Marienkapelle

ISNY

Wer einen abgeschiedenen Ort zum Beten und Besinnen sucht, wird in der Isnyer Marienkapelle fündig. Vom Chorraum der Kirche St. Georg und Jakobus, die einst den Mönchen des ehemaligen Benediktinerklosters vorbehalten war, führt ein Seiteneingang rechts in die Marienkapelle. Nach dem Brand von 1631 wurde das Kleinod 1645 wiederhergestellt. Der Chor mit seinem hochgotischen Grundriss verweist auf die Bauzeit um 1390.

Die in Rechteckfelder eingeteilte Holzkassettendecke trägt eingelassene Leinwandölgemälde. Der Altar mit einer gotischen Maria mit Kind (15. Jh.) zählt zu den reizvollsten Altären des späten Rokoko im schwäbischen Alpenvorland. Vollendet wurde er 1773 von Konrad Hegenauer.

Im Kapellenschiff befindet sich das ehemalige Chorgestühl der Mönche. 48 Bildnisse erinnern an die Äbte des Isnyer Klosters. Nach der Säkularisierung fiel das Kloster samt der Marienkapelle dem Fürstenhaus Quadt zu, welches das Gotteshaus als Grablege nutzte.

Weitere Informationen:
www.isny.de

Adresse:
Marienkapelle
Kirchplatz 1
88316 Isny

Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag von 10.00 bis zur Abenddämmerung.

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Katholische Gesamtkirchengemeinde Isny – Pfarrbüro

Kirchplatz
88316 Isny im Allgäu

Tel.: 07562 - 9711 0
Fax: 07562 - 9711 29


www.isny-katholisch.de