Die fünf wichtigsten Naturheilverfahren im Allgäu

Von Kneipp bis Schroth, von Moor oder Heu bis Heilfasten

Der eine war Pfarrer, der andere Fuhrmann – Sebastian Kneipp und Johann Schroth sind die einflussreichsten Naturheiler aus der Region. Vor mehr als hundert Jahren begannen sie, ihre Verfahren zu entwickeln. Lesen Sie, was die Kneipp’sche Gesundheitslehre und ihre fünf Elemente ausmacht. Erfahren Sie mehr über die Schroth-Kur oder die Wirkung des heilkräftigen Moores. Beim Heilfasten wählt der Gast eine zeitlich begrenzte Askese und bei den traditionellen Anwendungen mit duftendem Heu wird der Körper zum Schwitzen gebracht.

  • Heu, © Allgäu GmbH

    Duftendes HEU

    Früher schliefen die Knechte nach harter Arbeit im Heustadel und wunderten sich am nächsten Morgen, dass sie ohne Muskelschmerzen erwachten.

  • Kneipp, © Allgäu GmbH

    Elementares KNEIPPEN

    Mit der Gießkanne: Sebastian Kneipp (1821-1897) verabreichte sich kalte Güsse gegen seine Lungenerkrankung und stieg im Winter, wenn auch nur kurz, in die eisige Donau. Das half. Der Sohn armer Weber aus dem Allgäu wurde gesund.

  • Moor, © Allgäu GmbH

    Heilkräftiges MOOR

    Schwarz, erdig und duftend – ein Bad in dem erwärmten zähen Brei ist eine unvergleichliche Erfahrung.

  • Schroth, © Allgäu GmbH

    Traditionelle SCHROTH-Kur

    Der Morgen ist noch fern. Schlaftrunken in ein nasses, kaltes Leinentuch gewickelt zu werden, umhüllt von Decken, Wärmekissen und Handtüchern.

  • Heilfasten, © Allgäu GmbH

    Euphorisierendes HEILFASTEN

    Kein Stimmungsaufheller, der, einmal aus dem Staniolpapier befreit, süß auf der Zunge zergeht. Aber mit ähnlicher Wirkung: Beim Heilfasten werden im Gehirn die Transportstrukturen des Glückshormons Serotonin verändert.