Volle Kanne - Wirtschaften in und um Wangen im Allgäu

In diesem Jahr feiert man die 500. Wiederkehr des Bier-Reinheitsgebotes von 1516. An zahlreichen Orten werden Ausstellungen rund um die Geschichte des Bierbrauens gezeigt.

Auch für die alte Reichsstadt Wangen im Allgäu ist dieses Jubiläum Anlass für einen historischen Rückblick der besonderen Art. Im Zentrum der Schau steht das Gaststättengewerbe der Stadt und ihres Umlandes. Bis zum heutigen Tag zeugen zahlreiche Schildausleger in den Gassen der Wangener Altstadt von der wirtschaftlich tragenden Rolle des Gastgewerbes. Am Ende der Reichsstadt befanden sich über 20 Schildwirtschaften und etwa ebenso viele Weinwirtschaften innerhalb der Stadtmauer. Auch die ehemaligen Bierbrauereien waren bei den Schildwirtschaften der Stadt angesiedelt. Neben der Geschichte erzählt die Ausstellung auch Geschichten: von Schildern und ihrer Bedeutung, vom Bierkrieg und vom Streit zwischen den Schild- und den Zapfenwirten. Die Ausstellung im Stadtmuseum Eselmühle erinnert an das Kommen und Gehen vieler Gaststätten von der ältesten bis zur neueren Zeit. In den Tavernen spielte das öffentliche Leben, hier spiegelt sich die Alltagsgeschichte ganzer Epochen wieder. So sind die Bierkeller und Sommergärten mit Kegelbahnen die unverkennbaren Phänomene ihrer Zeit, genauso wie der legendäre Löwensaal, die Milchbar oder das Café Hölle. Einige Wirtschaften haben alle Zeitenstürme durch lebt und florieren bis zum heutigen Tag, so der Fidelisbäck mit seiner über 500 Jahre alten Tradition. Der Blick geht aber auch über die Stadtmauern hinaus in die Wangener Ortschaften und in das benachbarte Kißlegg, das die Gaststättentradition eines herrschaftlichen Marktortes aufweist.

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Gästeamt Wangen

Bindstraße 10
88239 Wangen

Tel.: 07522/74211


www.wangen.de

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