Heubad

Entschlacken mit warmen Gräsern. Beim einem Heubad wird der Gast in feuchtes Heu eingewickelt. Die Stoffe des Heus wirken über die Atemwege und der Körper wird entschlackt. Heubäder werden auch gerne bei Rheuma oder Hexenschuss eingesetzt. Bei der Behandlung  greift man auf den wohltuenden und heilenden Effekt des Heus zurück. Der Vorteil dieser alpinen Anwendungsform ist, den Körper auf natürliche Weise zum Schwitzen zu bringen. Mit diesem Verfahren wird der Organismus schonend entgiftet und entschlackt.

Das Besondere bei dieser Wärmebehandlung ist, dass der Körper in frisch aufgedampftem Heu eingebettet wird. Die dadurch aufsteigende Wärme hat eine stimulierende Wirkung und erzeugt somit einen schweißtreibenden Effekt für den gesamten Organismus. Dadurch werden die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe des Heus freigesetzt und können so ihre heilende Wirkung entfalten.

Die Behandlungsdauer im Heubad umfasst 20 bis 25 Minuten. Dabei wird das Heu auf eine Temperatur von 40 bis maximal 42 Grad erhitzt. Wird dem Körper Wärme zugefügt, so weiten sich die Poren der Haut. Durch die geöffneten Hautporen werden die heilenden Wirkstoffe besonders intensiv aufgenommen. Die milde Kreislaufschonende Wirkung der alpinen Pflanzen in Kombination mit der schonenden Erwärmung des Körpers führt zu einem Muskel entspannenden und Immunsystem stärkenden Resultat. Haut und Bindegewebe werden ebenfalls stärker durchblutet, entschlackt und entgiftet.

Neben dem Entschlackungs- und Entwässerungsprozess reagiert der Körper außerdem positiv, vor allem bei rheumatischen Beschwerden, Arthrose, Neuralgien und allgemeinen Stress- und Spannungszuständen. Das Heubad wirkt allgemein wohltuend bei Erschöpfungszuständen und steigert zugleich das körperliche und seelische Wohlbefinden.