Pias Job #1: Entwicklungsingenieur*in bei Allgäu Batterie und ALLithium

Allgäu Batterie und ALLithium: Umgeben von ganz viel Power

Den heutigen Tag starte ich mit 120% Vorfreude und 0% Ahnung. Denn heute besuche ich meine allerersten Unternehmen und teste den Job als Entwicklungsingenieur*in bei ALLithium.

Einmal ist immer das erste Mal

Den heutigen Tag starte ich mit 120% Vorfreude, 100% vollem Bauch und 0% Ahnung. Denn heute besuche ich meine allerersten Unternehmen als Jobhopperin: Allgäu Batterie und ALLithium. Ja, ihr habt richtig gehört … es sind gleich zwei Unternehmen! Der Tag kann also nur doppelt spannend werden und mit Spannung kennen sich die Mädels und Jungs in Haldenwang aus. Ein bisschen technische Erfahrung habe ich zum Glück schon durch meine Ausbildung sammeln dürfen. Als Auszubildende in der Energiebranche sind mir hier öfter Begriffe wie Ampere, Volt, Watt und Co. vor die Nase gekommen. Ich bin also bestens auf meinen Schnuppertag in den Unternehmen vorbereitet. 

Die Allgäu Batterie GmbH & Co. KG hat sich schon seit 1994 auf Batterie- und Ladetechniken spezialisiert. Erst nach weiteren 25 Jahren wurde die Firma ALLithium gegründet. Aber wo liegt nun der Unterschied? Das möchte ich heute herausfinden.

40 Mitarbeiter. 2 Firmen. 1 Familie.

Gleich nach den ersten paar Stunden im Betrieb wird mir klar: Hier kennt wirklich jeder jeden. Man kommt an und wird erst einmal in die Familie aufgenommen. Und das sogar obwohl ich keinen Kuchen zur Einstandsfeier mitgebracht habe, das ist hier nämlich Tradition. Was meinen Bauch aber noch viel mehr anspricht, ist das leckere Obst und Gemüse, was in der schicken Cafeteria angerichtet ist. Hier darf sich jeder, natürlich auch ich als neues Familienmitglied, bedienen. Drei Erdbeeren später stehe ich in der Lagerhalle vor einem riesigem Karussell. Naja, also genauer gesagt ein großes digitales Lager-Karussell für verschiedenste Bauteile, die ich per Knopfdruck herauf und herunter fahren lassen kann. Ganz schön hightech. 

Im Lager gibt es aber noch viel mehr zu erkunden: Batterien in den verschiedensten Größen, Gabelstapler (natürlich betrieben mit den eigenen Batterien), Ladestationen, Seifenkisten. Warte mal. Seifenkisten? Wie kommen die denn hierher? Bevor meine Fantasie die wildesten Ideen ausspinnen konnte, werde ich zum Glück aufgeklärt: Die Mitarbeiter werden regelmäßig zusammengetrommelt zu großen Betriebsfeiern, Weiterbildungen, Workshops oder Teambuildingmaßnahmen. Und genau bei so einer Veranstaltung wurde vor zwei Jahren ein Seifenkistenrennen ausgetragen. Die selbstgebauten Rennwagen wurden dann natürlich in den Lagerhallen verewigt. Das war bestimmt ganz schön anstrengend, da bekomm ich ja gleich schon wieder Hunger. Zeit für die Mittagspause.

Mit den Kollegen zusammen in der Cafeteria oder im Garten sein Essen zu verputzen, ist hier ganz normal. Nicht normal finde ich, dass sich niemand zur Pause ausstempelt. Die Unternehmen haben nämlich schon seit Jahren die Vertrauensarbeitszeit eingeführt. Das heißt keiner außer man selbst kontrolliert, wann man kommt oder geht. Im Vordergrund steht die Arbeit, die erledigt werden muss. Ich dachte immer Vertrauensarbeitszeit ist so ein “Fancy-Start-Up-Ding”, hier aber absolut alltäglich: Find ich cool! Ausreichend gestärkt für den restlichen Tag, kann es jetzt zur Sache gehen.

WATT macht eigentlich ein(e) Entwicklungsingenieur*in?

Die ALLithium, bei der ich heute als Entwicklungsingenieurin tätig bin, befindet sich direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite. In der Werkstatt angekommen erklärt mir Felix erst einmal den Unterschied zwischen den beiden Unternehmen: Allgäu Batterie stellt Bleibatterien her. ALLithium fertigt Lithium-Ionen-Batterien. Und wo liegt nun der Unterschied? Beide Batterietypen können doch Energie speichern? Der Unterschied liegt in der Verwendung. Bleibatterien sind groß und schwer, wohingegen Lithium-Ionen-Batterien kleiner und leichter sind (hier befindet sich viel mehr Leistung auf kleinerem Raum). In einem großen Gabelstapler, der viel Gegengewicht braucht, werden deshalb Bleibatterien eingebaut. In einen kleineren elektrischen Hubwagen (auch Ameise genannt) kommen wiederum Lithium-Ionen-Batterien. Und für genau so eine Ameise entwickle ich heute die Batterien. 

