: Sonderwünsche? Bitte her damit!

Ich wette: Fast jeder hat schon einmal ein Produkt in der Hand gehalten, das mit Werkzeugen der Firma KWS Kölle hergestellt wurde. Was das für Werkzeuge sind, habe ich heute als Feinwerkmechanikerin gelernt.

Endlich gibt es eine Extrawurst

In Mauerstetten gibt es ein traumhaftes Erdbeerfeld, bei dem ich auch schon selbst beim Erdbeerbrocken war. Heute verschlägt es mich wieder dort hin. Nicht wegen leckerem Obst, sondern wegen der Firma KWS Kölle, die hier Werkzeuge und Sonderanfertigungen baut.

Mit 70 Mitarbeitenden geht es hier ran an den Stahl, Kupfer und an das Titan. Das Familienunternehmen hat es sich bereits seit 40 Jahren zur Aufgabe gemacht, hochwertigste Maschinenwerkzeuge zu fertigen und das 100 % individuell. Mal sehen, ob ich bei den ganzen Sonderanfertigungen und Extrawürsten überhaupt noch meinen Jophopper-Senf dazugeben kann.

Wer braucht einen Nasenhaartrimmer?

Was hat es mit diesem Nasenhaarrasierer auf sich? Mit einer Vielzahl von anderen Produkten (z. B. Emblemen, Batterien, künstlichen Bandscheiben usw.) steht er hier auf dem Tisch. Bevor ich auf dumme Gedanken kommen kann, werde ich zum Glück aufgeklärt: Für die Herstellung von all diesen Produkten wurden Werkzeuge oder Einzelteile von der Firma KWS Kölle GmbH verwendet. Ich bin verdutzt, demnach hatte selbst ich bereits Artikel in der Hand, die mithilfe des Unternehmens produziert worden sind. 

In der Produktion laufen mir außerdem sehr viel junge (und natürlich junggebliebene) Mitarbeitende über den Weg. Kein Wunder, denn generell werden hier alle Auszubildenden übernommen. Auch ein paar Feinwerkmechaniker*innen lerne ich kennen, die sogar schon an eigenen Kundenaufträgen arbeiten dürfen. 

Werkzeug, das kein Werkzeug ist

Schraubenschlüssel, Akkuschrauber und Hammer sind typische Werkzeuge für mich. Markus (Feinwerkmechaniker bei KWS) zeigt mir aber eine ganz andere Welt an Werkzeugen. Damit werden nämlich auch Teile bezeichnet, die in Maschinen verbaut werden, um andere Produkte zu gießen, zu schneiden, umzuformen, zu biegen und so weiter. Erst solche Werkzeuge ermöglichen also die Produktion von Waren oder Einzelteilen. Diese Teile werden natürlich nicht am laufenden Fließband produziert. Manchmal fertigt man nur ein Werkstück, manchmal vielleicht vier. In Serien wird hier aber nichts produziert, was die Arbeit um einiges vielseitiger macht.

Heute geht es um einen Kunden, der sich eine Transportsicherung wünscht. Dafür haben wir eine passende Skizze bekommen, allerdings keinen Arbeitsplan? Ja, das stimmt! Uns ist hier selbst überlassen, wie wir das Teil produzieren. Nur das Endergebnis muss stimmen und deshalb machen wir uns gleich an die Arbeit: Rohmaterial auswählen. Schneiden. Schleifen. Werkzeug wechseln. Schraubstock einspannen. Fertigungsprogramm für die Maschine schreiben. Spänecontainer wechseln. Werkstück putzen. Und schon entsteht aus einem Stahlblock eine silberglänzende Transportsicherung. Wir sind aber noch nicht fertig, jetzt kommt erst der Moment der Wahrheit: Entspricht unser Teil den Kundenanforderungen? Dafür wird es in der Messabteilung genau unter die Lupe genommen und gemessen mit dem Ergebnis: Alles im grünen Bereich, yippie! 

Und die Siegertrophäe geht an Pia … 

Es ist ein schönes Gefühl etwas in den Händen zu halten, was man selbst produziert hat. Als kleines Andenken darf ich meine Transportsicherung als Siegertrophäe mitnehmen. Mal sehen, was die Mädels sagen, wenn ich damit in die WG komme. 

Dein Herz schlägt für das Drehen, Fräsen und Bohren? Dann informiere dich gleich hier über alle aktuellen Jobangebote der Firma KWS Kölle: www.kws-koelle.de/karriere-jobs/jobs/ 

 

 


Job-Checkliste

Für wen ist dieser Job geeignet:

Für jeden, der es liebt in höchster Präzision zu arbeiten und sich für die Herstellung metallischer Werkstücke begeistern kann. Verantwortungsvolle Tätigkeiten mag und technisches Verständnis mitbringt.  

Was muss man mitbringen:

Verantwortungsbewusstsein. Selbstständigkeit. Technisches Verständnis. Zuverlässigkeit. Kreativität.

Vor was darf man keine Angst haben:

Handwerkliche Arbeiten zu erledigen, denn die Maschine läuft nicht von alleine. Ein Werkzeugwechsel oder Schraubstocktausch darf noch mit den Händen erledigt werden.

Absolutes Highlight des Jobs: 

Das eigenverantwortliche Tüfteln, da man für jedes Werkstück selbst entscheidet, wie man es am besten produziert. 

Tagesaufgaben in Stichworten:

Fertigen von metallenen Präzisionsbauteilen. Bedienen von CNC-Maschinen. Schreiben von Softwareprogrammen für die Maschinen. Durchführen der Werkzeugwechsel. Überprüfen von Qualitätsvorgaben. Kontrollieren und Messen der Werkstücke nach Kundenvorgaben. Ausführen von Wartungsarbeiten.

Autor
Jobhopperin Pia: Als waschechte „Allgäuer Fehl“ ist Pia am liebsten draußen in der Natur. Getreu dem Lebensmotto „Hauptsache 24/7 unterwegs“ und immer auf der Suche nach neuen Herausforderung, freut sie sich auf das bevorstehende Abenteuer © Allgäu GmbH

Jobhopperin Pia

Job-WG Allgäu

Pi, Peaches, Pipa oder doch einfach Pia? Spitznamen habe ich fast so viele wie Gipfelkreuze im  Allgäu und Hobbys vielleicht sogar noch mehr: Schlagzeugspielen. Improtheater. Klettern.  Fotografieren. Tanzen. Oder einfach nur raus an die frische Luft und rein in das Allgäuer  Bergparadies: Meine Heimat.  

Ich liebe die Natur. Bin immer unterwegs. Neugierig. Spontan. Abenteuerlustig. Esse gern Clowns  zum Frühstück und nehme mich selbst nicht zu Ernst: Beste Voraussetzungen um in die Job-WG  einzuziehen und das Allgäu von einer völlig neuen Seite zu entdecken. Ich bin bereit und schon  gespannt wie Hosenträger. Du auch? 

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