Dann erlebt man diese Kneipp-Momente. Gegen 22:30 Uhr geht leise die Tür unseres großen hellen Zimmers auf, dessen Balkon weit hinein reicht in den Garten, wir erhalten schlaffördernde Brustwickel. Und hören kaum noch die nahe Kirche 23 Uhr schlagen. Gegen sechs Uhr morgens geht erneut die Tür auf zur schaurig-schönen Morgenwaschung, die wir anfangs fürchten, doch bald schon genießen. Danach, so heißt es soll man noch einmal einschlafen. Und wir schaffen es tatsächlich nur knapp noch rechtzeitig in den Frühstückssaal, bevor das Buffet mit viel Obst und Müsli, mit Vollkornbrot und Croissants, mit Wurst, Käse und frisch gepressten Säften abgebaut wird.