Es ist unsere zweite Begegnung mit Roman Beer an diesem Wochenende

Es ist unsere zweite Begegnung mit Roman Beer an diesem Wochenende. Wir sitzen jetzt unter einem Geweih im Steak-Restaurant 1200 NN. Besonders für Susanne kein  leichter Ort. Sie ist Vegetarierin. Und muss mitansehen wie ich die Gunst der Stunde nutze – und hier, zu Hause komme ich selten dazu, perfekt zubereitetes Fleisch genieße: eine kleine Portion Tatar vorweg, ein Steak-Paring als Hauptgang, argentinisches Angus-Steak tritt gegen Allgäuer Färsenfilet an. Der Punktsieg in dieser Battle geht eindeutig an das bayerische Fleisch.

Später am Abend, die Dunkelheit hat sich in einer Schwärze über Oberjoch gelegt, die uns fast unheimlich ist, machen wir noch einen Spaziergang. Sterne funkeln, ein Satellit zieht seine schnurgerade Bahn, an einem der Berghänge leuchtet die ferne Heimeligkeit einer Almhütte. Vor uns nun das strahlende Halbrund des Panorama-Hotels. Es ein modernes Haus, mit hellen, aufgeräumten Zimmern, wie man sie auch in manchem Stadthotel gern vorfände, dazu dezente Alpen-Zierart. Wir fühlen uns sehr wohl hier.