Das große Finale der Job-WG

Die Highlights aus drei Monaten Jobhopping im Allgäu. Ein Rückblick unserer Jobhopperinnen Lauri, Laura und Pia

Drei Monate Action: Jetzt heißt es Film ab für Pia!

Hätte mir jemand am Anfang des Jahres gesagt, was ich dieses Jahr alles erlebe, hätte ich ihm garantiert nicht geglaubt. Die letzten drei Monate waren die wahrscheinlich lehrreichsten meines Lebens. Lehrreich nicht nur, weil ich in den unterschiedlichsten Branchen (vom Bäckerhandwerk bis hin zum Brandschutz) eine Menge über die Herausforderungen und Aufgaben der Berufe gelernt habe. Nein, auch von all den tollen Personen habe ich viel gelernt. Jeder Werdegang ist so unterschiedlich und gleichzeitig auf seine eigene Weise besonders spannend. Hier blieb mir vor allem Thomas, Milchtechnologe bei der Töpfer GmbH im Kopf. In der Schweiz aufgewachsen und in Österreich gearbeitet, verschlägt in letztendlich die Liebe ins Allgäu. Das wäre fast schon der Stoff, aus dem Filme gemacht sind, oder?

Mich auf ein paar Highlights festzulegen, fällt mir daher sehr schwer. Wären die letzten Monate jedoch ein Kurzfilm, dürften diese Szenen nicht fehlen:Die elektrische Ameise bei Allgäu Batterie und ALLitium umher rangieren. Der wunderbare Holzduft beim Sägewerk Poschenrieder. Die herzliche Gastfreundschaft bei Hansen & Heinrich. Der technologische Fortschritt bei Kößler. Die Gründergeschichte von Julia und ihrem Start-up Ehrenmüller. Die Geschmacksprobe der Töpfer Babynahrung. Meine erste handgeschlungene Breze bei der Bäckerei Mayer. Der Feuerlöscher-Einsatz bei der Anwander GmbH. Die familiäre Atmosphäre bei den Mitarbeitenden von KWS Kölle. Und zuletzt die Aussicht auf die Allgäuer Berge von einem knapp 50 m hohen Kran bei der Dobler Bauunternehmung.

Lauri sagt: Bye, Bye Job-WG. Hello Zukunft!

Drei Monate, 12 Wochen, 92 Tage... Eine Zeit voller Abenteuer, Erfahrungen und netter Menschen. Unsere Zeit als Jobhopperinnen neigt sich dem Ende zu und mein Fazit: Es war einegeile Zeit! Wenn ich an den Anfang zurückblicke, denke ich an Aufregung, Nervosität und etwas Unsicherheit. Aber nach dem ersten Tag war das alles vorbei, denn direkt war klar: Es war eine tolle Entscheidung. Metzgerei, Brauerei, Klinik, Technologie, Softwareentwicklung usw. - was haben all diese Bereiche und Jobs, die ich dort testen durfte, gemeinsam? Nichts. Aber genau das hat die Zeit so spannend gemacht. Jeder Job hat mir auf seine eigene Art Spaß gemacht und ich kann wirklich jeden davon und jedes Unternehmen nur weiterempfehlen.

Schon oft wurden wir gefragt, was denn nun unser Highlight war. Aber wie soll man sich zwischen 10 Berufen und so vielen r unterschiedlichen Aufgaben für eins entscheiden? Hier ein kleiner Schnelldurchlauf: der Käsekeller und die Leidenschaft für die Arbeit bei der Allgäuer Hofmilch, die Köstlichkeiten & die Herzlichkeit bei der Metzgerei Kleiber, die Feinarbeit auf der Baustelle der Geiger Unternehmensgruppe, der ehrliche Umgang in der Männertruppe bei der Brauerei Schäffler (und natürlich der Brauprozess); die Faszination, was eine Platine alles kann bei der Knestel Technologie & Elektronik GmbH, die bunte Aufgabenpalette bei der VR- Bank, die (Marvel) Helden bei der Plenigo GmbH, das Alphornspielen in der Allgäuer Genussmanufaktur, die freundliche Kundenberatung bei der Früchte Jork GmbH und die Dankbarkeit für die Arbeit der Pfleger*innen in der St. Vinzenz Klinik.

3 Monate, 10 Jobs und eine Laura, die im Allgäu alles testen darf 

Action, Arbeit, Spaß und Erfahrungen fürs Leben - All das in 3 Monaten! Hätte mir am Anfang des Jahres jemand gesagt, dass man in so kurzer Zeit so viel erleben kann, hätte ich ihn oder sie  wahrscheinlich für verrückt erklärt. Deswegen bin ich wahnsinnig dankbar und glücklich darüber diese Chance bekommen zu haben! Ich durfte nicht nur zehn unterschiedlichste Jobs testen, in denen ich zum Beispiel als Konstruktionsmechanikerin, KFZ-Mechatronikerin, Art Director, Seilbahntechnikerin oder als Vermessungstechnikerin unterwegs war, sondern auch das Allgäu aus einer Perspektive kennenlernen, wie ich es vorher nicht erwartet hätte: Ein Gestaltungsraum für wirkliche Jedermann/-frau! Wir waren hoch oben in den Bergen beim Wandern, waren Klettern, sind auf der Sommerrodelbahn ins Tal geflitzt oder auf der Wakeboardanlage über das Wasser gebrettert, haben am Bodensee die Sonne genossen oder unser Fingerspitzengefühl beim Adventure Golf bewiesen - ich kann gar nicht alles aufzählen!

Was mich besonders fasziniert hat, dass sich die Berufe, die ich testen durfte, überhaupt nicht miteinander vergleichen lassen.  Alle Jobs beinhalten die verschiedensten Aufgaben und bringen unterschiedlichste Anforderungen mit sich. Es fällt mir wirklich sehr schwer, mich auf ein Highlight festzulegen, deswegen hier ein kleiner Einblick in meine Reise: Isenhoff mit Herz, Berg und Verstand - ein kreativ Büro, dass mich mit ihrer Geschichte & Gründung wirklich gerührt hat. Im Autohaus Sirch durfte ich mich als Kfz - Mechatronikerin unter Beweis stellen; im digitalen Zukunftszentrum konnte ich einen Blick in die Zukunft werfen; bei Allgäu-Netz arbeitete ich als Elektronikerin unter Hochspannung; im Wellnesshotel Schüle zauberte ich zusammen mit der Moni den Kunden ein Lächeln ins Gesicht; bei Klaus Multiparking habe ich ein Auto im Boden verschwinden lassen und bei den OK Bergbahnen in schwindelerregender Höhe gewerkelt.

Wir blicken auf drei ereignisreiche Monate zurück:  Wir bekamen nicht nur den Einblick in  viele spannende Unternehmen und  Berufe, sondern lernten vor allem auch das Allgäu lieben. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sagen wir nun Tschüss! Wir freuen uns auf die Zukunft und werden mit viel Begeisterung an unsere Allgäuer Jobhopping Zeit zurückdenken. 

Zum Schluss stellt sich uns noch eine Frage: Wann kommst du ins Allgäu?