Uralter Brauch aus keltischer Zeit

Klausentreiben und Bärbelespringen im Allgäu

Vor über 2000 Jahren fand ein Brauch seinen Ursprung, der sich bis heute im Allgäu hält: Das Klausentreiben. Immer am 5. und 6. Dezember ziehen in vielen Orten die wilden Rumpelklausen durch die Straßen und Gassen. Früher war vor allem in den langen, dunklen Winternächten die Furcht der Menschen vor bösen Geistern groß. Mutige junge Burschen kleideten sich dann in Fell- und Ledergewänder, setzten sich Tierköpfe oder Kappen mit Hirschgeweihen oder Ochsenhörnern auf und zogen johlend mit Schellen- und Kettengerassel los, um die Nachtgeister zu vertreiben.

Die Mädchen sind einen Tag früher dran und ziehen als Bärbele bereits am 4. Dezember eines jeden Jahres durch die Straßen der Allgäuer Orte.

Bis heute hat sich diese Tradition gehalten, auch wenn nun nicht mehr die Geister sondern vorwitzige Zuschauer gejagt werden. Die größte Klausenvereinigung der Alpen ist in Sonthofen zu finden, hier können Zuschauer ungefährdet dem Treiben am 5. und 6. Dezember 2015 zuschauen.

Weitere Termine:

  • Oberstdorf, 04. und 06.12.2015 ab 18 Uhr
  • Ettensberg, 06.12.2015 ab 19 Uhr
  • Burgberg, 05. und 06.12.2015 ab 19 Uhr
  • Rettenberg, 06.12.2015 ab 20 Uhr
  • Immenstadt, 04. und 05.12.2015 ab 19 Uhr
  • Sonthofen, 05. und 06.12.2015 ab 19.30 Uhr
  • Fischen, 04. und 06.12.2015 jeweils ab 18 Uhr
  • Ofterschwang, 04. bis 06.12.2015 jeweils ab 19.30 Uhr
  • Hüttenberg, 05.12.2015 ab 18.15 Uhr
  • Bolsterlang, 04. bis 06.12.2015 jeweils ab 18 Uhr