Allgäuer Alpenblog: Vor knapp einem Jahr wurde mit einem Festakt und einem Feuerwerk die Wandertrilogie Allgäu eröffnet. Wie fühlt sich das heute an?

Christa Fredlmeier: Wenn ich daran zurück denke, wie schwierig die Auftakt-Tage waren, es hat viel geregnet und stellenweise auch heftig gewittert, so dass einige Veranstaltungen in dem an verschiedenen Orten geplanten Eröffnungsreigen abgesagt werden mussten, dann war das erste Jahr nach diesem Start sehr erfolgreich. Und ich freue mich, dass jetzt die zweite Saison gestartet ist.

Es gab kritische Stimmen, die das Projekt als verkopft bezeichneten. Aber es gab auch viel Lob. Was überwiegt?

Ich bin immer wieder auf den Wegen unterwegs, auch weil ich wissen will, wie sie angenommen werden. Und am Wurzacher Ried hatte ich zuletzt eine so nette Begegnungen, zwei Damen standen an der Infotafel und lasen jedes Wort. Die beiden waren so bewegt, so beseelt. Da habe ich gesehen, wie sehr die Idee angenommen wird. Das ist schon toll.

Die Wandertrilogie ist kein einfaches Produkt…

…nein, das stimmt. Man muss schon bereit sein, sich damit auseinander zu setzen. Klar, man kann auch nur einfach die Wege gehen. Aber richtig erschließen wird sich das Konzept und somit den Mehrwert nur demjenigen, der Lust hat auch ein wenig, tja, zu lernen.