 

So eine Batterie muss ganz schön schlau sein. Sie muss wissen: Sind alle Zellen noch auf Vordermann? Gibt es Module, die überhitzt sind? Wann muss der Akku wieder aufgeladen werden? Mit diesen ganzen Fragen beschäftigt sich das Gehirn der Batterie, das sogenannte Batteriemanagementsystem (BMS). Dieses BMS müssen wir für den Kunden noch fertig entwickeln, dabei ist wichtig, welche individuelle Lösung sich der Auftraggeber wünscht. Das Ladegerät technisch entsprechend anzupassen und das fertig programmierte System ausgiebig zu testen. Erst nachdem wir all diese Aufgaben erledigt haben, geht es mit dem Einbau weiter. Hier darf ich das BMS mit den Modulen verbinden und zusammenbauen, damit alles schlussendlich auch in unsere Ameise passt. Nach dem Einsatz der fertigen Batterie darf ich die Ameise noch ausgiebig testen und damit in der Halle herumdüsen (natürlich nur zu reinen Forschungszwecken *zwinker*). 

Traumtag mit Traumaussicht

Schon den ganzen Tag hab ich überlegt, in welchem Raum es mir hier am besten gefällt. Das ist eine schwere Entscheidung, denn egal ob aus dem Werkstattfenster oder von den bequemen Sesseln im Chill Out Raum – überall hat man eine fantastische Aussicht auf das Allgäuer Bergpanorama. Deshalb scharre ich (als kleine Bergziege) nach dem heutigen Tag schon wild mit den Hufen, denn nicht allzu weit entfernt befindet sich ein kleiner Gipfel: Der Falken. Hier lass ich meinen Tag gemütlich ausklingen und überlege, ob der heutige Tag bei Laura und Lauri wohl auch so elektrisierend war. 

Weitere spannende Informationen und Jobs der Unternehmen Allgäu Batterie GmbH & Co. KG sowie ALLithium GmbH & Co. KG findest du unter: 

www.allgaeubatterie.de/karriere/
www.allithium.de/

 

 


Job-Checkliste

Für wen ist dieser Job geeignet:

Für jeden, dem der Bereich Elektrotechnik in Kombination mit Informatik gefällt. Spaß an Teamarbeit hat und in einem familiären Umfeld selbstständig und eigenverantwortlich arbeiten will.

Was muss man mitbringen:

Analytische Fähigkeiten. Geduld. Verantwortungsbewusstsein. Fingerfertigkeit. Handwerkliches Geschick. 

Vor was darf man keine Angst haben:

Vor großen Strommengen (aber keine Angst, alle Mitarbeiter werden hierfür regelmäßig geschult). 

Absolutes Highlight des Jobs: 

Die große Verantwortung, denn die meisten Batterien werden für Maschinen in der Produktion eingesetzt. Das heißt eine hohe Qualität (und damit auch eine große Verantwortung) ist notwendig, damit die Produktion des Kunden nicht stillsteht. 

Tagesaufgaben in Stichworten:

Neue Systeme für Kunden entwickeln und programmieren. Fertige Steuereinheiten testen. Batterien zusammenbauen. Wartungen und Reparaturen von alten Modulen durchführen.

 

Autor
Jobhopperin Pia: Als waschechte „Allgäuer Fehl“ ist Pia am liebsten draußen in der Natur. Getreu dem Lebensmotto „Hauptsache 24/7 unterwegs“ und immer auf der Suche nach neuen Herausforderung, freut sie sich auf das bevorstehende Abenteuer © Allgäu GmbH

Jobhopperin Pia

Job-WG Allgäu

Pi, Peaches, Pipa oder doch einfach Pia? Spitznamen habe ich fast so viele wie Gipfelkreuze im  Allgäu und Hobbys vielleicht sogar noch mehr: Schlagzeugspielen. Improtheater. Klettern.  Fotografieren. Tanzen. Oder einfach nur raus an die frische Luft und rein in das Allgäuer  Bergparadies: Meine Heimat.  

Ich liebe die Natur. Bin immer unterwegs. Neugierig. Spontan. Abenteuerlustig. Esse gern Clowns  zum Frühstück und nehme mich selbst nicht zu Ernst: Beste Voraussetzungen um in die Job-WG  einzuziehen und das Allgäu von einer völlig neuen Seite zu entdecken. Ich bin bereit und schon  gespannt wie Hosenträger. Du auch? 

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