Kalvarienberg

FÜSSEN

Der Füssener Kalvarienberg vereinigt in besonderer Weise Religion, Natur und Kunst. Er entstand im 19. Jahrhundert und gilt als eine der landschaftlich schönsten Kalvarienberg Anlagen in Süddeutschland.
Initiator war der Stadtpfarrer Johann Baptist Graf (1802–1862), der beim Bau nicht nur von den Füssener Bürgern sondern auch von der bayerischen Königsfamilie unterstützt wurde. Im Gegenzug wurde ein Fenster der Gipfelkapelle so gebaut, dass man vom Schloss Hohenschwangau aus auf das „ewige Licht“ in der Kapelle blicken kann.
Die übrigen Kapellen des Stationsweges sind im Nazarenerstil gestaltet und vollziehen den Leidensweg Christi zur Kreuzigung auf dem Berg Golgatha nach.

Karfreitagstradition
Traditionell gehen die kath. Gläubigen an Karfreitag über den Stationsweg auf den Gipfel. Ludwig II. war noch in seinem Todesjahr an Karfreitag hier unterwegs. Jeweils am 1. Mai wird auf der in halber Höhe gelegenen Hirschwiese das Marienfest der „Patrona Bavariae“ mit einem Freiluftgottensdienst gefeiert.
Vom Gipfelplateau auf dem Dach der Gipfelkapelle aus genießt man einen eindrucksvollen Panoramablick: nach Norden auf die Füssener Altstadt mit Kloster St. Mang und Hohem Schloss, auf die dahinter gelegenen nördlichen Stadtbereiche bis zum Forggensee und auch auf Hopfen- und Weißensee; nach Südosten auf den Schwansee und die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau vor der Kulisse von Säuling- und Tegelbergmassiv.

Adresse:
Kalvarienberg
Zugang über Tiroler Straße
87629 Füssen

Führungen:
„Der Lechweg über den Kalvarienberg“ von Mai bis September einmal monatlich

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Kaiser-Maximilian-Platz 1
87629 Füssen

Tel.: 08362 - 93 85 0


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