Lauris Job #3: Vorarbeiter*in für den Tiefbau bei der Geiger Unternehmensgruppe

Geiger Unternehmensgruppe: Arbeiten auf der Baustelle mal anders

Mein dritter Job: Kein bisschen weniger Aufregung und noch mehr Ahnungslosigkeit. Ob ich wohl genug Muckis habe?

Die vielen Fahrzeuge der Geiger Unternehmensgruppe sind mir in meinen ersten Tagen im Allgäu direkt aufgefallen. Mal sehen, ob ich genauso viele Aufgaben als Vorarbeiterin für den Tiefbau habe.

Die schönste Baustelle, die ich je gesehen habe!

Auf der Baustelle bei Deckel-Maho in Pfronten treffe ich mich morgens mit Raimund. Er ist hier der Vorarbeiter für den Tiefbau und wird mir seinen Job zeigen. Auf diesem Gelände soll eine Logistikhalle mit einer Fläche von ca. 10.000 m² gebaut werden. Ich bin sofort fasziniert! Eine so wunderschöne Baustelle mit unglaublichem Panorama habe ich noch nie gesehen!

Weste an, Helm auf und los geht’s

Erstmal schlüpfe ich in meine Arbeitskleidung, denn das ist das oberste Gebot: Ohne Helm und leuchtende Warnweste dürfen „Besucher*innen“ die Baustelle nicht betreten. Sowohl die Sicherheit externer Personen als auch die der Mitarbeitenden steht hier an erster Stelle!

Zum Glück esse ich gerne Spinat und habe deshalb viel Kraft 

Als Vorarbeiter*in für den Tiefbau muss man anpacken können, aber das ist nicht das einzige: Raimund und Patrick (ein weiterer Vorarbeiter für den Tiefbau) haben eine große Verantwortung auf der Baustelle, natürlich auch, weil jedes Gebäude ein vernünftiges Fundament benötigt. Hinter der Arbeit als Vorarbeiter stecken aber noch weitere Aufgaben, die ich nicht bedacht hatte.

Nun aber los

Alles muss zeitlich gut geplant sein, denn der Bauplan und die Fristen müssen eingehalten werden. Wir beginnen mit einer Teambesprechung: Welche Dinge müssen heute erledigt werden und wer hat welche Aufgaben? Ich merke, dass viel Koordinationsarbeit, auch mit anderen Firmen, zu den Aufgaben gehört. Außerdem müssen Rechnungen und Lieferscheine kontrolliert und erfasst, die Arbeitsstunden der Mitarbeiter eingetragen und die Ergebnisse der Arbeit kontrolliert werden. Zum Abschluss erstellen wir noch einen Tagesbericht.

Hier ein Rohr, da eine Leitung und bloß kein Chaos

Die Arbeit eines Vorarbeiters oder einer Vorbarbeiterin findet nicht im Büro statt, man ist Ansprechpartner*in auf den Baustellen und deshalb immer vor Ort. Außerdem muss man dort Vermessungsarbeiten vornehmen (wie ich feststellen musste, ist das gar nicht mal so leicht). Zum Glück gibt es bei dieser Baustelle schon einen festen Plan, ansonsten hätte ich mit Sicherheit für Chaos gesorgt. Ich laufe mit einem GPS Rover los, um auf dem Boden zu markieren, wo die Rohre liegen sollen. Ich komme mir etwas unfähig vor und trage zur Belustigung aller bei, weil ich im Kreis und vor und zurück laufe, um die Schnittpunkte zu finden. Gut für die Arbeit, schlecht für mich: Der GPS Rover reagiert auf kleinste Bewegungen.

Digitalisierung auf dem Bau? Wie soll das gehen?

Die Digitalisierung geht auch an der Geiger Unternehmensgruppe, zu dem auch Geiger Hoch- und Tiefbau als eine Tochterfirma von vielen gehört, nicht vorbei und die Arbeit wird dadurch wesentlich erleichtert. Alles wird per Tablet erfasst und kann besser an die Verwaltung weitergeleitet werden. Auch die Organisation der Baustelle, z.B. Änderungen oder aktuelle Arbeitsstände, sind für alle Beteiligten leichter zugänglich. So können Missverständnisse vermieden werden.

Ein traditionsreiches Familienunternehmen

Bei der Geiger Unternehmensgruppe gibt es viele Quereinsteiger, aber auch in der Firma ausgebildete Mitarbeiter. Wichtig: Alle haben die gleichen Chancen. Je nach Stärken und Wünschen kann jeder individuell durch Förder- und Qualifikationsprogramme über sich hinauswachsen. So ist es auch bei dem Job als Vorarbeiter*in für Tiefbau: Nach 2-3 Jahren Berufserfahrung kann man in einer zweiwöchigen Schulung die Qualifikation zum Vorarbeiter erlangen.

Grundsätzlich gilt: Max. 10 Arbeitsstunden pro Werktag. Da die Arbeit auf dem Bau aber witterungsbedingt variieren kann, kommt es im Sommer zu Mehrarbeit, die im Winter ausgeglichen wird.

Wünsche, Probleme und Anliegen werden offen kommuniziert und gemeinsam Lösungen gefunden. Im Geiger-Intranet können sich die Mitarbeiter austauschen und gemeinsame Freizeitaktivitäten planen. Außerdem werden Feste und Kennenlern-Veranstaltungen organisiert. Der Zusammenhalt spielt also eine große Rolle.

Weitere spannende Informationen und Jobs bei der Geiger Unternehmensgruppe findest du unter: www.geigergruppe.de/karriere

 


Job-Checkliste

Für wen ist dieser Job geeignet:

Für Menschen, die an ihren Aufgaben wachsen möchten. Außerdem muss man Teamplayer sein, soziale Kompetenzen besitzen und handwerkliche Fähigkeiten mitbringen.

Was muss man mitbringen:

Führungskompetenz, Verantwortungsbewusstsein und Begeisterung für den Bau.

Vor was darf man keine Angst haben:

Vor Verantwortung und großen Maschinen :P.

Absolutes Highlight des Jobs:

Die große Verantwortung um Fristen, die Qualität und die finanziellen Vorgaben zu sichern.

Tagesaufgaben in Stichwort

Besprechung mit dem Team, Vermessungsarbeiten mit dem GPS-Rover, Erfassen und Kontrollieren von Rechnungen und Lieferscheinen, Erfassung der Arbeitsstunden, Austausch mit anderen beteiligten Firmen, Tagesbericht schreiben

 

Autor
Jobhopperin Lauri: Laura, oder auch Lauri genannt, ist mit ihren 28 Jahren die Älteste in der Runde. Aus dem schönen Niederrhein kommend, lernt sie nicht nur viele neue Jobs kennen, sondern schnuppert auch zum ersten Mal Allgäuer Landluft. © Allgäu GmbH

Jobhopperin Lauri

Job-WG Allgäu

Ich bin Lauri: Absolute Genießerin, unerschütterliche Optimistin und lebenslustig. Meine Einstellung: „Geht nicht, gibt’s nicht.“. Also ran an den Speck und einfach mal versuchen. Vieles geht gut, manches aber auch schief. Gehört ja aber dazu, oder?
Ich lache viel und gerne (auch über mich), bin neugierig und quassele den lieben langen Tag.
Mein Herz schlägt für die Natur, gutes Essen, Action, das Reisen und meine Nike Air Schuhe (Verrückt? Auf jeden Fall, aber sie begleiten mich auf all meinen Abenteuern).
Rumsitzen? Ohne mich! Jobhopperin in der Job-WG-Allgäu sein ist also perfekt für mich!

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