Tag 6 – Achtsamer Genuss

Blogpost von Julia Kupke 

Was spricht dich an? Welche Farben, welches Gemüse oder Obst tut dir heute gut? Achtsamkeit beim Essen ist eine bereichernde Erfahrung. Hier findest du unseren kleinen Leitfaden für genussvolle Momente. 

Wir setzen uns jeden Tag aktiv mit dem Thema Essen auseinander, trotzdem fällt es uns manchmal schwer, genau zu beantworten, was wir gestern, vorgestern oder am Tag davor zu Mittag gegessen haben. Das liegt daran, dass wir oft unbewusst essen. Wir greifen zum Beispiel zu den Lebensmitteln, die wir kennen und die uns wenig Zeit kosten. Denn der Alltag ist für viele oft sehr stressig, durchgeplant und routiniert. Da denken die Wenigsten an achtsames Essen, doch genau das ist essentiell, wenn man sich dauerhaft im eigenen Körper wohlfühlen möchte. 

Was genau hat Achtsamkeit mit Essen zu tun? 

Um „achtsames Essen“ kennenzulernen, ist es wichtig, erstmal einen Blick auf die Achtsamkeit zu werfen. Achtsamkeit ist eine spezielle Form der Aufmerksamkeit und bereits in den jahrtausendalten buddhistischen Methoden und Lehren zu finden. Es handelt sich um einen bewussten Zustand der Wahrnehmung, bei dem alle Einflüsse und Erfahrungen aufgenommen werden, ohne Gewohnheiten routiniert abzurufen. Wir schenken einer konkreten Situation, einem ganz bestimmten Moment unsere volle Aufmerksamkeit. Wichtig ist dabei, sich selbst zu fokussieren, anstatt mehrere Dinge parallel zu tun oder im Kopf zu haben, wie es so oft im Alltag der Fall ist.
Bezogen auf die Ernährung bedeutet das also, den Moment vor, während und nach der Nahrungsaufnahme etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken. In diesem Artikel bekommst du einige Impulse in Form von Fragen, die du dir stellen kannst, wenn du achtsames Essen üben und schulen möchtest: 

Hast du Hunger? Bist du satt? Warum isst du gerade?

Beim achtsamen Essen schulen wir eine enge Beziehung zu unserem Körper. Damit ist gemeint, dass wir essen, wenn wir körperlich hungrig sind, also beispielsweise ein Magenknurren oder ein leichtes Schwächegefühl spüren. Und wir beenden das Essen, sobald uns unser Körper signalisiert, angenehm gesättigt zu sein, indem sich zum Beispiel der Magen „schließt“. Sei also aufmerksam für dein Gefühl, wenn du an Essen denkst oder gerade Nahrung zu dir nimmst. Horche in dich hinein, ob du wirklich körperlich hungrig bist oder ob es vielleicht einen anderen Beweggrund für dein Verlangen nach Nahrung gibt.

Worauf hast du Hunger?

Ein weiterer Punkt ist die bewusste Wahl der Lebensmittel, die ebenfalls von unserem Körper getroffen wird. Hier sollten wir uns auch auf unsere Intuition, unsere innere Stimme verlassen. Aspekte sind dabei, ob er eher etwas Salziges und Herzhaftes verlangt oder lieber etwas Süßes, eher einen kleinen Snack oder eine vollwertige Mahlzeit. Eine Entscheidung ist auch, ob eher viel Energie in Form von Kohlenhydraten oder möglicherweise etwas Leichtes, gut Verdauliches benötigt wird. All dies ist vom jeweiligen Körper und der Situation abhängig. Deshalb ist es so wichtig, eine enge Verbindung zum Körper herzustellen, um dir selbst zu beantworten, worauf du Hunger hast. 

Nimmst du dir genügend Zeit zum Essen?

Langsames Essen ist wichtig, da es das achtsame Essen unterstützt und hilfreich für die Umsetzung der bereits genannten Punkte ist. Wir spüren leichter, ob wir hungrig und satt sind, wenn wir die Nahrung langsam aufnehmen. Zudem kann der Stoffwechsel viel effektiver arbeiten. Und zu guter Letzt fördert langsames Essen den Genuss. 
Wie fühlst du dich nach dem Essen?
Wie geht es dir körperlich: Fühlst du dich aufgebläht und überfressen oder bist du angenehm satt und körperlich fit? Hast du mehr Energie als vorher? All diese Fragen helfen dir dabei herauszufinden, was deinem Körper guttut. So tastest du dich Schritt für Schritt an achtsames Essen heran und lernst, die Achtsamkeit in deine Ernährungsweise zu integrieren.

Um diesen Fragen und Impulsen anwendbaren Raum in deinem Alltag zu geben, findest du in diesem Artikel zwei Achtsamkeitsübungen. Eine Übung kannst du durchführen, bevor du deine nächste Mahlzeit vorbereitest. Optimalerweise, wenn du dich noch nicht entschieden hast, was du dir zubereiten möchtest, sondern wenn du merkst, dass ein Hungergefühl entsteht. Diese Übung kann deine Intuition für eine für dich passende Ernährung stärken, wenn du sie immer wieder übst. Die zweite Übung kannst du anwenden, wenn du das nächste Mal deine Lebensmittel einkaufen gehst und dabei eher achtsam und intuitiv auswählend, als einem Einkaufszettel folgend vorgehen möchtest.

Wie fühlst du dich nach dem Essen?

Wie geht es dir körperlich: Fühlst du dich aufgebläht und überfressen oder bist du angenehm satt und körperlich fit? Hast du mehr Energie als vorher? All diese Fragen helfen dir dabei herauszufinden, was deinem Körper guttut. So tastest du dich Schritt für Schritt an achtsames Essen heran und lernst, die Achtsamkeit in deine Ernährungsweise zu integrieren.

Um diesen Fragen und Impulsen anwendbaren Raum in deinem Alltag zu geben, findest du in diesem Artikel zwei Achtsamkeitsübungen. Eine Übung kannst du durchführen, bevor du deine nächste Mahlzeit vorbereitest. Optimalerweise, wenn du dich noch nicht entschieden hast, was du dir zubereiten möchtest, sondern wenn du merkst, dass ein Hungergefühl entsteht. Diese Übung kann deine Intuition für eine für dich passende Ernährung stärken, wenn du sie immer wieder übst. Die zweite Übung kannst du anwenden, wenn du das nächste Mal deine Lebensmittel einkaufen gehst und dabei eher achtsam und intuitiv auswählend, als einem Einkaufszettel folgend vorgehen möchtest.

Ich wünsche dir viel Freude dabei, Achtsamkeit in deine Ernährung einfließen zu lassen und so den Raum für Genuss und Freude am Essen größer werden zu lassen. Unser Körper dankt es uns, wenn wir uns gut um ihn kümmern und ihm zu Vitalität und Gesundheit verhelfen. Unsere Ernährung ist ein essentieller Baustein dabei.